Freitag, 29. Juli 2016

[Buchtipp] Mord in Leer von Susanne Ptak

Hallo,
heute habe ich wieder einen Krimi, den ich euch gerne vorstellen mag.

Montag, 25. Juli 2016

[Interview] Tanja Heitmann packt aus!

Tanja Heitmann packt aus!
"In einer Sommernacht wie dieser"

Liebe Leser,

ich freue mich, Euch heute im Rahmen unserer Blogtour zu "In einer Sommernacht wie dieser" dieses Interview mit Tanja Heitmann präsentieren zu können. Ich wünsche Euch viel Spass beim Lesen, beachtet am Ende auch unser tolles Gewinnspiel.

Weitere tolle Beiträge zum Buch könnt ihr hier nachlesen und weitere Gewinnchancen wahrnehmen! 

 *****

Liebe Tanja Heitmann,


erst einmal vielen Dank das Sie sich die Zeit nehmen, um meine neugierigen Fragen zu beantworten.

Manche Leser kennen Sie vielleicht als Autorin noch nicht, können Sie sich vielleicht kurz in eigenen Worten beschreiben?

©bürosüd

Tanja Heitmann: Ich sitze seit über zehn Jahren in Einzelhaft vor meinem Laptop und werde von Geschichten dazu gezwungen, unentwegt zu schreiben. So fühlt sich das Autorendasein jedenfalls öfter mal an. Rausgekommen sind dadurch phantasische Romane, Kinderbücher, Familiensagas und mit “Einer Sommernacht wie dieser” nun – tata – ein, wie heißt es so schön, ein realistisches Jugendbuch. Wobei es mit dem Realismus so eine Sache ist, besonders in schwülwarmen Sommernächten, die den Sinnen gern einen Streich spielen.

Ich habe kürzlich “In einer Sommernacht wie dieser” gelesen, welches beim Oetinger Verlag erschienen ist. Gleich zu Beginn wird ein Thema aufgegriffen, das sicher gerne oftmals unter den Tisch gekehrt wird – die Schwarzarbeit mit samt dem angedeutetem Arbeiterstrich. Wie kam Ihnen die Idee, dieses Thema ins Buch einzubinden?

Tanja Heitmann: Ich würde mich jetzt ja gern mit stolzgeschwollener Brust hinstellen und sagen “Ich fand schon immer, dass das Thema Schwarzarbeit mal auf den Tisch gehört”. So läuft das mit dem Schreiben bei mir jedoch nicht. Im Zentrum stehen immer meine Figuren und ihre Geschichte. Zu Alexeis Geschichte gehört eben, dass er auf der Flucht ist: vor seiner Vergangenheit, vor sich selbst. Und so landet er schlussendlich in den Fängen eines Schwarzarbeiter-Königs, ohne dass es ihn kümmert – bis er Leo kennenlernt, die ausgerechnet diesem Ausbeuter die Stirn bietet.

“Atmosphärische Romantik mit einer guten Portion Thrill ”  - So wird Ihr Buch beschrieben, und nach dem Lesen kann ich das auch bestätigen. Mich interessiert hier zum Beispiel, ob es Ihnen sehr schwer fällt, nicht zu sehr in eine zu intensive Liebesbeziehung zu fallen beim Schreiben. Gibt es da als Autor Hilfepunkte die man sich setzt, oder merkt man dann erst bei der Überarbeitung, wenn es zuviel ist?
Tanja Heitmann: Da ich beim Schreiben recht offen bin und mich von der Geschichte lenken lasse, bin ich am Ende manchmal überrascht, welchen Weg ich eingeschlagen habe. Meiner Erfahrung zeigt aber, dass diese unverhofften Ergebnisse oftmals besser ausfallen, als alles zuvor irgendwie geplante. Schreiben hat zwar viel mit Disziplin zu tun, aber noch mehr mit Kreativität – und entsteht am besten im flow, also wenn man sich beim Schreiben treiben lässt. Wildwuchs, den man anschließend aus dem Text streicht, geht eher auf Tage zurück, an denen ein die Muse nicht küssen wollte.

Stand für Sie beim Schreiben mehr die Liebesgeschichte oder der Thrill im Vordergrund?

