Dienstag, 7. Oktober 2014

[Rezension] Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe - Conaghan, Brian





Preis: 19,99€ [D, Buch]
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Arche (25. August 2014)
ISBN-10: 3716027138
ISBN-13: 978-3716027134
Altersempfehlung: ab 14
Meine Wertung: 3/5
Reihe: -







Klappentext
Das Leben ist echt nicht fair. Schon gar nicht, wenn man wie Dylan Mint an Tourette leidet und nur noch 6 Monate zu leben hat. Und das mit 16! Mr Dog nennt er seine Krankheit, und dieser bellende, fluchende Hund lässt sich nicht kontrollieren. Das ist aber noch nicht alles: Sein bester Kumpel Amir ist Pakistani, und sobald ihn jemand »Stinkendes Curry« nennt, dreht Mr Dog total durch. Rassismus geht gar nicht. Außerdem vermisst Dylan seinen Vater, der Soldat in Afghanistan ist. Und nicht zu vergessen sexy Michelle Malloy, die auch ohne Tourette exzellent fluchen kann. Drei Dinge nimmt Dylan sich vor, bevor es zu spät ist: mit Michelle Malloy schlafen, seinen Vater nach Hause holen und Amir einen neuen besten Kumpel besorgen. Nicht einfach, aber Dylan lässt nicht locker. Bis er feststellt: Nichts und niemand ist so, wie er vermutet hat. Das Leben ist echt û voll der Bringer.



Meinung
Das Buchcover finde ich mal sehr interessant. So springt einem das grelle orange direkt ins Auge, der Hund bildet einen Blickpunkt und man weiß nicht wirklich was einen im Buch erwarten wird.
Es macht definitiv neugierig und man liest dadurch den Klappentext.

Der Schreibstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, Passt aber zum Alter der Hauptperson. Zeitweise sehr schnell, man muss versuchen den Faden nicht zu verlieren. Manchmal ein wenig vulgäre Ausdrücke, aber noch genau in dem maß das es hier passt!
Das Buch in einzelne Kapitel unterteilt, die jeweils nur ein Wort als Überschrift haben und schon mal einen Einblick in das kommende geben. Briefe sind in einer anderen Schriftart geschrieben und lockern das ganze dann auf.

Man erfährt sehr gut wie der Junge sich mit seiner Krankheit fühlt. Das die Gedanken Achterbahn fahren, ein einziges Chaos herrscht und er versucht, Herr der Lage zu bleiben. Doch das ist gar nicht so einfach wie es sich anhört. Er beschreibt es so, das man sich als Leser gut hinein versetzen kann und ansatzweise ahnt, wie schwer ihm das alles fallen muss. In dem Alter gilt zumeist die Devise: um keinen Preis auffallen. Aber wie will man das machen wenn ein Vulkan in einem steckt der jederzeit ausbrechen kann? Ein sehr guter Vergleich den er hier gewählt hat.

Trotz allem wusste ich an manchen Stellen nicht ganz genau worum es geht, bisschen wird drum herum geredet, man ahnt Sachen, erfährt es aber nicht sofort. So macht man sich natürlich auch seine eigenen Gedanken. Einige Passagen sind sehr in die Länge gezogen worden ohne das wirklich etwas geschieht und strengen dann eher an beim lesen als für Entspannung zu sorgen.

Was hier aber gut wieder gespiegelt wird, ist die Freundschaft zu einem Klassenkameraden. Die beiden halten, auch in schweren Zeit, gut zusammen und haben sich versprochen, sie nie gegenseitig zu beschimpfen. Also quasi ein fester halt den jeder im Leben braucht!

Dylan hat eine Liste erstellt was er vor seinem Tod noch alles erledigen mag, u.a. einen neuen besten Freund für Amir suchen. Das finde ich so liebenswert! Die Beziehung von Dylan und seiner Mutter finde ich sehr interessant. Sie scheinen eine sehr innige Beziehung zueinander haben. Alleine schon die Suppensituation beim Fernsehabend berührt einen. Sie tut alles dafür das es ihrem Sohn gut geht. Man weiß bisher noch immer nicht genau was geschehen wird, wer sterben wird und wieso. Denke das klärt sich noch auf. Und was ist mit dem Vater? Wo ist er genau hin? Ich habe einen Verdacht, mal sehen ob ich recht behalte

Fazit
Vom Gedankengang eine sehr gute Geschichte die mich, vor allem wegen langgezogenen Passagen, nicht fesseln konnte.

Sterne

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