Mittwoch, 2. Januar 2013

Blogtour "Der geheime Name" Charakterisierung von Mora

Heute ist die Blogtour bei mir gestrandet...
Ich will euch ein paar Kleinigkeiten verraten, die Ihr noch nicht wisst.



  
Wer ist Mora?
aus
"Der geheime Name"
von
 Daniela Winterfeld




Wer ist der junge Mann aus dem Moor, in den Fina sich verliebt hat? Leider ist das Ende von Finas Verhör verrauscht. Aber da das alles ja anscheinend mit dem Buch "Der geheime Name" zu tun hat, habe ich mal meine Blogtourkollegen gefragt, ob sie beschreiben können, wer der junge Mann ist, den Fina in ihrem Verhör schützen will.

 So erlebt Manja, Mora:

Mora ist ein unglaublich sympathischer Kerl.
Zu Anfang ist er verängstigt, er kennt nur die Welt im Moor, beim Geheimen, der ihn groß gezogen hat.
Als er Fina kennenlernt fängt er an sich zu wandeln. Er will immer mehr über Finas Welt wissen, sie bringt es ihm geduldig bei. Er ist wissbegierig.
Durch Fina lernt er auch die Liebe kennen, er öffnet sich ihr gegenüber immer mehr und fängt an zu rebellieren, gegen den Geheimen.
Man muss Mora einfach mögen, er schleicht sich ins Herz des Leser, ganz still und leise, man fühlt mit ihm mit, liebt und leidet mit ihm.
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Und auch Sandy scheint Mora verfallen, lest selbst:

Mora ist ein außergewöhnlicher Charakter, dessen lichte und dunkle Seite sehr eng miteinander verwoben sind. Gleichzeitig unsicher und doch charakterstark; ängstlich, aber doch unbeugsam schafft er es selbst die schlimmsten, menschenunwürdigsten Situationen durchzustehen. Sein Leben vor Fina war geprägt von Erniedrigung und Qual, beschert von dem einzigen Wesen, mit dem er sich verbunden fühlt. Verzweifelt kämpft er die ganze Zeit um Anerkennung und merkt es nicht. Und dann, als diese ihm endlich zuteilwird, kann er sie erst nicht verstehen. Mora kam mir vor wie „Mogli“ (eine zufällige Namensähnlichkeit?), denn er kennt weder die Menschen noch ihre Art miteinander umzugehen. Wie ein Kind muss er soziale Interaktion erst lernen – und allem voran das Vertrauen zu anderen. Immer wieder fällt er in alte Verhaltensmuster zurück, doch Stück für Stück befreit er sich. Sein Weg ist nicht geradlinig, sondern eher wie die verschlungen Pfade des Moores, in dem er lebt. Mora vermag nicht nur die Herzen der Leser zu berühren, sondern auch sie zu überraschen. Er ist nicht nur einfach „attraktiv“, sein widersprüchliches Wesen macht seine wahre Schönheit aus. Trotz aller Verletzlichkeit und Sensibilität beweist Mora immer wieder Stärke und ist wirklich klug.
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Und das kann Petra noch ergänzend hinzufügen:

Mora, der junge Mann aus dem Moor, ist der Charakter, der in dem Roman die größte Wandlung erfährt. So sind ihm viele Dinge und Gefühle, die ein selbstverständlicher Teil unseres Lebens sind, nahezu fremd und er hat nicht gelernt, mit ihnen umzugehen. Erst mitt dem Erscheinen von Fina schlägt sein Leben eine andere Richtung ein und seine Gefühlswelt steht Kopf. Doch Mora lernt schnell, denn er gehört zu den wenigen Menschen, die sich auf ihren Instinkt und ihr Herz verlassen können und wollen. 
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Tina zieht Vergleiche:

Mora und Fina haben mich ein Stück weit an "Die Schöne und das Biest" erinnert :) Vor allem als Fina ihn rasiert und ihm die Haare geschnitten hat, ist auch seine hübsche Seite zum Vorschein gekommen. Zu Beginn hatte er eine gebückte Haltung, mehr Bart als Gesicht und eine sehr merkwürdige Ausdrucksweise. Auch konnte er sich die menschliche Welt, wie wir sie kennen, gar nicht vorstellen. Im Gegensatz zum "Biest" jedoch, hat er die untergeordnete Rolle eines Dieners eingenommen.
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Bianca  kann die Meinung von Mora noch erweitern:

Als Mora auf Fina trifft, hält er sie zunächst auch für eine "Herrin". Mit viel Geduld schafft Fina es, ihn davon zu überzeugen, dass sie gleichwertig sind. Ihre Hilfe und ihre Erzählungen über eine für ihn unbekannte und fremde Welt lassen ihn jedoch schon bald aufblühen und Selbstbewusstsein erlangen. 
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Und Chrisy findet die richtigen Worte um Mora kurz und knapp zu beschreiben:

