Montag, 7. Juli 2014

[Rezension] Silber Das zweite Buch der Träume - Kerstin Gier






Preis: 18,99€ [D, Buch]
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 2 (23. Juni 2014)
ISBN-10: 3841421679
ISBN-13: 978-3841421678
empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Meine Wertung: 4/5
Reihe: 2. Teil
Verlag: Fischer Verlag









›Das zweite Buch der Träume‹ ist die fulminante, spannende Fortsetzung der SILBER-Trilogie.
Liv ist erschüttert: Secrecy kennt ihre intimsten Geheimnisse. Woher nur? Und was verbirgt Henry vor ihr? Welche düstere Gestalt treibt nachts in den endlosen Korridoren der Traumwelt ihr Unwesen? Und warum fängt ihre Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln an?
Albträume, mysteriöse Begegnungen und wilde Verfolgungsjagden tragen nicht gerade zu einem erholsamen Schlaf bei, dabei muss Liv sich doch auch schon tagsüber mit der geballten Problematik einer frischgebackenen Patchwork-Familie samt intriganter Großmutter herumschlagen. Und der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben – sowohl tagsüber als auch nachts …

XXL Leseprobe des Verlages findet ihr hier


Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht. Mit riesigem Erfolg: Ihre Romane wie die »Müttermafia« oder »Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner« sind längst Kult und auf allen Bestenlisten zu finden, genauso wie »Rubinrot«, »Saphirblau« und »Smaragdgrün«, die auch international zu Bestsellern wurden. Im März 2013 kam mit »Rubinrot« bereits die zweite Verfilmung eines ihrer Bücher mit Starbesetzung in die Kinos. »Silber« ist ihre neue phantastische Trilogie. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Köln.


Dieses mal ist das Buchcover in dezentem Türkis gehalten, hat aber auch weiterhin diese feinen, filigranen Zeichnungen die das ganze Buch sehr verspielt und romantisch erscheinen lassen.
Eine Tür als zentraler Punkt, dahinter ein Mädchen mit einem Leoparden/Jaguar. Mal sehen was sie für eine Rolle im Buch spielen werden. Lauter kleine Schlüssel fliegen im Bild umher. Libellen sind auch reichlich vorhanden. Es macht neugierig auf den Inhalt.
Als kleine Eyecatcher gibt es zwei kleine rote Vögelchen die das gesamte Bild abrunden.
Der Titel des Buches ist, wie schon vom ersten Teil bekannt, in einem Silberton gehalten und hat somit einen tollen Wiedererkennungswert.

Der Schreibstil dieses Jugendbuches ist nicht wirklich überraschend, wenn man bereits Band 1 oder andere Bücher der Autorin gelesen hat. Sehr humorvoll führt sie einen durch die Geschichte, das man zeitweise vor Lachtränen nicht wirklich viel erkennen kann. Damit erreicht sie natürlich genau die Zielgruppe für die diese Trilogie gedacht ist.
Der Schulblog hat auch hier wieder eine wichtige Rolle und wird, wie schon bekannt, ein wenig abgesetzt. Immer noch ist nicht bekannt wer dahinter steckt. Aber irgendwie weiß unmittelbar nach den Ereignissen die ganze Schule schon Bescheid. Muss also ein enger Vertrauter die Finger im Spiel haben!
Die Kapitel sind nummerisch gegliedert.

Da man bereits den ersten Band gelesen habe sollte, findet man sofort wieder in die Ereignisse hinein. Man denkt es wird ein wenig ruhiger, doch genau das Gegenteil ist der Fall.
Da manche Personen sich bei weitem nicht so verhalten wie man es vielleicht vorher zu denken gewagt hat ist der ganze weitere Verlauf doch sehr offen. 
Man grübelt, überlegt die Hintergründe und wird dann doch eines besseren belehrt. Personen tauchen auf an die man kaum noch gedacht hat, bringen alles durcheinander und man ist total verwirrt.
Aber genau das ist es doch was das lesen ausmacht oder nicht?
Zum Ende dann hin ein wenig ruhiger, Fragen bleiben trotz allem offen.


So, nachdem ich "Silber - Das erste Buch der Träume" gelesen habe musst natürlich der nächste Teil folgen. Da im ersten Buch nicht alles geklärt war hofft man nun, Antworten auf seine Fragen zu bekommen.

Man findet sofort wieder in das Buch hinein, da Kerstin Gier ihrem lockeren, leichten und sehr humorvollen Schreibstil treu geblieben ist. Die Charaktere sind einem mittlerweile auch vertraut und teilweise doch sehr ans Herz gewachsen. Man fühlt richtig mit Ihnen, mag sie einfach nur beschützen. Lottie ist weiterhin das eigentliche Familienoberhaupt und schaut das es allen gut geht, hat Ihre schützenden Arme über alle gebreitet und ist immer da wenn es darauf ankommt.
Manch andere der Jugendlichen haben einen deutlichen Sprung gemacht, wachsen über sich selber hinaus. Andere rücken ein wenig mehr in den Hintergrund und bei manch anderen weiß man gar nicht mehr genau wo man dran ist. 
Aber genau das macht es aus, Geheimnisse sind da um gelüftet zu werden oder etwa nicht? Doch das man sich damit selber in Gefahr bringen kann, ist den Jugendlichen wohl  zeitweise gar nicht so bewusst.
Dann heisst es zu improvisieren das nichts geschieht.
Die kleine und feine Liebesgeschichte von Liv und Henry kommt auch in diesem Band nicht zu kurz, treibt einem die Tränen in die Augen. Doch sie kommen nicht aneinander vorbei, müssen sich zusammenraufen.
Doch nicht das Liv genug Arbeit in Ihren Träumen hat, nein auch zu Hause wird sich einiges ändern mit dem sie erst mal zurecht kommen muss..
Wie heisst es immer so schön? Freunde kann man sich aussuchen, Familie nicht? Das trifft es hier sehr gut. Absprachen müssen getroffen werden dass das zusammenleben als Patchworkfamilie funktionieren kann.
Was ich ganz toll fand, am Ende das Rezept von Lotties Vanillekipferl, das Allheilmittel!!

Ein sehr schöner zweiter Band wo mir nur manche Personen ein wenig zu kurz kamen, Fragen offen blieben.
Mal sehen ob man Antworten im abschließenden Buch bekommen wird!


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