Tanja Heitmann: Ehrlich gesagt hatte ich beim Schreiben keins der beiden Stichwörter im Kopf gehabt und schon gar keine Prozentverteilung (“O, hier fehlen noch 25% mehr Thrill! Dann bringen wir wohl mal jemanden um. Oder sind das dann schon 40% Thrill zulasten der Liebe?”). Für mich ist die “Sommernacht” eine Geschichte zwischen zwei Menschen, die einen dramatischen Verlauf nimmt. Eben ein Roman und keine Schublade.

Wieviel Tanja Heitmann steckt in Leo und Alexei?

Tanja Heitmann: So viel wie in jeder anderen Figur auch: alles und nichts. Es gibt immer wieder Figuren, die mir sympathisch sind und manche wachsen mir regelrecht ans Herz, sodass das Abschiednehmen Trauer hervorruft. Doch beim Schreiben fühlen sich meinen Figuren für mich wie eigenständige Personen an, die sich öfter mal gegen mich durchsetzen. Leo ist viel draufgängerischer geworden, als sie mir vorgestellt habe – und sie hatte recht, nur so stimmt es. Andererseits kann man über nichts schreiben, was man nicht in sich trägt. Manchmal ist es deshalb besser, als Autor nicht all zu viel darüber nachzudenken.

Traumata – Ein interessanter Ansatzpunkt in Ihrer Geschichte. Wie genau geht man als Autorin da vor, wird beim Schreiben Recherche betrieben?

Tanja Heitmann: In solchen Fällen führt an der Recherche kein Weg vorbei. Allerdings gilt hier die Regel: Möglichst viel wissen und dann wieder vergessen. Womit gemeint ist, dass sich der Roman nicht in einen Sachbuchtext verwandeln darf oder der Leser plötzlich mit Infos vollgepumpt wird, von denen die Figur keine Ahnung hat. Die Figur muss zeigen, was die Traumatisierung mit ihr macht – und der wissender Erzähler hält sich besser zurück mit seinem angelesenen Wissenschatz … Was nicht immer leicht ist, schließlich ist es oft sehr spannend, was man in Erfahrung gebracht hat.

Bitte auf folgende Stichworte kurz und knackig antworten:

Tanja Heitmann: ((Witzig, solche Listen hat mein zehnjähriger Sohn gerade in einem Freundschaftsbuch beantwortet. Vielleicht sollte ich bei ihm abschreiben ….))

Lieblingsessen
Alles, was ich vorgesetzt bekomme, wenn ich hungrig bin
Lieblingsplatz
Ganz klassisch: mein Garten
Lieblingstier
Wenn ich jetzt nicht französische Bulldogge schreibe, dann ist mein Hund beleidigt
Lieblingsserie (Schauen Autoren noch fern?)
Tun Autoren so etwas noch? Bestimmt, schließlich gelten TV-Serien als das neue Kino. Sollte ich auch mal ausprobieren … Wenn mir eine gute Fee Tage mit 48 Stunden schenkt.
Lieblingsfarbe
Rauchblau? Meerblau? Die Augenfarbe meines Sohns?

Arbeitsprozesse: Wie lange hat es gedauert, vom ersten Satz bis zum letzten Lektoratsdurchgang?

Tanja Heitmann: Bei der “Sommernacht”, richtig? Puhh, ein dreiviertel Jahr, glaube ich. Die Grundidee schwirrte schon länger durch den Kopf: “An einem nächtlich daliegenden See trifft ein Mädchen einen Jungen, den sie nicht begreift. Sein ganzes Verhalten stellt sie vor ein Rätsel – allerdings eins, das sie unbedingt lösen will.” Als dann mein Verlag angeklopft und gefragt hat, ob ich vielleicht eine Liebesgeschichte mit viel Spannung hätte, konnte es losgehen mit dem ersten Satz. Die “Sommernacht” zu schreiben war aufreibend, aber auch sehr schön. Hoffentlich liest sich die Geschichte jetzt genau so.

Als Schauplatz haben Sie einen Potsdamer See gewählt. Gib es einen Hintergrund dazu, warum gerade dieser?

