Mittwoch, 11. September 2013

[Rezension] Die guten Frauen von Christianssund - Anna Grue


Titel: Die guten Frauen von Christianssund
Autor: Anna Grue
Genre: Krimi
Verlag: Atrium
ISBN: 9783855352005
Klappentext
Mit ihren Krimis um den kahlköpfigen Detektiv Dan Sommerdahl führt Anna Grue Dänemarks Bestsellerlisten an. Raffinierte Fälle, Biss und Witz sind die Markenzeichen dieser Serie, bei der es um die Menschen, die Liebe und das Leben geht – das hin und wieder ein gewaltsames Ende findet. In der beschaulichen Kleinstadt Christianssund, malerisch an einem Fjord gelegen, gibt es einen kleinen Hafen, ein schickes Villenviertel, eine hässliche Fußgängerzone – und seit Neuestem eine Leiche. In einer Werbeagentur ist die Putzfrau ermordet worden. Bei den Ermittlungen stößt Kommissar Flemming Torp sofort auf Schwierigkeiten: Keiner kennt den Nachnamen der Frau, die seit Jahren ebenso effektiv wie unbemerkt hinter den Werbern aufgeräumt hat. Torp zieht widerwillig seinen Jugendfreund, den Werbefachmann Dan Sommerdahl hinzu, der Torp vor Jahren die Freundin ausgespannt und sie geheiratet hat. Nach einem Burn-out wollte Sommerdahl seiner Branche eigentlich den Rücken kehren; nun steckt er plötzlich wieder mittendrin. Und während er gemeinsam mit Torp den Mörder jagt, muss Sommerdahl feststellen, dass seine Frau und der Kommissar sich noch immer viel zu erzählen haben …

Über den Autor

Anna Grue ist eine der erfolgreichsten Krimi-Autorinnen Dänemarks. Die guten Frauen von Christanssund stand in Dänemark wochenlang auf der Bestsellerliste und ist der erste Teil einer Krimiserie um den Ermittler Dan Sommerdahl, die von Publikum und Presse gleichermaßen für ihre Raffinesse wie für ihre menschliche Wärme gefeiert wird. Anna Grue hat drei Kinder und lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Kopenhagen.

Cover
Das Cover finde ich mal recht interessant. Tote Fische, aufgehangen an einem haken an einer Tür. So ahnt man schon mal, in welchem Gebiet sich dieser Krimi abspielen wird. Was mir besonders gefällt, auf der Rückseite des Buches ist ein sehr sympathisches Bild der Autorin. Ich mag es wenn man ein Bild vor Augen hat!

Schreibstil, Spannung & Charaktere
Die Autorin hat einen sehr angenehmen, leichten und flüssigen Schreibstil. Die Spannung baut sich hier eher durch die alltäglichen Sachen auf. Ein Leben, wie es jeder von uns haben kann. Somit kann man sich leicht und verständlich in die Geschichte dieses Provinzkrimis hinein versetzen.
Die Charaktere werden sehr gut mit ihren Schwächen und Stärken beschrieben, kommen meistens sehr sympathisch rüber.

Meine Meinung
Dieses Buch fand ich mal einen etwas anderen Krimi als man es so gewöhnt ist. Die Autorin schafft es, eine Spannung ohne viel Blut vergießen zu erzeugen. Durch die detailgenaue Beschreibung der Charaktere kann man sich sehr gut in sie hinein versetzen und der Handlung recht gut folgen.
Die Begebenheiten und Orte in diesem Buch werden ausführlich beschrieben, das mag ich, habe gerne ein Bild vor Augen wenn ich lese.
Der Mord wie er hier beschrieben wird, kann in jedem kleinen Dorf oder auch größerer Stadt vorkommen. Da merkt man auch mal, wie schnell man in etwas hinein geraten kann, was man vielleicht vorher gar nicht überblicken konnte.
Die Spannung bleibt bis zum Ende gut erhalten, man hat nicht vorher schon den Gedankengang: "Ich weiß wer der Mörder ist."

Fazit
Ein sehr unterhaltsamer Provinzkrimi der auch schön die Orte des Geschehens erklärt. Wenn man allerdings ein Buch mit viel Blut und allem drum und dran erwartet, diesem ist nicht so! Hier wird vielmehr ein Mord aus einer Situation heraus beschrieben wie es jeden treffen kann.

Sterne

4/5

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