Freitag, 29. August 2014

[Rezension] Doktorspiele von Jaromir Konecny

http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Konecny_JDoktorspiele_149513.jpg




Preis: 6,99€ [D, Buch]
Format: Taschenbuch
Seiten: 160
Altersempfehlung: ab 14
Meine Wertung: 4/5
Reihe:
Verlag: cbt
ISBN:   978-3-570-30722-9











Freimachen bitte!

Klappentext
„Lilli“ – dieser Name lässt Andi das Blut gefrieren. Seit er sieben Jahre alt war, hat er seine Cousine nicht mehr gesehen. Damals haben die beiden zusammen Doktor gespielt und Lilli fragte frech: „Sind die alle so klein?“
Jetzt soll Lilli tatsächlich in den Sommerferien zwei Wochen bei seiner Chaosfamilie verbringen. Als sie mit Himmelsaugen und brisanten Brüsten vor ihm steht, ist dem 16-jährigen eines klar: Dieses Mal wird er ihr beweisen, dass er kein Schlappschwanz ist …

Zum  Autor
"Konecny entdeckt im Alltag das groteske Abenteuer mit Mr. Beanschen Ausmaßen", schrieb der Kölner Stadt-Anzeiger, "und verfügt über die frappante Fähigkeit, den Kalauer als Literatur zu adeln." Seine Fans danken es ihm: Seit Jahren begeistert der in Prag geborene promovierte Chemiker mit seinen Geschichten und seinem "behmisch"-bayerischen Akzent das Publikum bei Poetry Slams, aber auch bei traditionellen Lesungen. Jaromir Konecny, der 1982 in die Bundesrepublik übergesiedelt ist und mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in München wohnt, hat über sechzig Slam-Wettbewerbe und weitere Literaturpreise gewonnen und wurde zweimal Vizemeister des gesamtdeutschen Poetry Slams.


Meinung
Frecht, total versaut, und höchst amüsant!
Oh mein Gott, das war so mein allererster Eindruck beim Lesen.
Andi hat seid dem 7. Lebensjahr nur einen Gedanken, ob ER groß genug ist..... Literarisch absolut humorvoll umgesetzt und doch.... die Angst vor der Pubertät von meinem eigenen Sohn ist geschürt.
Machen sich Jungs echt so viele Gedanken?
Die Geschichte an sich ist super erzählt worden, ich denke Erwachsene bewerten eventuell die Wortwahl etwas über, aber als Mutter eines 12 Jährigen kann ich sagen, das kommt sicher locker hin (die Handlungen klammere ich hier bewusst aus, nein ich will es nicht wissen) 
*nicht drüber nachdenken*

Die Charakterbeschreibungen gehen nun nicht allzu in die Tiefe, aber bei einem 160 Seiten Buch ist das voll in Ordnung. Dafür kann Autor Jaromir Konecny mit anderen pikanten Details aufwarten, die wirklich einzigartig beschrieben sind und sich in mein Gedächnis eingebrannt haben.
Dazu zählt zum Beispiel Lillis Ankunft, das erste Wiedersehen nach zig Jahren!

Mir war bisher gar nicht so bewusst das Jungs in der Pubertät so Testosterongesteuert sind, da sie fast an nichts anderes mehr denken können.
Die Handlungsszenen aus dem Buch sind sehr anschaulich beschrieben, so das ich mir nun bei dem bevorstehenden Kinofilm morgen, schon einiges ausmahlen kann (wir werden berichten).

Den Schreibstil kann man also nur als humorvoll, bildhaft  & direkt beschreiben.
Wer Umschreibungen sucht, ist hier völlig falsch.



Fazit
Das perfekte Jungsbuch für zwischendurch, oder um die jungen Männer mal zum lesen zu animieren :-) 
Bite mehr #Jaromir  Konecny
 Leseempfehlung!


Kommentare:

  1. Danke unbekannterweise für die sehr hübsche Rezi, Katja!

    Poetische Grüße

    Jaromir

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  2. Ich habe zwei mittlerweile erwachsene Söhne und wenn ich auch nicht in sie hineinsehen konnte, so kann ich schon bestätigen, dass die in dem Buch gemachten Ausführungen hinsichtlich der Testosteronsteuerung stimmen. Ein tolles Buch, das Eltern ruhig mal ihren Kindern schenken sollten.

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