Freitag, 24. Oktober 2014

[Rezension] Anders - Andreas Steinhöfel





Preis: 16,90€ [D, Buch]
Format: Hardcover
Seiten: 240
erschienen am: 21. Oktober 2014
Altersempfehlung: ab 12
Meine Wertung: 4/5
Reihe: -
Verlag: Carlsen
ISBN:   978-3-551-56006-3






Klappentext
Nach dem Unfall sind Zeit und Welt aus den Fugen. 263 Tage liegt der Winterjunge im Koma, exakt die Anzahl jener Tage, die seine Mutter vor elf Jahren mit ihm schwanger war. Dann erleben die Menschen um ihn herum ein Wunder: An einem prächtigen Sommertag kehrt Felix Winter zurück ins Leben. Und nennt sich von nun an anders, nämlich Anders. Er hat keinerlei Erinnerung mehr an die Zeit vor dem Unfall oder an den Unfall selbst … und es gibt jemanden, der alles dafür tun wird, dass das so bleibt.
Zum Autor
Andreas Steinhöfel wurde 1962 in Battenberg geboren, arbeitet als Übersetzer und Rezensent und schreibt Drehbücher – vor allem aber ist er Autor zahlreicher, vielfach preisgekrönter Kinder- und Jugendbücher, wie z. B. »Die Mitte der Welt«. Für »Rico, Oskar und die Tieferschatten« erhielt er u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis. Nach Peter Rühmkorf, Loriot, Robert Gernhardt und Tomi Ungerer hat Andreas Steinhöfel 2009 den Erich Kästner Preis für Literatur verliehen bekommen. 2013 wurde er mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk ausgezeichnet.

Meinung
Diese Buchreihe habe ich auf der Frankfurter Buchmesse zum ersten mal gesehen und war völlig fasziniert davon.

Dieses Buch ist mal etwas ganz anderes, diese schlichte Eleganz. Kein buntes Verwirrspiel, keine unnötigen Bildchen, einfach nur weiß mit einem minimalistischem Bild. Es sticht einem sofort ins Auge, man muss es einfach in die Hand nehmen.
Oben rechts das goldene Krönchen ist ein kleiner Eyecatcher, der Schriftzug ebenfalls in Gold gehalten ist schon was besonderes.Dann hat es sogar ein Lesebändchen was in der gleichen Farbe vorhanden ist.
Die Seitenzahlen sind ebenfalls in diesem Ton abgedruckt und empfinde ich schon als etwas besonderes.
Es gibt bei den Kapitelanfängen immer ein kleines Bildchen und den Zeitraum, in dem das Kapitel spielen wird.

Protagonisten und Orte sind sehr gut beschrieben, man kann sich gut in die Dinge hinein versetzen und den Ereignissen gut folgen. Der Schreibstil ist nicht ganz so leicht und flüssig wie ich es von einem Jugendbuch erwarte. Eher etwas angehoben und man muss sich ein wenig mehr konzentrieren, als ich es bei dieser Altersempfehlung erwarten würde. Es dauert also eine gewisse Zeit, bis man sich an diesen gewöhnt hat.
Vor allem die Gedankengänge der Hauptperson, die Aussagen und Handlungen von ihm sind nicht Alters entsprechend. Hier würde man eine deutlich ältere Person hinter vermuten.

Man erfährt aus verschiedene Sichtweisen das Leben und den Alltag von Felix, wie es zu dem Unfall kam, seine Zeit im Koma und wie es vor allem danach weiter geht. Das er bei weitem nicht mehr der selbe ist wie früher und Personen in seiner Umgebung nicht wissen, wie sie nun mit ihm umgehen sollen. Er legt sonderbare Verhalten an den Tag, die seine Eltern und seine Lehrer nicht zu deuten wissen und andere Mitmenschen verunsichert.

Ist er der gleiche wie früher? Hat er sich verändert? Warum kann er sich nicht an die Zeit vor seinem Unfall erinnern? Oder will er sich vielleicht nicht an de Geschehnisse erinnern? Was war geschehen?

Diese Fragen stellt man sich beim lesen und erwartet, noch Antworten zu erhalten.

Fazit
Ein Buch, von dem ich ein wenig andere Vorstellungen hatte. Aber alles in allem kein schlechtes Buch dem man sich nur öffnen muss.

Sterne

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