Dienstag, 21. August 2012

[Rezension] Unheiliger Engel von Andrea Mertz

Unheiliger Engel
Andrea Mertz


Klappentext
Arrogant, geheimnisvoll, skrupellos und gefährlich. Sergej Nikolaj Kasamarov kultiviert seinen sagenhaften Ruf als schwerreicher Geschäftsmann und notorischer Playboy. Auf seine besonderen Fähigkeiten und Kräfte hat er lange verzichtet und im Laufe der Jahrhunderte gelernt, mit seiner Unsterblichkeit umzugehen, zu tarnen, und keine unnützen Gefühle zu investieren. Als seine alte Feindin und rassige Hexe Anna, sowie die attraktive Polizeikommissarin Elaine Jäger in sein geordnetes Leben treten, überschlagen sich die Ereignisse. Er wird des bestialischen Mordes beschuldigt und verhaftet. Sergej muss nicht nur seine tiefen Gefühle und Sehnsüchte für Elaine in den Griff bekommen und seine Unschuld beweisen, sondern auch den Kampf gegen Anna und ihre dämonischen Gesellen aufnehmen. Doch die größte Gefahr für die Menschheit ist er selbst.
Zum Buch
Sergej Nikolaj , erfolgreich, gutaussehend, unsterblich. Das Allein ist ja schon eine imposante Mischung aber wenn man hinter die Fassade schaut sieht man mehr als nur das. Als Geschäftsmann und Playboy hat sich Sergej einen gewissen Namen gemacht nur ob er dem noch gerecht wird, als Elaine ins sein Leben tritt und es gehörig durcheinander wirbelt? Doch neben seinen Gefühlen zu dieser Frau holt ihn auch die Vergangenheit schneller als erwartet ein.
Schreibstil,Charaktere,Spannung
Detailreich, flüssig, euch erwartet ein entspanntes Lesern ohne Stolperfallen. Andrea Mertz hat ihrem doch recht übersichtlichem Personenstamm in ihrem Roman ein richtig bildhaftes Aussehen verpasst.
Jeder hat einen individuellen Charakter bekommen, so das man hier total mitfiebert und sich in Reaktionen und Handlungen gut einfinden kann. Spannend fing der Roman ja schon auf den ersten Seiten an, das man sich sofort in einen Leserausch katapultieren kann. Die Autorin hat es gut gemeistert die Spannungskurve aufrecht zu erhalten, immer wieder durch unvorhergesehene Wendungen. Sackgassen gab es hier nicht.
Mein Fazit
Dieser Roman war auf jeden Fall eine Lesereise wert, die spannende Handlung riss mich immer wieder mit, das es eigentlich schade war, das das Lesevergnügen so aprupt endete, daher hoffe ich auf eine Fortsetzung. Da auf vieles eingegangen wurde, konnte man sich das Geschehen so gut vorstellen, als wenn man einen Film schaut. Das Thema fand ich sehr gut gewählt, Engel fazinieren mich ungemein, und nun mal etwas über gefallene Engel zu schreiben, Klasse!
Am besten fand ich eigentlich das es nicht nur um Engel geht sondern das auch andere magische Wesen dort ihren Platz gefunden haben, wenn auch nicht immer auf der Guten Seite, so amen Hexen , Engel und Dämonen ins Spiel, und die abwechslungsreiche Art zu schreiben, ist mir persönlich bei einem Fatasyroman am liebsten!
Zur Autorin
Das Licht der Welt erblickte Andrea Mertz 1969 im malerischen Menden/Sauerland. Sie schlug nach dem Abitur eine langjährige kaufmännische Laufbahn ein und arbeitete zuletzt als Assistent Manager und Innendienstleitung Export im Vertrieb von Medizinprodukten.
Neben ihrer beruflichen Tätigkeit blieb Andrea Mertz jedoch ihrer eigentlichen Passion, dem kreativen Schreiben, immer treu, verfasste einige Gedichte und Kurzgeschichten. 2011 erschien ihre erste Romanreihe mit dem Titel „Der schwarze Lord“ in einem Berliner Verlag.
Aktuell lebt Andrea Mertz mit ihrer Familie sowie einer „tierischen“ Rasselbande am Rande des Sauerlandes. Das Schreiben nimmt einen wichtigen Platz in ihrem Leben ein und wir dürfen uns auf weitere Projekte aus ihrer flinken Feder freuen.
Autoreninfo ist vom Sieben Verlag


 Zum Rechtlichen: Diese Bilder sind Eigentum des Schriftstellers bzw. des Verlages und dienen nur zur Veranschaulichung

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