Mittwoch, 13. August 2014

[Interview] Leser - Interview mit Sandra Regnier

Herzlich Willkommen zum
Leser - Interview
mit Sandra Regnier
© Sandra Regnier

In den Lesenswerten Buchreihen vor einigen Wochen konnten die Leser der Autorin einige Fragen stellen. Diese und die dazugehörigen Antworten möchten wir euch nicht vorenthalten!



Lienne:
Wenn du Zeit findest, was liest du am liebsten?

Jugendfantasy. Ehrlich. Und Liebesromane. Alles, was so herrlich romantisch ist. Tagsüber ist es so hektisch und anstrengend. Ich möchte bei einem Buch wenigstens in etwas heiteres und liebevolles abtauchen.

Astrid:
Wer sind deine ersten Probeleser?

Meine Tochter. Sie ist 15. Und eine Freundin, die nach Italien gezogen ist, weshalb ich nicht mehr so schön mit ihr plotten kann. Und die beste Freundin meiner Tochter darf auch ihren Senf dazu abgeben.

Verena normalistlangweilig:
War Geschichte in der Schule ein Lieblingsfach? Oder nur so als Interesse?

Nein. Es war stinklangweilig. Im Grunde drehte sich ja alles nur um die Politik von Früher, die veraltet war und den dazugehörigen Jahreszahlen. Sozialkunde andererseits hat mir viel Spaß gemacht. Das ist heutige Politik und das fand ich und finde ich nach wie vor spannend.

Carola K-N:
Ich warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung von "Schauspieler küssen anders". Könnte 2016 damit zu rechnen sein?

Vielleicht 

Stephie:
Woran arbeiten Sie als nächstes?

Es ist eine Fantasy Trilogie. Aber sie spielt im Hier und Heute und in England.

Pia:
Woher nimmst du deine tollen Ideen? Wie gestaltest du die Zeit, in der du nicht an deinen Büchern schreibst?

Ich wohne in der Vulkaneifel. Ich muss nur vor die Tür gehen und finde mich in Wäldern, auf Wiesen, vor Raubritterruinen und Kraterseen. Da fällt es leicht, sich Fantastisches auszudenken.
Die andere Zeit verbringe ich damit, unseren Haushalt zu führen, die Kinder von A nach B zu kutschieren und meine beiden anderen Jobs zu erledigen.

Sinita tells:
Wann haben Sie angefangen Geschichten zu schreiben? Und was haben Sie als erstes geschrieben?

Mit elf habe ich begonnen, Geschichten aufzuschreiben. Meine erste Geschichte handelte von etwas, das wir mit allen Kindern in unserer Straße gespielt haben. Die Abenteuer der von Weden und Mauz – ein mittelalterliches Familiendrama.

Nadine:
Ich bin ein totaler Fan der Pan Trilogie. Mich würde ja mal interessieren, welches ihr Lieblingscharakter ist? Und woher die Idee zur Geschichte kam?

Das ist schwer. Das ist genauso, wie wenn man als Mutter gefragt würde: Welches deiner Kinder hast du am liebsten. Ich mag alle. Sogar Felicity Stratton.
Die Idee war schon ganz lange da. Aber dabei waren die Protagonisten Erwachsene (Fay war schon Lehrerin). Martina André riet mir dann, einen
Jugend-Fantasy Roman zu schreiben. Dann habe ich mir ein paar Gedanken gemacht und es abgeändert.

Yvette H.:
Auch ich bin ein Fan der Pan-Trilogie und meine Frage wäre: Woher hast du die Ideen für die Namen deiner Protagonisten?

Lee hieß zuerst Eamon. Der Name gefiel mir so gut für einen Elfen. Aber dann erschien Elfenmagie und der Typ hieß Eamon. Also griff ich zu Plan B und kramte aus der Liste meiner Wunsch-Jungen-Namen für unsere Söhne. Darauf stand Leander. Voilà.

Regina alias Leserin71:
Wieviele Stunden am Tag schreiben Sie und wo? Gibt es eine spezielle Schreibumgebung? Oder schreiben Sie, wann und wo Ihnen etwas einfällt?

Ja, ich schreibe überall, wenn mir was einfällt und ich einen Block und Stift in Reichweite habe.
Mittlerweile sind es viele Stunden am Tag, die ich mich mit meinen Romanen beschäftige.

