Samstag, 9. August 2014

[Rezension] Die Stunde der Lilie - Sandra Regnier


Die Stunde der Lilie



Preis: 4,99€ [D, E-Book]
Seiten: 362
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Meine Wertung: 3/5
Reihe: 1. Teil
Verlag: Impress
ISBN:   978-3-646-60073-5









Es sollte ein gewöhnlicher Ausritt nach einem anstrengenden Schultag werden. Niemals hätte sich die sechzehnjährige Julia träumen lassen, dass es sie an der mit Lilien gesäumten Weggabelung aus dem Deutschland der Gegenwart ins Frankreich des 17. Jahrhunderts verschlagen würde. Und das ohne eine Möglichkeit der Rückkehr. Von einem Tag auf den anderen muss sich Julia den Sitten des Versailler Königshofes anpassen und zu allem Übel auch noch Französisch lernen. Glücklicherweise bekommt sie jedoch einen einflussreichen Vormund an die Seite gestellt: Etienne Flémont, den Grafen von Montsauvan. Ein Mann, der ihr Schicksal noch weitreich beeinflussen soll … 
Dies ist der erste Band der Lilien-Reihe. Der zweite Band erscheint am 8. Januar 2015.



Sandra Regnier ist in der Vulkaneifel geboren und aufgewachsen. Nach der Schule und einer Ausbildung zur Beamtin wollte sie lange nach Frankreich. Stattdessen heiratete sie einen Mann mit französischem Nachnamen und blieb zu Hause. Heute ist Sandra Regnier selbstständig und versteht es, den schönen Dingen des Lebens den richtigen Rahmen zu geben. Das umfasst sowohl alles, was man an die Wand hängen kann, als auch die Geschichten, die ihrer Fantasie entspringen.

Dieses Buch bekam ich als Rezensionexemplar vom Impress Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank an dieser Stelle.
Auf dieses Jugendbuch war ich schon sehr gespannt, da ich bereits andere Bücher der Autorin gelesen habe und Ihren Schreibstil sehr mag. 
Doch leider fesselte mich dieses Jugendbuch nicht in den Maße wie ich es erwartet habe.

Aus der Sicht von Julia reist man in das 17. Jahrhundert wo sie einiges an Abenteuer erwartet.
Unerwartet dort erwacht, muss sie sich sehr schnell den Gewohnheiten eines anderen Jahrhunderts und eines anderen Landes anpassen. Dieses gelingt ihr hervorragend. Dank einem guten Lehrer weiß sie nun was man von ihr erwartet, lernt sehr eifrig, ist ehrgeizig und schafft es, die hohen Anforderungen die an sie gestellt werden, erfolgreich zu meistern.
Selbstbewusst stellt sie sich nun dieser Situation bei der sie nicht genau weiß wie es dazu kam.

Orte wurden schön beschrieben das man sich gut hinein versetzen kann, Kapitel haben kleine Überschriften die einen Einblick in das folgende geben. Alles wird aus der Sicht von Julia erzählt, zwischendrin aufgelockert durch kleine Briefe die durch eine andere Schrift aber gut abgehoben sind.

Historische Ereignisse bestimmen dieses Buch, man bekommt ein gutes Wissen wie es damals dort abgelaufen ist, die strengen Etikette, wie leicht man sich dort unbeliebt machen konnte und dann zum Tode verurteilt wurde. Eine interessante Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit die von Julia gekonnt gemeistert wird.

Trotz allem werde ich Sterneabzug geben. Ich kam mit den vielen, oft gleich klingenden französichen Namen zeitweise doch sehr durcheinander. Zeitweise deswegen den faden verloren und nicht mehr gewusst wer da mit wem zusammen gehört. Das erschwerte das Lesen doch ungemein und bremste die Sapnnung um einiges aus. Sehr schade weil die Idee hinter dem Buch sehr gut ist

Ein Buch was man lesen sollte wenn man gerne mit historischen Ereignissen konfrontiert wird und viele französische Namen gut unterscheiden kann :)



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