Tanja Heitmann: Weil es diesen See nur in der “Sommernacht” gibt. Die Schauplätze in meinen Romanen sind auf keiner Landkarte zu finden, dafür passen sie zu meinen Geschichten, was ich viel wichtiger finde. Manche Autoren laufen mit der Stoppuhr bestimmte Wege ab, damit sie sich in ihre Story reinfinden können. Ich überlege mir stattdessen, wie der Ort beschaffen sein muss, damit ich ihn erzählen kann. Für mich bilden Figuren, Handlung und Schauplatz eine Einheit, ich erzähle sie zusammen.

 
Wie und wo schreiben Sie am liebsten?

Tanja Heitmann:
Ich halte mich beim Schreiben an das Rezept von Autoren wie Stephen King oder John Irving: Wenn du schreiben willst, dann setz dich hin und schreib. Bei manchen Büchern gibt es Vorgrübelein, gelegentlich jahrelang, bevor ich endlich zum Schreiben komme. Andere Romane entstehen direkt im Schreibprozeß, was jedoch nur selten der Fall ist, weil Verlage Exposees, quasi ein Leitfaden des Romans, lieben. Exposees sind für viele Autoren die reinste Qual, vor allem wenn sich die Geschichte beim Schreiben dann anderes entwickelt als geplant und der Verlag entsetzt auf den alten Abriss zeigt und sagt: “Hier steht aber eindeutig was von einem happy end. Und was machst du? Brichst den Lesern das Herz!”

Wo ich scheibe? Früher genüßlich auf dem Sofa oder im Bett. Über ein Dutzend Romane später sitzen mein schmerzender Rücken und ich auf einem Gesundheitshocker vorm Esstisch, während mein höchstpersönlicher Schreibtisch hübsch dekoriert, aber ziemlich vereinsamt herumsteht. Je länger ich schreibe, desto wichtiger ist mir dabei Ruhe. Also Schreiben und Café gehen bei mir gar nicht zusammen, schließlich ist der Lärm in meinem Kopf, in dem immer alle Figuren durcheinanderreden, eh schon groß genug.

Liebe Tanja Heitmann, vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen. Möchten Sie Ihren Lesern noch etwas sagen?

Tanja Heitmann: Read on!
 

Wir laden zum Gewinnspiel ein!

Du bist neugierig geworden und möchtest gerne eines der 10 signierten Exemplare von Tanja Heitmann gewinnen?
Dann folge unserer Blogtour und kommentiere die Tagesfragen!
Für jede beantwortete Frage steigerst Du deine Gewinnchancen.
Beantworte diese Frage bis einschließlich 28.7.2016 und du hast dir zumindest schon mal eine Chance gesichert. 
Für weitere Chancen folge unserem Tourplan

Frage/ Aufgabe: Schildere uns deinen Eindruck zur Leseprobe!

Viel Glück!


Teilnahmebedingungen
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Sonntag, 24. Juli 2016

[Rezension] Pretty Baby Das unbekannte Mädchen - Mary Kubica






  • Preis 16,99€
  • Broschiert
  • 304 Seiten
  • Verlag: HarperCollins
  • Auflage: 1 
  • erschienen am 18. Juli 2016
  • ISBN-10: 3959670338
  • ISBN-13: 978-3959670333
  • Originaltitel: Pretty Baby
  • Sterne: 5/5






Freitag, 22. Juli 2016

[Rezension] Life Chat - Sag mir wer du bist von Subina Giuletti

Life Chat - Sag mir wer du bist



  • Preis: 11,99€
  • Hardcover
  • Seiten: 330
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
  • erschienen am: 17. September 2015
  • ISBN-10: 1517395046
  • ISBN-13: 978-1517395049
  • Sterne: 5/5








Montag, 18. Juli 2016

[Rezension] Dark Elements 3 - Sehnsuchtsvolle Berührung von Jennifer L. Armentrout

Dark Elements - Sehnsuchtsvolle Berührung



  • Preis: 16,90€
  • Hardcover
  • Seiten: 304
  • Verlag: HarperCollins Germany
  • erschienen am: 15. August 2016
  • ISBN-10: 3959670206
  • ISBN-13: 978-3959670203
  • Sterne: 5/5