Montag, 26. Januar 2015

[Rezension]Todesruhe - Tanja Noy





Broschiert: 416 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; 
Auflage: 1., Aufl. (10. Dezember 2014)
ISBN-10: 3956490924
ISBN-13: 978-3956490927
Preis 9,99€
Meine Wertung: 4/5
Verlag: mtb









Klappentext
"Schalldämpfer." "Wie zum Teufel sollten die Herrschaften hier an einen Schalldämpfer gelangen?" "Gegenfrage: Wie zum Teufel sind die Herrschaften hier an eine Pistole gelangt?" Wer hat den Patienten der Nervenheilanstalt "Mönchshof" erschossen und ihm die Augen herausgerissen? Julia Wagner und Zander, ihr ehemaliger Partner aus Polizeitagen, sind auf der Suche nach einem Mörder in der geschlossenen Psychiatrie. Während die beiden drinnen dunklen Geheimnissen auf die Spur kommen, rüstet sich außerhalb der Mauern ein mächtiger Feind aus Julias Vergangenheit für seinen nächsten Schlag - denn die Jagd auf Julia ist nun eröffnet ..

LESEPROBE

Autor
Tanja Noy fing schon früh an zu schreiben und behielt diese Leidenschaft bis heute bei. Nach einem Koffer voller kleiner Geschichten, entstand die Liebe zum Thriller, der sie bis heute treu geblieben ist. Sie liebt und lebt die rockige Seite des Lebens. Mal straight, laut und ziemlich schnell, mal langsam und mit wenig Tempo, aber immer mit E-Gitarre und Schlagzeug. Darauf legt sie wert.

Meine Meinung
Das Cover von diesem Thriller ist recht dunkel gehalten, schwarz und grau sind die dominanten Farben. Meinem Geschmack her etwas zu düster, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Der Klappentext macht neugierig auf den Inhalt und ich war gespannt was mich erwarten wird. Der Titel vom Buch hebt sich teilweise durch einen Glanzdruck hervor!

Unterteilt wurde es in kurze Kapitel, jeweils versehen mit einer Überschrift und ggf einer Uhrzeit wenn mehrere Kapitel am gleichen Tag erzählt werden. Es wird aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt, aber man kommt beim lesen nicht durcheinander, da man sofort merkt wer gerade die Hauptperson ist.

Ein Toter in der Psychiatrie, wie kann das nur geschehen? Es ist alles abgeschlossen und niemand kommt hinein oder wieder hinaus. Oder gibt es doch eine Möglichkeit? Die Kommissare ziehen in der Klinik ein um herauszufinden, was dort geschehen ist, doch können sie alleine mit Ihrer Anwesenheit weitere Todesfälle verhindern?
Immer tiefer blicken sie in den Alltag, müssen sich nicht nur mit Mord, sondern auch mit den psychisch kranken Bewohnern auseinander setzen. Eine normale Befragung dementsprechend teilweise nicht möglich. 

Die Charaktere wurden einem so dargestellt, das man sie sich gut vorstellen und mit Ihnen identifizieren kann. Man rätselt mit Ihnen mit, überlegt wie alles zusammenpasst. Auf diese Arzt und Weise des schreibens schafft die Autorin es, das man bis zum Ende hin nicht weiß wie alles zusammen gehört. Der Schreibstil ist sehr angenehm und nicht stockend. 

Man bekommt auch einen kleinen Einblick in den Alltag einer Klinik, wie die Patienten dort betreut werden und welchen Stress dem Pflegepersonal die Bewohner auch bereiten können. ich glaube es ist nicht leicht, an solch einem Ort zu arbeiten, leben mag man dort schon gar nicht.

Fazit
Ein Thriller bei dem man bis zum Ende nicht weiß wie es ausgehen wird.

Sterne

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