Donnerstag, 15. November 2012

Im Gespräch mit Sharon York

Im Gespräch mit Sharon York


"Hexenlust" von Sharon York
192 Seiten Taschenbuch
ISBN:  978-3862772070
Preis: 9,90 Euro
http://www.blue-panther-books.de/



Hallo Sharon, Herzlich Willkommen auf meinem virtuellen Plaudersofa! Ich freu mich, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten.
Sharon:
  Sehr gerne, ich freue mich immer, wenn ich meine Bücher vorstellen darf.

Katja:
  Mich interessiert ja brennend, wie Du ans Schreiben gekommen bist. Hast du schon in Schulzeiten deine Lust dazu entdeckt oder kam das erst später?

Sharon:
  Es war wirklich der ganz klassische Weg, ich weiß, ziemlich langweilig, aber es gab kein Schlüsselerlebnis oder so etwas. Ich schrieb schon immer gerne, habe dann versucht, meine eigenen Geschichten zu entwickeln - damals noch auf kleinen Post-Its. Irgendwann in der Schule wurden wir aufgefordert, eine Geschichte selbst zu entwerfen. Dabei habe ich Blut geleckt und einfach weitergemacht.
Katja:

Gibt es einen bevorzugten Autor/Autorin, die dir quasi als Vorbild fungiert?

Sharon:
  Ich mag Sergej Lukianenko und seine Wächter-Reihe sehr gerne. Er erschafft eine Welt, in der man sich völlig verlieren kann. Dazu glaubwürdige Figuren und einen tollen Plot. Generell mag ich Autoren, die komplexe Welten erschaffen und die Gabe haben, ihre Figuren auch mal leiden zu lassen. Das gehört für mich zu einer großen Saga einfach dazu. An dieser Stelle sollte definitiv auch George R. R. Martin genannt werden, der dieses meisterlich beherrscht.

Katja:
 Ich lese ja überwiegend Fantasy und Jugendbücher und würde gerne deine Meinung wissen über den Aufbau/das Mitwirken in der Story. Was magst du selbst am liebsten?

  • Nur eine Fantasyuntergruppe wie zum Beispiel nur Vampire, oder nur Hexen o. ä.

  • oder Mensch mit einer Fantasygestalt

  • oder geballt mit allem und wild durcheinander?
 Sharon:
 Das hört sich jetzt unspektakulär an, aber eine Lieblingsmischung habe ich da gar nicht. Die Story muss einfach funktionieren. Dabei ist es egal, ob es nur um eine kleine Gruppierung geht, wie zum Beispiel Vampire, oder ob es in einer Welt spielt, wo Magie völlig normal ist. Solange ein Rädchen ins nächste greift, die Figuren gut ausgearbeitet sind und Spannung aufgebaut wird, ist mir das egal. Ein gutes Zeichen ist immer, wenn man das Buch nicht aus der Hand legen möchte und man sich um drei Uhr nachts zwingen muss, das Licht auszuschalten.

Katja:
Welches Genre liest du selbst gerne?

Sharon:
Was das angeht, habe ich keine festen Begrenzungen. Mir ist nur aufgefallen, dass ich nichts lesen kann, was ich gerade selber schreibe. Wenn ich mich wie bei der "Hexenlust-Reihe" gerade in einer Fantasywelt befinde, verbanne ich alle Fantasybücher von meinem Nachttisch. Dann lieber gute Thriller oder Kriminalromane. Im Umkehrschluß finde ich es sehr entspannend, wenn ich einen spannenden Krimi schreibe und dann nachts noch einen Roman lesen kann, wo Elfen gegen Zwerge kämpfen.
Katja:
Wie bist du darauf gekommen Erotik und Fantasy miteinander zu verbinden? Ich meine, das Cover spricht ja schon Bände.
Sharon:
  Ich hatte einfach diese Welt im Kopf, in der es Hexen gibt, die die Menschen vor allem Übernatürlichen beschützen. Das alles natürlich ungesehen und im Verborgenen. Und dann war da dieses junge Mädchen, das immer mehr zu einer mächtigen Hexe heranreift und sich von den Männern einfach nimmt, was sie will. Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese beide Welten zueinanderfanden. Die Geschichte entwickelte sich in meinem Kopf immer weiter und irgendwann musste ich sie einfach aufschreiben. Ich bin wirklich froh, dass Isabelle sich jetzt in der "Hexenlust-Reihe" entwickeln kann.

Katja:
Magst du uns vielleicht in eigenen Worten kurz etwas zu deinem Buch “Hexenlust 1” erzählen?
Sharon:
"Hexenlust" ist kein Erotikroman im eigentlichen Sinne. Ich habe sehr viel Wert auf eigenständige Figuren gelegt und eine tiefe Story, die dem Leser die Möglichkeit gibt, sich in diesem Roman zu verlieren. Es war von Anfang an geplant, dass es eine Reihe werden soll, weil man einfach die Geschichte nicht in einem Buch erzählen kann.  Der Leser soll spüren, wie sich Isabelle entwickelt. Schließlich wird der jahrhundertealte Zirkel, in dem sie ihre Arbeit verrichtet, auf eine große Probe gestellt. Der Sohn des Teufels hat den Weg zurück auf die Erde gefunden - und er will nichts anderes, als die Hexen zerstören, um die Macht an sich zu reißen. Doch wieso tauchte er plötzlich auf? Nach und nach findet Isabelle Antworten auf ihre Fragen, die sie natürlich mit ihren ganz eigenen Methoden ans Tageslicht befördert.
Katja:
Ich bin ja total Fantasymässig angehaucht und müsste ich mich für eine Gestalt entscheiden, wäre ich wohl ein Gestaltwandler in Form eines Wolfes mit magischen Fähigkeiten. Was wärst Du?
Sharon:
- Ich glaube, das ist abhängig von der Tagesform. Manchmal, wenn man den Kopf frei bekommen möchte, ist der Wolf vielleicht gar nicht schlecht. Ansonsten reizen mich Isabelles Fähigkeiten als Hexe schon sehr.
Katja:
Abschließend würde ich Dir gerne die Gelegenheit geben, uns etwas über dich zu verraten . Vielleicht was dir im Leben wichtig ist, oder was für Ziele du hast, oder was du besonders gerne hast.
Sharon:
- Wichig für mich ist, dass ich die Geschichten in meinen Kopf auch schreiben kann. Solange ich eine Familie habe, gute Freunde, um am Wochenende mal rauszugehen und weiter mich völlig dem Schreiben widmen kann, bin ich völlig zufrieden.
 
Katja:
Liebe Sharon, vielen Lieben Dank, dass Du dir die Zeit für mich genommen hast. Ich wünsche Dir auf deinem Weg alles Gute!
Sharon:
  Dankeschön, Dir auch!

Kommentare:

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  2. Hey, tolles Interview..und jetzt hab ich noch ein Buch mehr auf meiner Wunschliste XD
    Das Cover finde ich übrigens gut ausgesucht..genau die Mischung aus Erotik und hübschen Mädel für so eine Fantasy-Erotik..
    lg
    Aki

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