Sonntag, 21. Juli 2013

[Rezension] Nacht ohne Angst – Angelique Mundt


Titel: Nacht ohne Angst
Autor: Angelique Mundt
Genre: Kriminalroman
Verlag: btb
ISBN: 978-3442746262

Klappentext

Es ist ein schmaler Grat zwischen Gut und Böse, zwischen Normalität und Wahnsinn …
In der Hamburger Universitätspsychiatrie wird eine Patientin erhängt aufgefunden. Die zuständige Therapeutin Tessa Ravens kann nicht glauben, dass es sich um Selbstmord handelt. Als eine weitere Patientin brutal ermordet wird, scheint sich ihre Befürchtung zu bestätigen. Und auch Hauptkommissar Torben Koster merkt schnell, dass er hier mit gewöhnlichen Ermittlungsmethoden nicht weit kommt. An Verdächtigen mangelt es nicht, doch welchen Aussagen kann man wirklich trauen und was davon ist paranoide Wahnvorstellung? Er ist auf Tessas Unterstützung angewiesen, doch die Suche nach dem Mörder wird für beide zur Zerreißprobe …

Über den Autor
Angélique Mundt wurde 1966 in Hamburg geboren. Nach ihrem Studium der Psychologie arbeitete sie lange in der Psychiatrie, bevor sie sich 2005 als Psychotherapeutin mit einer eigenen Praxis selbstständig machte. Sie arbeitet ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuz, das Menschen bei potentiell traumatisierenden Ereignissen “Erste Hilfe für die Seele” leistet. Über diese Aufgabe sagt sie: “An der Situation kann ich nichts ändern. Aber ich kann den Menschen helfen sie zu überstehen.”
Nacht ohne Angst ist ihr erster Roman und Start einer Serie um die Psychotherapeutin Tessa Ravens und Hauptkommissar Torben Koster. Angélique Mundt lebt in Hamburg.

Schreibstil & Spannung
Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Kapitel sind übersichtlich gehalten, man kommt von den Personen nicht durcheinander. Sie sind gut beschrieben, die Eigenschaften der einzelnen Charaktere kommen gut rüber.
Deswegen findet man sehr schnell in die Handlung hinein, hat das Gefühl weiterlesen zu müssen.
Da es einige Patienten und auch das Pflegepersonal in der Psychatrie gibt, weiss man nie, wer gerade verdächtig ist und wer ein Motiv hat. Dies baut natürlich die Spannung auf und man weiss bis kurz vor Ende nicht, wer der Mörder ist. So soll es sein!

Die Charaktere

Hauptperson in diesem Kriminalroman ist die Therapuetin Tessa Ravens. Sie bewegt sich auf einem schmalen Grad zwischen Berufsethos, Vernunft und Ihren Gefühlen. Genau das macht so so sympathisch, ihre verletzliche Seite wird sehr schön hervor gehoben, obwohl sie als Therapeutin ja eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben steht.
Sie muss die Mischung aus Einfühlungsvermögen und Vernunft gut meistern, sonst wird sie Probleme mit Ihren Gefühlen bekommen.
An Ihrer Seite als Hauptcharakter ist Kommissar Torben Koster. Er hat es nicht leicht, seine Gefühle spielen Achterbahn und er muss sich entscheiden, was er möchte. Dabei darf er aber nicht den Bezug zu dem aktuellen Fall verlieren. Wird er dies schaffen?

Meine Meinung

Ein sehr gut rechachierter Debütroman der Hamburger Autorin Angelique Mundt. Es wird die Situation in einer Psychatrie beschrieben, so das man einen Eindruck in den Alltag der Patienten bekommen kann. Ebenso die Hintergründe dieser Klinik werden schön beschrieben ohne zu stark in den Vordergrund zu treten. Es wird nicht mit Fachwörtern um sich geschmissen, sondern laienfreundlich erklärt. Dies gefällt mir sehr gut da man dadurch keine Schwierigkeiten hat die Story zu verstehen.
Es ist bis zum Schluss nicht klar, wer der Mörder in diesem Kriminalroman ist, wer genau ein Motiv für die Morde hatte.
Am Ende klärt sich aber alles auf, alle Fragen werden gut beantwortet so dass dieses Buch keine offenen Fragen zurücklässt. Super!

Fazit
Ein toller Kriminalroman der keine Fragen offenlässt. Leicht und verständlich geschrieben macht es Freude, dieses Buch in die Hand zu nehmen. Man findet gut hinein, Personen sind symapthisch. Es hat Freude gemacht, es zu lesen!

Sterne
4/5

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