Montag, 10. November 2014

[Rezension] Wer Finsternis sät - Leonie Lastella





Preis: 12,99€ [D, Buch]
Format:  Taschenbuch
Seiten: 275 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
erschienen: November 2014 
Meine Wertung: 4/5
Reihe: -
Verlag: Bookshouse
ISBN:   9789963526383






Dein Leben ist eine Lüge.
Deine Mutter war nie tot.
Bis heute.



Klappentext
Dein Leben ist eine Lüge. Deine Mutter war nie tot. Bis heute. Joes Welt gerät ins Schwanken, als die Polizei in seinem Elternhaus auftaucht. Seine seit Langem tot geglaubte Mutter wurde auf bestialische Weise ermordet. Und sie ist nicht das einzige Opfer. Joes Leben zerbricht, denn plötzlich steht er im Fokus des Killers, der jeden mit in die Finsternis zieht, der Jo etwas bedeutet. Der neue Gänsehautthriller der Zweitplatzierten des NordWordAwards 2013

Über den Autor
Leonie Lastella wurde 1981 in Lübeck geboren und wuchs in Haselau, nordwestlich von Hamburg, auf, wo sie noch heute, zusammen mit ihren drei Söhnen, im Haus ihrer Kindheit lebt.
Nach ihrem gymnasialen Abschluss studierte sie einige Semester Erziehungswissenschaften und Biologie an der Universität Hamburg. Auslandsaufenthalte in den USA und Italien beeinflussten ihre Arbeit als Autorin ebenso wie ihre Tätigkeit in verschiedenen sozialen Einrichtungen.
Seit 2006 widmet sie sich neben ihrer Arbeit und den Kindern dem Schreiben. Ihr erstes Buch Stille Seele erschien im Juni 2011 in der Edition Doppelpunkt und der Thriller Allein im Oktober 2012 über Create Space.
Für mich sind Bücher ein Tor in eine andere Welt und es freut mich, wenn ich mit meinen Welten andere Menschen berühren kann.

Meine Meinung
Ein Thriller, der alleine vom Klappentext neugierig auf den Inhalt macht. Das Cover passt meiner Meinung nach nicht ganz so gut zum Inhalt, hier hätte ich eher einen Seekrimi oder -Thriller erwartet. Aber man soll sich ja nicht täuschen lassen.
Der Prolog macht schon sehr neugierig auf das was noch kommen wird. So bekommt man schon einen Einblick in die kranke Psyche des Täters, ohne jedoch zu viel zu erfahren.
Nach und nach baut sich nun die ganze Geschichte aufeinander auf.
Die Charaktere werden zum Teil sehr gut beschrieben, manch andere sind recht allgemein gehalten. Von anderen wieder rum, wie den Täter, erfährt man zu Beginn nur seine kranken Ideen und kein wirklich reales Bild. Aber genau das ist es ja, was einen Thriller ausmacht. Das man erst nach und nach die Hintergründe erfährt.

Joe ist recht behütet aufgewachsen. Seine Mutter starb, als er 5 Jahre alt war, bei einem Autounfall und nun lebt er mit seinen Halbgeschwistern bei seinem Vater und Stiefmutter.Er führt ein normales leben und fühlt sich dort auch sehr wohl.
Bis zu jenem Tag, als die Polizei früh morgens bei ihm vor der Tür steht und erklärt, seine Mutter wäre ermordet worden. Der Junge versteht die Welt nicht mehr da er davon ausging, sie bereits in frühen Jahren verloren zu haben. Er verliert das vertrauen in seinen Vater, weil er all die Jahre belogen wurde. Logische Konsequenz in dem Alter: Er läuft von zu Hause weg und sucht Unterschlupf bei Freunden.
Hannes, ein recht junger Polizist, versucht nun heraus zu finden was wirklich geschehen ist. Die junge Frau scheint nicht als einziges Opfer zu sein und es besteht der Verdacht auf einen Serientäter. Er wird zu Beginn belächelt und ermittelt zuerst auf eigene Faust.
Sein Verdacht bestätigt sich leider und Hannes wird in die SoKo aufgenommen, ein Traum für jeden Polizisten. Er schafft es, sich Joe zu nähern und redet mit ihm, versucht ihm zu erklären, das er sich stellen soll und helfen muss. Doch dieser hat Angst. Zu viele Dinge geschehen um ihn herum und bald merkt er, auch auf ihn hat der Täter es abgesehen.
Ein Wettlauf um Leben und Tod beginnt und bringt Joe an den Rand seiner Kräfte. Werden sie heraus finden was der Täter wirklich möchte? Was seine Motive sind und warum dafür die Frauen sterben mussten?

"Wer Finsternis sät" ist ein recht spannender Thriller, der einen in die kranke Psyche des Menschen schauen lässt. Die Gedankengänge vom Täter sind zum Teil nicht nachzuvollziehen, wie soll man das auch können?
Der Schreibstil ist sehr angenehm gehalten, leicht und flüssig und so hat man viel Spaß beim lesen des Buches. Unerwartete Situationen verursachen Gänsehaut und ein schönes Leseerlebnis.
Was mir hier ein wenig gefehlt hat ist, wie man am Ende auf den Täter kam. Manches zur Ermittlung wurde am Ende kurz angedeutet aber nicht wirklich erklärt. Das fehlte mir ein wenig. Das Ende war mir dadurch ein wenig abrupt.

Fazit
Ein sehr guter Thriller der m ir an machen Stellen bisschen ausführlicher hätte erklärt sein können"

Sterne

1 Kommentar:

  1. Ui... das klingt ja genau nach meinem Geschmack :D Wird sofort auf meinen Wunschzettel gepackt!
    Danke für die Vorstellung!

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