Montag, 15. Juli 2013

[Rezension] Ninas Pferdeträume – Ponys und Nervensägen - Amelie Mäder


Titel: Ninas Pferdeträume – Ponys und Nervensägen
Autor: Amelie Mäder
Genre: Kinderbuch ab 10 Jahren
Verlag: Gulliver
ISBN: 9783407742018

Klappentext
Nina kann ihr Glück nicht fassen: Der wunderschöne Silver soll ihr Pflegepony werden! Franziska und ihre Freundinnen haben ein echtes Problem damit. Gut, dass Nina die schlagfertige Lara kennenlernt. Daniel, heimlicher Star des Reitstalls, scheint Ninas Gesellschaft ebenfalls zu mögen. Als Silver verunglückt, droht für Nina die Welt unterzugehen …

Über den Autor
Amelie Mäder reitet, schreibt und liest seit ihrer Kindheit. Ponys und andere Nervensägen ist der Erstling von Amelie Mäder. Mit ihrem Mann und ihren drei Kindern, zwei Hunden und 11 Kaninchen und Meerschweinchen lebt sie in der Nähe von Köln.

Cover
Das Cover zeigt ganz gezielt schon worum es sich bei dem Buch handelt. Wer Pferde/Ponys liebt, wird hier nicht wegschauen. Ein Cover das einladent wirkt, auch hinter die Kulissen zu schauen.

Schreibstil & Spannung
Amelie Mäder hat einen klar strukturierten Stil beim schreiben und man sehr genau erkennen das sie aus ihren eigenen Erfahren beim schreiben profitiert. Von daher erwartet die jungen Leser ein sehr authentischer Schreibstil und vor allem leicht verständlich. Ausserdem passsiert auf den 170 Seiten so viel, das man vor lauter Spannung das Buch eigentlich nur in einem Rutsch lesen kann. Dramatik wechselt sich mit Glücksgefühlen ab und das Thema “Mobbing” kommt auch zur Sprache, was mir sehr gut gefällt.

Die Charaktere
Nina ist als Hauptfigur sehr gut beschrieben. Die 12 jährige tut sich nach ihrem Umzug sehr schwer und auch in dem neuen Reitstall findet sie erst keinen Anschluss. Doch sie lernt Lara kennen und mit der Zeit entwickelt sich eine richtige Freundschaft, die schnell durch auch traurige Umstände zusammen geschweisst wird. Alle Charaktere sind noch ausbaufähig aber dennoch dür die Zielgruppe sehr gut nachvollziehbar.

Meine Meinung
Dieses Kinderbuch, würde ich als Mädchenbuch beschreiben, das absolut empfehlenswert für Pferdefreaks ist. Es wird viel über den Reitstall erzählt und das es nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Ich meine, welches Mädel hat noch nie mit Eifersucht und Intrigen umgehen müssen, oder mit der Trennung der Eltern, Umzug und Schulwechsel. Das kommt heute in den seltensten Fällen vor, deswegen finde ich gut, das Autoren, solche Situationen nicht verherrlichen, sondern der Umgang damit einfach mit in die Geschichte eingebunden wird. Ausserdem war hier noch das Thema Mobbing mit aktuell, das leider viel zu oft vorkommt und leider selten im Keim erstickt werden kann. Ich finde das Aufgreifen von Brennpunkten in Büchern generell gut, da man dadurch auf merksam machen kann, wie man damit umzugehen hat.
Der Schreibstil ist absolut altersgerecht verständlich und nachvollziehbar.
Deswegen gibts eine absolute Leseempfehlung von mir!

Sterne
5/5

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