-jung
- symphatisch
- erlebt einen Wandel
- glaubwürdig
- Leser können mit ihm mitfühlen
- ist außergewöhnlich
- Charakter der in Erinnerung bleibt
***
Und das sagt die Autorin Daniela über ihren Schützling:

Mora ist eine der Figuren, in die ich mich beim Schreiben bis über beide Ohren verliebt habe. Es gab viele Szenen, in denen mein Herz schneller schlug - und Nächte, in denen ich lange gearbeitet habe und danach kaum schlafen konnte vor Aufregung. Schuld daran war oftmals Mora und die Liebesgeschichte zwischen Fina und ihm. In dem Jahr, in dem ich das Buch geschrieben habe, war ich mit den beiden im Wald, im Moor und in der Höhle. Und mit jeder Szene, in der ich über Mora geschrieben habe, bin ich ihm immer näher gekommen, habe ihn immer besser verstanden und mich genauso in ihn verliebt wie Fina. Ihr habt recht, mit allem, was ihr geschrieben habt. Mora macht eine starke Wandlung durch. Am Anfang hatte ich Mitleid mit ihm und am Ende hab ich ihn bewundert. Wenn man Mora eine Weile begleitet hat, bekommt man eine Vorstellung davon, was die wahre Stärke in der Seele eines Menschen ausmacht.
Klingt das jetzt so, als wäre er ein echter Mensch? Beim Schreiben ist es mir manchmal so vorgekommen.
Was mich wieder an die Geschichte mit Clee erinnert ... Was zum Teufel geht hier eigentlich vor?


***  

Ich selbst empfinde Mora auch als einen Charakter der sich beim lesen im Kopf verankert, man will mehr erfahren über den wild ausschauenden Kerl, der die Worte "Ich und Du" nicht kennt und sich selbst als "Es" bezeichtet. Automatisch lechzt es einen nach Moras Vergangenheit. Man will das ihm nur Gutes wiederfährt und doch...
alles wird am Ende einen Sinn ergeben...
Taucht ein mit uns ins geheimnisvolle Moor!
Klick hier für nähere Infos  

Ihr habt ausserdem Lust auf ein Gewinnspiel und wollt helfen Bloggerin Clee zu finden?
  Sicher seid ihr den Hinweisen auf den teilnehmenden Blogs schon gefolgt und konntet euch vielleicht das ein oder andere schon zusammenreimen.
Ich erbitte Hinweise die uns helfen die junge Bloggerin Clee zu finden.
Jeder Hinweis der unter diesem Post bis zum 6.01.2013 hier eingeht, landet mit einem Los im Lostopf.
News und weitere Infos findet ihr auch immer in unserem Thread auf Lovelybooks   

Ab dem 4.01.2013 gibt es neue Hinweise auf dem Blog von
Bianca 

Kommentare:

  1. Mora ist also vom Geheimen aufgezogen worden? Dann ist doch klar was Sache ist, er soll mit Fina gemeinsam ein Kind zeugen, ein Mädchen, welches dann die Braut des Geheimen wird. Das ist doch klar wie Kloßbrühe. Im Prinzip sind es also zwei die Fina gefährlich werden könnten. Was Clee aber damit zu tun hat ist mir noch nicht schlüssig und ich vermute einfach, das sie einfach ihre Nase zu weit in Dinge gesteckt hat die sie nichts angehen!

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  2. Im großen und ganzen bin ich der gleichen Meinung wie Mel.E. Diese Theorie hört sich wirklich schlüssig an. Allerdings denke ich, dass der Geheime das gleiche was er schon mit Fina tun wollte auch mit Clee vorhat. Oder wenigstens etwas ähnliches. Denn Fina ist ja jetzt geflohen, also brauchte er ein neues Weibchen.
    Vielleicht gibt es irgendeine Möglichkeit mit Fina Kontakt aufzunehmen. Den Polizisten hat sie nichts verraten, auch aus Angst, dass sie ihr nicht glauben würden. Aber wenn sie sieht, dass es Leute gibt, die ihr tatsächlich glauben, verrät sie vielleicht mehr. Und vielleicht auch wo genau man Clee finden und wie man sie retten kann.

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  3. Das mit Mora war mir irgendwie gestern schon klar. Ich vermute, dass der böse Wicht Clee entführt hat. Vielleicht will er ein Kind mit ihr und vielleicht hat er gemerkt, dass Mora weg will von ihm und sich ändert. Stefanie82

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  4. Oh nein - die arme Clee, hoffentlich will der Geheime kein Kind mit ihr :-O
    Vielleicht denkt der Gheiemne, dass Fina nicht will, dass eine weitere Frau leidet und zurückkommt um Clee zu retten. Aber Mora kennt ja (denke ich) den namen des Geheimen, wenn er ihn irgendwie an Clee übermitteln könnte. Vielleicht kann Mora sich ja ungesehen an den geheimen und sein Versteck heranschleichen und Clee den Namen verraten.

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