Donnerstag, 24. Oktober 2013

[Rezension] Lost Places - Johannes Groschupf


Titel: Lost Places
Autor: Johannes Groschupf
Genre: Jugendbuch/ Thriller
Verlag: Oetinger Taschenbuch
ISBN: 978-3-8415-0248-3
 Erscheint im November 2013
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Trailer



Klappentext

Die Jugendlichen Chris, Moe, Kaya, Steven und Lennart sind Urban Explorers: Im nächtlichen Berlin erkunden sie stillgelegte Fabriken, leer stehende Häuser und verfallene Krankenhäuser. Doch was als aufregendes Abenteuer beginnt, wird bald ein riskantes Unterfangen. Denn die verlassenen Gebäude bergen nicht nur Charme, sondern auch Schrecken. Als die Freunde in einem halb verfallenen Haus eine Leiche entdecken, vermuten sie, dass die Motorradgang Bandidos dahintersteckt. Und dann wird es richtig gefährlich.

Spannung, Schreibstil & Charaktere

Spannung .... ich würde sagen das Buch steht unter Dauerspannung, weil so viel passiert, das man gar nicht mehr zum Luftholen kommt beim lesen. Das Buch an sich bietet sehr viele Informationen aus dem realen Leben, so das man sich als Leser zwar nicht unbedingt wiederfindet, aber man kennt es
auf jeden Fall.
Mein Gedanke war "ja" genauso läuft das in dem Alter ab. Und ab dem Zeitpunkt hatte das Buch für mich gewonnen, denn Johannes Groschupf hat durch die reale Schauplatzwahl und die gute Beschreibung der Charaktere und die detailgenauen Szenen im Buch, ein Bild in meinem Kopf geschaffen, das sich nun regelrecht festgebrannt hat.
Auch wenn die Charaktere nicht bis ins letzte Detail beschrieben/ausgearbeitet dargestellt wurden, passten sie doch perfekt zu diesem Buch, ich meine damit das mir absolut nichts gefehlt hat beim lesen.
Offene Fragen wurden beantwortet.

Der Schreibstil des Autors hat mich überzeugt, leichte verständliche Ausdrucksweise, heikle Situationen werden nicht verschleiert dargestellt.
Ich denke nicht nur ich als Vielleser sondern auch Lesemuffel, können
hier von dem leichten Schreibstil beim lesen profitieren.

Zum Autor

Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik, Publizistik und Amerikanistik. Heute lebt er als freier Journalist in Berlin und schreibt für Die ZEIT, die FAZ, den Tagesspiegel, die Berliner Zeitung u.a. Er hat bereits zwei Romane für Erwachsene veröffentlicht und erhielt 1999 den Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature „Der Absturz“

Meine Meinung

Johannes Groschupf hat hier einen tollen, realen Jugendroman geschrieben, den ich ab 14 Jahren empfehlen würde.
Jünger nicht, da hier auch das Thema Drogen vorkommt.
Absolut realistische Darstellungen bereiten ein spannendes, actionreiches Lesevergnügen.
Hier wird mal gezeigt das man nicht immer nur mit Fantasytiteln punkten kann.
Ein Blick hinter die Kulissen Berlins, das erwartet die Leser hier.
Dadurch das man wirklich alles Nachschlagen kann, was die Schauplätze angeht, bekommt man durch
diesen visuellen Hintergrund ein viel tieferes Gefühl für den Roman und kann
sich richtig mitreißen lassen!
Absolute Leseempfehlung

5/5 Sterne

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