Sonntag, 18. Januar 2015

[Rezension] Häkelenten tanzen nicht - Jennifer Wolf & Alexandra Fuchs





Format: Kindle Edition
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 353 Seiten
Verlag: Impress 
erschienen am: 8. Januar 2015
ASIN: B00QM2ZUBE
Alter: ab 14 Jahren
Preis 3,99€
Meine Wertung: 4/5








Klappentext
Eigentlich wollte Sam Frank schreiben. Und eigentlich wollte Alice Sam nur sagen, dass sie nicht Frank ist. Doch dann kamen die Häkelenten dazwischen. Diejenigen, die auf dem Klopapier von Sams Oma saßen. Und die Silvesternacht, in der Sam nicht ganz lesbare Neujahrsgrüße verschickte. An Alice. Die zurückschrieb. Und Sam, der antwortete. Bis sie beide nicht mehr aufhören konnten…

Über die Autoren
Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben.

Alexandra Fuchs ist in einem kleinen Dorf in der Nähe von Stuttgart aufgewachsen. Momentan studiert sie am Bodensee Literatur Kunst Medien und kann dabei ihrer Kreativität freien lauf lassen. Schon früh konnten sie Bücher in ihren Bann ziehen. Bald darauf fing sie an kleine Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben. Daraus wurden schließlich Geschichten die ganze Bücher füllen konnten.

Meine Meinung
Nachdem ich die Sangius Trilogie dieser Autorin schon verschlungen habe, war ich sehr gespannt auf das, was mich erwarten wird. Der Schreibstil von Jennifer Wolf empfinde ich als sehr angenehm und lässt sich flüssig lesen. Sie geht auf die Zielgruppe ein, passt sich deren Stil wunderbar an. Somit reizte mich dieses Buch umso mehr da, ich wissen wollte, wie sie eine Chat Unterhaltung in einem Buch umsetzen wird.

Es beginnt mit einer kleinen Verwechslung: Sam wollte seinem besten Kumpel Frank eine SMS schreiben und landet versehentlich bei Alice. Jedoch dauert es ein paar Nachrichten bis Alice dies auflöst und Sam verzweifelt in dieser Zeit. Alleine in diesem Abschnitt muss man schon lachen weil man sich die Situation bildlich vorstellt. Die beiden beenden dies aber nicht an der Stelle, sondern schreiben sich einfach weiter weil sie merken, sie sind sich sympathisch und können sich viel erzählen.

Die Protagonisten sind sehr liebevoll ausgearbeitet und durch Ihre Erzählungen hat man sie direkt vor Augen. Man erlebt den Alltag mit Ihnen zusammen und folgt den Gedanken, Ereignissen und Problemen die sie so erleben.Doch mit einem haben die beiden nicht gerechnet, dass sie nicht mehr aufhören können miteinander zu schreiben. So folgt eins auf das andere und sie merken, das es wohl doch Hürden zwischen Ihnen gibt!

Dieser Chat Roman ist definitiv was für die Lachmuskeln. Jedoch merkt man zwischendrin auch, dass die beiden nicht wirklich wissen was sie tun sollen. Eine leichte Verzweiflung schleicht sich ein, die Sehnsucht der beiden zueinander und doch kann es einfach nicht sein.

Das einzige was ich als ein wenig anstrengend empfand und weswegen ich den Punkt in der Bewertung auch abziehe ist dieser: Oft schrieben die beiden nur ein oder zwei Sätze miteinander, dann schreiben andere Personen sich SMS und ich musste öfter sortieren, wer gerade mit wem schreibt da es zeitweise häufig wechselt. Zwischendurch folgen auch längere Email Unterhaltungen die eher dem normalen Romanschreibstil entsprechen und sich leichter lesen lassen. Aber ansonsten ein sehr unterhaltsames Jugendbuch, was jedoch ein sehr abruptes Ende hatte

Fazit
Ein Buch was die Lachmuskeln strapaziert

Sterne

1 Kommentar:

  1. Eine sehr schöne Rezi :) und nun freue ich mich noch mehr auf´s Lesen des Buches.

    LG und einen schönen Sonntag wünscht
    Diana

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