Samstag, 27. Dezember 2014

[Rezension] Wer die Lilie träumt von Maggie Stiefvater





Preis: 18,95€ [D, Buch]
Format: Hardcover
Seiten: 528
Altersempfehlung: ab 16
Meine Wertung: 5/5
Reihe: 2. Teil
Verlag: script 5 Verlag
ISBN:   978-3-8390-0154-7











Klappentext
Mit jedem Tag, den Blue mit Gansey verbringt, fällt es ihr schwerer, sich nicht in ihn zu verlieben – obwohl sie weiß, dass ein Kuss von ihr der Grund für seinen nahen Tod sein könnte. Sie ist fasziniert von seiner leidenschaftlichen Suche nach dem verschwundenen König Glendower, und in der knisternden Hitze des Sommers kommen Blue, Gansey und die Raven Boys diesem Ziel immer näher. Vor allem Ronans Fähigkeit, Gegenstände aus seinen Träumen in die reale Welt zu bringen, lässt die Lösung greifbar werden. Doch das Spiel mit der Traumwelt ist gefährlich und Blue und ihre Freunde sind nicht die Einzigen, die sich ihre Wünsche herbeiträumen wollen …

Zur  Autorin
Maggie Stiefvater, geboren 1981, wurde mit ihrer Nach dem Sommer-Trilogie sowie dem Roman Rot wie das Meer international bekannt und von der Presse gefeiert. Momentan schreibt sie an ihrer vierbändigen Reihe Raven Boys, die in den USA bereits zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Die New York Times-Bestsellerautorin lebt mit ihrer Familie in den Bergen Virginias.

www.maggiestiefvater.de
Quelle: script 5 Verlag

Meinung
Historische, tiefgehende Schatzsuche trifft auf Gefühl und jede Menge Spannung & Action!
Diese Mischung macht diesen zweiten Teil der Raven Boy Serie absolut empfehlenswert.
Die Geschichte um Blue, der Prophezeiung um den Tod, wenn sie ihre Liebe küsst, erschwert ihre Beziehung zu Gansey ungemein.
Doch auch Ronan, sollte man in diesem Teil nicht unerwähnt lassen. Ich finde das dieses Buch sich viel mit dieser Figur beschäftigt. Ronan lernt sich selbst in diesem Teil viel besser kennen, bzw seine Fähigkeiten und auch der Einblick in seine Familie macht sehr neugierig und lässt mich ein Stück weg abtauchen. Verschwinden in eine Welt, die absolut geheimnisvoll ist, aber auch Gefahren bergen kann.
Maggie Stiefvater versteht es um jeder ihrer Charaktere eine eigene Geschichte zu spinnen, die Von Noah fand ich wirklich geschick, da Diese wiederum dafür sorgt, das sich alle Enden miteinander verbinden. Zum Beispiel die Ley-Linien, die mit allen Figuren zu tun hat.
Seid jeher sind Leylinien ein magisches Phänomen. Sie werden auch Kraft oder Drachenlinien genannt und dienen der Sage nach Menschen als Kraftspender, für Zeitreisen und mehr.
Stonehenge liegt zum Beispiel auf einer solchen Linie.
Die Autorin hat jedem Protagonisten seine eigene Geschichte rund um diese Ley-Linie um Henrietta gegeben.
Die Kunst ist es diese Geschichten miteinander zu verbinden. Je verwobener die Zeilen werden um so größer wurde bei mir der Lesegenuss.
Historisches wird rund um Glendower angeschnitten. Ich finde hier den realen Bezug sehr interessant. Alle Infos werden meiner Meinung nach verständlich erklärt und der anschauliche Schreibstil hat mich einfach nicht mehr losgelassen.
Erzählt wird immer aus verschiedenen Sichtweisen und für mich was das perfekt, da ich mich so den Protagonisten einfach näher fühlte, sie verstehen konnte, auch wenn ich mit machen Entscheidungen nicht im Einklang war.

Fazit
 Absolute Leseempfehlung!
Leser, die gerne auf etwas hinfiebern, rätseln und auf Schatzsuche gehen sind hier genau richtig.
Hier erwartet euch neben einem actionbeladenem Roman auch viel Gefühl in unterschiedlichsten Situationen.

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