Claudia Kolberg:
Welches sind Ihre Lieblingsautoren? Oben haben Sie geschrieben eine handvoll ;-) Und ich mags genau wissen *kicher*

Kerstin Gier ist auf alle Fälle an der Spitze. Ich lese auch sehr gern Rebecca Gablé und J.K.Rowling. Anne Golon gehört auch dazu.

Rebecca Reiss:
Was kommt beim Schreiben zuerst, die Geschichte oder die Charaktere?

Das kann ich nicht auseinanderhalten. Am Anfang ist eine Idee und wenn man die entwickelt, entwickeln sich die Charaktere automatisch mit.

Sonja alias Vielleser18:
Warum haben Sie 20 Jahre gebraucht, um diese Geschichte zu schreiben ? Hat die Geschichte beim Schreiben ein Eigenleben entwickelt ?

Ich habe nicht 20 Jahre daran geschrieben. Ich habe die erste Fassung VOR 20 Jahren geschrieben. Die wurde dann immer mal wieder aufgemöbelt und die letzte Fassung war von 1999. Da gab es auch noch kaum Handys. Deswegen wurde sie wieder komplett überholt.

Anonym:
Kann das Buch mit der Reihe von Diana Gabaldon mithalten?

Vielleicht sollte man das besser die Leser fragen ... 

Yvonne:
Ist das Genre, in dem Sie schreiben auch ihre eigenes Lieblingsgenre als Leserin? Könnten Sie sich vorstellen in einem Genre ein Buch zu schreiben, dass Sie selbst überhaupt nicht lesen mögen?

Ja. Definitiv. Und ja, ich könnte mir auch noch ein anderes Genre vorstellen. Liebesromane schreibe ich ja (Schauspieler küssen anders) aber historisch wäre noch was drin und sollte ich mal in die Richtung Krimi tendieren, wird es ein blutrünstiger Thriller. Mal sehen. Ich habe ja gerade erst angefangen.

Julia Lotz:
Wenn Sie an einen Ort in der Vergangenheit springen könnten, wäre es dann auch das Frankreich des 17, Jahrhunderts oder wäre es ein anderer Ort/eine andere Zeit?

Ja! Paris und Versailles wären toll. Aber viel lieber würde ich mir hier meine Heimat vor einhundert Jahren anschauen. Sehen, wie und wo meine Großeltern aufwuchsen. Das Freilichtmuseum Kommern ist für mich eine einzige Inspiration.

Katja W. :
Eigentlich werden im Impress Verlag die Bücher ja größtenteils nur als E-Book verlegt. Daher würde ich gern wissen was das für ein Gefühl war, als der Carlsen Verlag die "Pan"-Trilogie dann auch als Taschenbuch veröffentlicht hat.
Ist dies für für "Die Stunde der Lilie" vielleicht auch schon geplant?

Genial. Einfach ein wunderbares Gefühl. Und für „Die Stunde der Lilie“ kann ich das noch nicht sagen.

Serpina:
Hallo, gibt es ein Genre, welches du gerne mal schreiben möchtest, dich bis jetzt aber noch nicht getraut hast?

Vielleicht der historische Thriller? Mal sehen.

Lea.is.reading:
Wieso schreibst du gerade über Versailles im 17. Jahrhundert, wie bist du darauf gekommen?

Dazu hat mich damals die Angelique Reihe von Anne Golon animiert. Ich liebe diese Bücher. Eines muss ich immer einmal im Jahr lesen. Meistens werden es mehr. Und das seit ich dreizehn Jahre alt bin.


Ka-Sas Buchfinder sagt "Vielen Dank"
für eure tollen Fragen und und die dazugehörigen Antworten von 
Autorin Sandra Regnier


 

1 Kommentar:

  1. Zuerst mal muss ich sagen, dass ich die orange Schrift auf dem Grau nur sehr schlecht entziffern kann! Trotzdem freue ich mich, dass Sandra mit "vielleicht" geantwortet hat, als du nach einer Fortsetzung von "Schauspieler küssen anders" für 2016 gefragt hast! Obwohl, hast du dich da vielleicht nur verschrieben, weil das Interview ja auch schon 2 Jahre her ist? :(

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