Freitag, 8. November 2013

[Rezension] 12 Things To Do Befor You Crash and Burn - James Proimos

12 Things To Do Befor You Crash and Burn
James Proimos

Titel: 12 Things To Do Befor You Crash and Burn
Autor: James Proimos
Genre: Jugendbuch
Verlag: Gerstenberg
ISBN: 9783836957564


Klappentext

Nach dem Begräbnis seines Vaters weiß Hercules Mutter sich nicht anders zu helfen, als ihren Sohn für den Rest der Ferien zu seinem Onkel zu schicken. Der drückt Hercules 12 Aufgaben aufs Auge, die Hercules gefälligst bis Ferienende zu erledigen hat. Dabei interessiert ihn nur, wie er das schöne Mädchen aus dem Zug wiederfinden kann! Die 12 Aufgaben führen Hercules in einer wilden Schnitzeljagd quer durch Baltimore - und am Ende hat er nicht nur große Gedanken gedacht, gleich sieben Jobangebote auf einmal erhalten und jede Menge anderer Dinge erlebt, nein, er ist hinter das Lebensgeheimnis seines Onkels gekommen, hat die Liebe-auf-den-ersten- Blick aufgetan und schaut mit anderen Augen auf das, was hinter und vor ihm liegt. 

Zum Autor

James Proimos lebt mit seiner Frau auf einer kleinen Farm in der Nähe von Baltimore. Er schreibt und zeichnet Bilder-, Kinder- und Jugendbücher. 12 things to do before you crash and burn ist sein erstes Buch, das auf Deutsch erscheint.

Spannung, Schreibstil & Charaktere

Hmm, ein wenig ungewohnt für mich so ein Buch zu bewerten, glaube etwas vergleichbares hatte ich 
noch nicht gelesen, aber es hat mich mit jeder Seite irgendwie ein Stück mehr mitgenommen. Ich würde nicht sagen das man hier einen Actionroman erwarten sollte sondern, den Teil eines Lebens, ein kleiner Ausschnitt. Dieser wurde schon recht toll beschrieben so das ich ihn schon als spannend beschreiben würde aber eben nicht vergleichbar. Absolut gut lesbar, man ist mitten in den Gedanken bei Hercules und denkt mit ihm mit. Fand ich bei der Geschichte sehr passend.
Herkules an sich ist ein toller Charakter, offen und doch sehr nachdenklich.

Meine Meinung

Eine Klasse Erzählung!
Eine Einblick in die Sichtweise eines Jugendlichen der sich eigentlich voll verarscht fühlt.
Keiner hat in der Vergangenheit hinter die Kulissengeschaut, oder schauen wollen und auch nach dem Tod seines Vaters wird hemmungslos übertrieben .
Hercules ist fassungslos und muss daraufhin zu seinem Onkel, was ihm da so passiert und was es mit der Liste auf sich hat, erfährt man dort. 
Mir gefällt Tag 11 am besten, er zeigt dem jungen Mann das es doch noch Menschen gibt, die ihn verstehen auch wenn man manchmal gar nicht drauf kommt.
Dieser Tag rückt sein Weltbild wieder an die richtige Stelle und gibt dem Leben wieder einen Sinn.
Schade das dieses Buch viel zu kurz ist denn gerade als die Nebencharaktere in Bezug auf Hercules mehr an Tiefe gewonnen hatten, war ich schon auf der letzten Seite angelangt und hätte gerne mehr erfahren, was aus allen wird.
Trotz des doch schnellen Erzählstil hatte ich nie das Gefühl überhetzt zu sein und auch die vage Entwicklung der Charaktere finde ich bei der Buchlänge durchaus passend.
Normal ist eben langweilig

Absolute Empfehlung also von mir

5/5 Sternen

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