Samstag, 22. November 2014

[Rezension] Liebe ist kein Gefühl von Thomas Dellenbusch


cover LG



Preis: 1,49€ [D, eBook]
Format: Digital
Seiten: 87
erschienen am: November 2014
Altersempfehlung:
Meine Wertung: 5/5
Reihe: -
Verlag: KopfKino Verlag
ASIN:   B00PJ2OTDS









Klappentext
Nina will ihren 39. Geburtstag nicht feiern. Stattdessen lässt sie sich ohne Plan oder Ziel durch die Stadt treiben. Sie glaubt, dass irgendwo da draußen etwas auf sie wartet. Ein Artikel in einer Zeitschrift, der die Liebe aus einem unerwarteten Blickwinkel heraus betrachtet, weckt ihre Neugierde. Das Titelbild zeigt den Verfasser, und sie erkennt etwas an ihm, das sie dazu verleitet, diesen Mann finden zu wollen. Es wird ein Trip, der sie weit weg führen wird. Sehr weit.

Meinung
Eher selten lasse ich mich zu solchen Novellen hinreißen, und ich fühle mich nach dieser wiedermal voll bestätigt.
Es gibt Bücher die schaffen es auf 300 Seiten nicht einen Faden zu finden, dem man gerne folgen will. Hier aber musste ich mich echt zusammenreißen um den Autor nicht sofort zu kontaktieren.

Ist Liebe ein Gefühl, oder nicht?

Einer der Hauptprotagoinsten geht dem auf den Grund , ja schreibt einen schon recht herausragenden Artikel und was passiert....
Ja neeee, ich fühle mich von der Art wie der Artikel geschrieben ist, so angezogen, ja ich wollte auf der Stelle diskutieren, bis ich mir dann doch mal klar wurde das dies ja eine Figur ist.
Fakt ist allerdings, das dieser Bericht mich nachdenklich stimmt, ich über das Thema extrem nachgedacht habe. Es hat mich einfach in seinem "Sein" mitgenommen, ich hatte keine Chance zu entkommen. Fesselnd musste ich aber auch frustriert feststellen das diese Novelle nur knappe 90 Seiten fasst, was meiner Meinung nach völlig unzumutbar für einen Leser ist.
Sollte doch jemand auf die Idee kommen diese Zeilen zu lesen, ich glaube gegen Suchtgefahr kann man sich nicht versichern, bedenkt das.
Thomas Dellenbusch schreibt meiner Meinung schon in einem gehobenen Schreibstil. Berührend, und nachdenklich stimmende Zeilen sind quasi ein Markenzeichen. Und wer hat sich nicht schon mal über die Liebe Gedanken gemacht.

Was ich außerdem super fand, war die Tatsache das man innerhalb der wenigen Seiten  einen Bezug zur Hauptfigur aufbauen kann. Ein Jeder kann sich sicher in ähnliche, wenn sogar gleiche Situationen hineinversetzen. Viele Gefühle spiegeln den Charakter, formen ihn zu einem Bild, so das man beim Lesen einen Menschen vor sich hat, der wahnsinnig tiefsinnig ist.
Selten hab ich solche Zeilen gelesen.


Zum Autor
Thomas Dellenbusch wurde 1964 in Düsseldorf geboren.
Der ehemalige Kriminalbeamte und jetzige Werbetexter schreibt und textet seit fast zwanzig Jahren aus unterschiedlichen Anlässen. Der Großteil der Anforderungen kam aus der Werbung. Darüber hinaus stammen aus seiner Feder jedoch auch öffentliche Reden für Minister, Gedichte für Mitmenschen, Drehbücher, Reflexionen, Spielregeln, Zeitungsartikel, Sketche und vieles mehr, was sich in lebendige Worte kleiden lässt.
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Fazit
Es war ein tolles Erlebnis in diese kurze Novelle einzutauchen und es hinterlässt nur ein Gefühl:
Besitzgier :-)
Ich brauche mehr davon!
Und man merkt immer wieder das sich unter der Vielzahl von Möchtegern Autoren auch wahre Schätze finden.
Absolute Leseempfehlung!


Sterne

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