Dienstag, 31. März 2015

[Aktion] Die Planung beginnt - Ostereierfärben mit Ka-Sas Buchfinder


Die Planung beginnt - Auf zum fröhlichen Eierfärben

Passend zum Osterfest dürfen die bunten Eier nicht fehlen. Die Kaufhäuser quellen über vor bunten Leckereien und auch die vorgefärbten Eier gibt es in etlichen Farben.

Wir haben uns für eine Packung Färbemittel entschieden und wollen selbst ans Werk gehen.

Und während wir die Eier kochen, erzählt euch Autor Boris Koch einen Schwank aus seinen Kindheitstagen.

Boris Koch
Dreimal auf Eiersuche


Wenn ich daran zurückdenke, wie ich Ostern als Kind erlebt habe, fallen mir Besuche bei meiner Oma ein, Ausflüge, das gemeinsame Färben von Eiern oder der erste Lederfußball, den mein Bruder und ich einmal bekommen haben, obwohl es Ostern sonst eigentlich keine Geschenke gab. Aber vor allem denke ich an die Eiersuche am Sonntagmorgen. Die versteckten Eier zu finden, war fast schöner, als sie dann zu verschlingen. Besonders drei Ostertage sind mir noch lebhaft in Erinnerung:

Einmal – da war ich noch ziemlich jung – waren wir zur Eiersuche im Wald. Die Eier fanden sich hinter Bäumen, zwischen Wurzeln, in einem hohlen Baumstumpf, usw. An einen Osterhasen, der sie versteckt, habe ich nicht geglaubt, zumindest nicht richtig. Dass mein Vater einfach immer drei, vier Meter von uns anderen lief und die Eier spontan verteilte, habe ich aber auch nicht geschnallt, ich war viel zu beschäftigt mit der Suche.
Also dachte ich, er ist in der Nacht zuvor mit einer Taschenlampe hier draußen gewesen und hat sie versteckt. Deswegen habe ich mich total beeilt, damit nicht ein Spaziergänger sie zufällig vor mir findet. Jeder, der uns begegnete, war theoretisch verdächtig, aber zum Glück, waren das nicht viele. Und zum Glück waren das anscheinend alle sehr schlechte Sucher, denn sie fanden kein einziges unserer Eier vor meinem Bruder und mir.



Doch nicht immer hieß es: Wir gegen die Wanderer, nein, daheim wollte ich immer mehr Eier finden als mein zwei Jahre jüngerer Bruder. Also war ich einmal – inzwischen zwei, drei Jahr älter als bei der Waldsuche - froh, dass ich als Erster aufgewacht bin. Aufgeregt und tatendurstig sprang ich sofort aus dem Bett und habe angefangen zu suchen. Noch war es nicht hell draußen, aber das war es auch nicht immer, wenn ich für die Schule aufstehen musste. Wofür gab es schließlich Licht?
Ich hatte bereits fünf oder sechs Eier erspäht, als meine Mutter verschlafen oben an der Treppe erschien.
Was machst du da?“, fragte sie.
Ich such Eier“, antwortete ich ganz hibbelig.
Es ist halb zwei in der Nacht.“
Oh.“ In der Aufregung hatte ich weder auf meinen Wecker noch auf die Wanduhr gesehen. Ich fragte: „Soll ich sie wieder verstecken?“
Nein. Lass sie auf dem Tisch liegen und geh wieder schlafen.“
Das tat ich dann auch. Und auch wenn ich in dem Jahr mehr Eier fand als mein Bruder, ich hatte nicht das Gefühl, fair gewonnen zu haben.



 
Wiederum ein, zwei Jahre später suchten mein Bruder und ich eifrig das ganze Haus ab, bis wir fast alle Eier gefunden hatten. Nur ein letztes fehlte uns noch.
Gib uns einen Tipp“, baten wir unseren Vater, der eine Liste über alle vierzig Verstecke führte, seit wir einmal nur neununddreißig Eier gefunden hatten und weder er noch meine Mutter sich an das letzte Versteck erinnern konnten.
Putzt euch erst die Zähne“, sagte er.
Nein, erst suchen!“, riefen wir und suchten weiter. Wir würden es auch ohne einen Tipp schaffen, das wäre doch gelacht!
Wir schafften es nicht.
Bitte, einen Tipp!“
Unser Vater blieb hart: „Putzt euch erst die Zähne.“
Wir blieben auch hart, fanden aber trotz aller Anstrengung noch immer nichts.
Ein Tipp, danach putzen wir auch sofort …“, bettelten wir.
Erst die Zähne.“
Brummend gaben wir nach und fanden das letzte Ei im Zahnputzbecher.



Quizfrage heute:

Von welchem Tier stammt das große Ei?


Also bei uns kann Ostern nun kommen und bei euch so, färbt ihr eure Eier, oder kauft ihr lieber?

