Samstag, 25. August 2012

Stimmen in der Nacht von Laura Brodie

Stimmen in der Nacht
Laura Brodie



Zum Buch:
Eine Studentenparty endet mit einem gelwaltsamen Drama im Haus von Dozentin Emma. Ihre kleine Tochter, damals 5 Jahre, hat alles mit angesehen und leidet seid dem an einem Trauma, das bisher auch ihr Psychologe nicht beheben konnte. Nun ein Jahrzehnt später, werden die Probleme in der Schule übermächtig und Maggie ist sich erst nur eines unguten Gefühls bewusst. Warum sieht ihre Mathelehrerin sie nicht an? Seit nun mehr 10 Jahren schweigt Maggie sich über die Tragödie aus, doch kann ein Blick ihre Starre lösen?
Mein Leseeindruck:
Ich finde das Buch in einem recht flüssigem Schreibstil geführt und ich hatte auch keine Probleme mich in Vergangenheit und Gegenwart zurechtzufinden. Ich finde es bemerkenswert, wie Laura Brodie es geschafft hat, mich zum Nachdenken zu bringen. Wie reagiert die eigene Seele mit so einem Erlebnis, kann man es verwinden? Wie kann man jemandem helfen, in diesem Buch werden mehrere Themen gleichzeitig aufgegriffen. Zum einen was auf lange Sicht eine Lüge bewirken kann, wie zerstörerisch ein falsches Wort ist. Man erkennt wie sehr man einer Kinderseele schadet, man erfährt den richtigen Umgang mit verschiedenen Themen, wie zum Beispiel häusliche Gewalt. Ich hätte sehr gerne noch den Leserbrief gelesen, aber auch so ist das Buch zu einem schönen Ende gekommen.
Ein hohes Lob auch an die Covergestaltung, da war der kreative Kopf sehr aktiv. Mich hat das Cover sehr angesprochen und mich überredet doch mal zu schauen was hinter dem Bild steckt, ich hätte es auch in jeder Bchhandlung in die Hand genommen, der Klee der das Kind umschmeichelt und in einem schönen Türkisgrün sich abrundet. Da passte die hervorgehobene Schrift des Titels und der Autorenname perfekt zu, farblich sehr gut abgestimmt
Zur Autorin:
Laura Brodie studierte Englisch in Harvard und lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Töchtern in Lexington, Virginia. Sie ist Professorin für Englisch an der Washington and Lee University.








Zum Rechtlichen: Diese Bilder sind Eigentum des Schriftstellers bzw. des Verlages und dienen nur zur Veranschaulichung

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