Sonntag, 12. Januar 2014

[Rezension] Gefährliche Stille - Marliese Arold

Gefährliche Stille
Marliese Arold

Titel: Gefährliche Stille
Autor: Marliese Arold
Genre: Jugendbuch/ Thriller
Lesealter: 13-16 Jahre
Verlag: Oetinger Taschenbuch
ISBN: 978-3841502674
Seiten: 236
Erschienen am 1. Januar 2014

Jeder ist einzigartig


Klappentext

Verfolgt von einem Schattenwesen!

Laura und ihre Freunde haben ungewöhnliche Fähigkeiten: Laura kann ihren Körper verlassen, Rebecca mit Toten sprechen, Andy kann hellsehen, und Jeff ist telekinetisch begabt. Die vier werden am IPP, dem Institut zur Erforschung parapsychologischer Phänome, ausgebildet. Als ein angesehener Wissenschaftler ermordet aufgefunden wird, gerät das Institut plötzlich in den Fokus der Polizei. Gleichzeitig wird Laura bedroht: Bei einer Out-of-body-Erfahrung versucht ein mysteriöses Schattenwesen, von ihr Besitz zu ergreifen und ihre Nachforschungen zu verhindern …

Spannung, Schreibstil & Charaktere
 Marliese Arold hat einen sehr gut verständlichen Schreibstil. Mich hat die Idee ihrer Geschichte fasziniert, die eigentlich spannend sein müsste. Leider hat mich diese wegen verschiedener Punkte nicht erreicht. Die Charaktere sind oberfächlich beschrieben und ich konnte keinen richtigen Bezug zu ihnen ausbauen. Eigentlich sollte Laura etwas mehr hervorgehoben werden da es um ihre Person und Fähigkeit ging aber ich hatte das Gefühl, das die Autorin immer irgendwie der Situation entwischt. Nähere Beschreibungen zur Person und Fähigkeit hätten dem Buch mehr Tiefe gegeben und die Spannung erhöht. In der Geschichte geht es um ein vierer Gespann von Jugendlichen, die ihre Fähigkeiten besser kennenlernen und später auch einsetzen. Dadurch das alles nur kurz angeschnitten wurde, lies sich leider kein Gefühl aufbauen. Potential war aber da, ich bin schon der Meinung, das die Autorin detailreich schreiben kann, allerdings war es hier  nicht sehr ausgeprägt.
Die Story an sich ist absolut für Kids in dem Lesealter geeignet

Fazit

Ein eher flach gehaltenes Jugendbuch, was dennoch gut lesbar ist, da die Autorin einen angenehmen Schreibstil hat .
Da die Tiefe der Beschreibungen mich aber nicht erreicht hat, bin ich nicht in den Genuss des mitfieberns gekommen. Ich hätte mir gewünscht das mehr Hintergrundwissen aufgebaut wird. Stellenweise waren die Handlungen etwas sprunghaft.
Hier bleiben einfach viel zu viele Fragen offen.
Das kann leider auch ein schönes Cover nicht wettmachen.

Da ich die Story an sich aber sehr gut fand, bekommt das Buch von mir 3 Sternchen

Über die Autorin

Marliese Arold wurde als jüngstes Kind von drei Geschwistern in Erlenbach am Main geboren. Das Nesthäkchen liebte die Märchen, die ihre Mutter ihr erzählte und entdeckte sehr früh die Liebe zu Geschichten. Sie konnte von Büchern nicht genug bekommen, aber Bücher waren knapp. Um Abhilfe zu schaffen, beschloss sie kurzerhand, selbst zu schreiben.

Über hundert Geschichten hat die Vollzeit-Autorin, die inzwischen mit Mann und zwei Kindern noch immer in Erlenbach lebt, schon geschrieben. Ihre lustigen, traurigen, spannenden und frechen Erzählungen vermehren sich fröhlich weiter und, tatsächlich, langsam wird es auf ihren Bücherregalen eng!
(Quelle ars Edition)
http://www.marliese-arold.de

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