Dienstag, 17. Februar 2015

[Rezension] Abrakazebra - Hellen Docherty


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Preis: 12,99€ [D]
Format: gebunden
Seiten: 32 Seiten
Altersempfehlung: ab 4 Jahren
Meine Wertung: 5/5
Reihe:
Verlag: Ellermann
ISBN: 978-3-7707-4501-2








Macht Toleranz zum Thema!


Klappentext
Hokuspokus in NICHTVIELLOS.

In dem kleinen Dörfchen Nichtviellos ist es zwar wunderbar idyllisch, aber auch ganz schön langweilig. Nie geschieht etwas Unvorhersehbares - bis auf einmal Abrakazebra auftaucht. Mit seiner magischen Zaubershow haut er alle Tiere aus den Fellsocken, endlich passiert mal etwas Neue in Nichtviellos! Nur Onkel Ziege traut dem exotisch gestreiften Gast nicht über den Weg. Er ist sich sicher: Das Zebra führt doch etwas im Schilde! Oder?

Autorin
Helen Docherty hat die meiste Zeit ihrer Kindheit damit verbracht, zu lesen oder ihre eigenen Bücher zu machen. Später studierte sie Spanisch und Französisch und verbrachte einige Jahre in Frankreich, Spanien, Kuba und Mexiko. Nun lebt sie mit ihrer Familie in Wales/Großbritannien und liebt es am Strand Muscheln und Steine zu sammeln.

 Illustrator
Thomas Docherty hätte nie gedacht, dass er einmal Bilderbücher illustrieren würden. Lesen und Rechtschreibung waren in der Schule nicht seine Stärken. Aber gezeichnet hat er schon immer gerne. Stundenlang konnte er in der Bibliothek sitzen, Comics anschauen und die Illustrationen darin kopieren. Heute hat er selber zwei Töchter und sorgt dafür, dass immer genügend Zeichenpapier im Haus ist. 

Meine Meinung
Abrakazebra ist ein Buch das vor allem über Toleranz und Akzeptanz berichtet. Spielerisch wird den kleinen Leser über eine Geschichte vermittelt, wie schnell man sich ausgegrenzt fühlen kann. Das schon eine Kleinigkeit reicht. Das auch wenn man einen tollen Beitrag für eine Gemeinschaft leistet, es immer wieder Neider gibt, da das nicht akzeptieren wollen, selber nicht mehr im Mittelpunkt zu stehen. Dieses Buch zeigt eindrucksvoll auf wenigen Seiten, wie man am besten mit dem Thema umgeht und das man auch mal über seinen Schatten springen muss. Lesen heißt Veränderung, und nur weil wir manches nicht kennen, sei es Land, Leute oder wie hier eben Tiere, heißt das nicht automatisch, das man allem ablehnend gegenübertreten sollte.
Eher offen und neugierig.
Die Illustrationen im Buch sind qualitativ sehr auserlesen, sie tragen super zum Verständnis der Geschichte bei und wirken sehr lebendig. Ich finde die Mimik sehr gut getroffen und denke das Kinder im entsprechenden Lesealter hier auch sehr von der Vielfalt von Farben und Anregungen profitieren. Ich finde es ist ein Buch das zum Beispiel auch in keinem Kindergarten fehlen sollte.
Ich schätze dieses Buch als pädagogisch wertvoll ein.


Fazit
Toleranz fängt eben nicht erst an, wenn man älter wird. Nein, sie sollte schon von Klein auf, Thema sein und das Buch von Helen Docherty greift die Thematik spielerisch auf, das auch die kleinen Leser schon einen Eindruck von Recht und Unrecht bekommen können.
Absolute Leseempfehlung!


Sterne

1 Kommentar:

  1. Huhu
    DAS Buch hört sich auch fantastisch an :)
    Danke für deine Rezension.
    Grüße, Verena.

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