Ich hoffe euch haben die Anekdoten von Boris Koch gefallen, morgen geht es an dieser Stelle schon weiter mit der Kindermeinung von Isabelle (11 Jahre)

30.3. Das Kaninchenrennen
31.3. Die Planung beginnt - Ostereier ausmalen mit 
Ka-Sas Buchfinder  (heute)
01.4. Kindermeinung zum Buch
02.4. Osterplausch mit Boris Koch
03.4. Das Kaninchenrennen - Das Spiel zum Buch
04.4. Gewinnerbekanntgabe
Gewinnspiel
Ihr könnt natürlich auch etwas gewinnen, beantwortet einfach die Frage in jedem Post im Kommentar, für jede beantwortet Frage gibts ein Los (insgesamt könnt ihr also eure Gewinnchance erhöhen, wenn ihr alle 5 Lose habt)


Am 4.4.2015 verlosen wir auf Ka-Sas Buchfinder dann insgesamt 3 signierte Exemplare von "Das Kaninchenrennen" von Boris Koch


* Rechtliches*
  •  Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis des Erziehungs/Sorgeberechtigten
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden(Gewinnerpost) und das ihre Adresse dem Verlag zwecks Gewinnversands übermittelt wird.
  • Keine Barauszahlung der Gewinne möglich
  • Keine Haftung für den Postversand

Kommentare:

  1. Wir wollten eigentlich in Urlaub sein und daher keine Ostereier färben! Jetzt sind wir aufgrund des Wetters zu Hause und haben den Urlaub gestern abgebrochen. Da muss ich mir dann mal überlegen, was wir an Ostern machen! Ich denke, wir werden dann auch mal Eier färben! Das Problem ist immer nur, dass man 1100 Eier zu Hause hat und irgendwer diese ja auch essen muss! LG

    AntwortenLöschen
  2. Guten Morgen!

    Die Geschichten sind ja klasse und ja, so etwas gab es hier auch. Mein Großer ist ja ein notorischer Frühaufsteher, aber an besonderen Tagen, kann es ihm nicht früh genug sein. Ich glaube, dass wird sich nie ändern:) Ein Osterei vergessen haben wir auch schon, hat der Hund dann gefunden und das war nicht wirklich mehr lecker.

    Bei uns gibt es immer selbstgefärbte Eier, die wir Karfreitag oder Samstag zusammen färben. Ich finde die "Partyeier", die es ja mittlerweile das ganze Jahr zu kaufen gibt, ganz schrecklich.Die Kinder haben Spaß daran. Selbstverständlich dürfen die Aufkleber da auch nicht fehlen und ein paar Buntstifte. So gibt es dann immer ganz besondere Ostereier, die es nirgendwo zu kaufen gibt.

    LG Mone

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Uups, die Quizfrage übersehen. Die versteckt sich heute genauso gut, wie die Ostereier.

      Meine Kinder sind sich einig, die Dinos haben die größten Eier gelegt. ;)

      Löschen
  3. Huhu!

    auch wenn ich nicht beim Gewinnspiel mitmachen will lasse ich gerne einen Kommentar da. Die Eier sehen nämlich sooooo toll aus!

    Bei uns werden sie auch jedes Jahr selbst gefärbt. Ich mag die gekauften bunten Eier irgendwie nicht so. Aber unsere sehen leider bei weitem nicht so toll aus wie deine. Danke für die Inspiration! :)

    LG, Insi

    AntwortenLöschen
  4. Huhu!

    :) Ah das sind schöne Eier, die klau ich mir... Komm selber leider nicht zum färben. :) Wegen der Arbeit und weil mein Bastelplatz noch Chaos ist, da soll ein neuer hin.
    :)
    Ich tippe mal auf Gans beim großen Ei, denn für Strauß ist es zu klein :)
    Nicht verraten ob ich recht habe.

    Liebe Grüße
    Babs

    AntwortenLöschen
  5. Hallo ihr lieben!!!

    Toll gemacht und ich find die Eier Klasse, vor allem das große, wobei das ist bestimmt eiin Ur... Ur... Dino Ei oder eines der unfassbaren fast vergessenen Osterhasen die beim Vorbeihoppeln eines verloren haben...

    Oder.. Hmmm.. grübel.. nachdenk.. raten... und ich tippe auf Straußenei...oder???? ;)

    Tolle Geschichte und ich finde es Klasse und hüpfe in den Lostopf.


    Liebe Grüße Susanne von
    Bücher aus dem Feenbrunnen

    AntwortenLöschen
  6. Hallo ihr Lieben,

    ihr seid aber fleißig beim Färben der Ostereier und sie sehen richtig toll aus. Wir färben auch gerne, da werden aber nicht nur die Eier bunt aber es macht immer großen Spaß, ich freu mich schon drauf, ich muss noch nachsehen, ob wir auch alles dafür hier haben!
    Ich schätze es ist ein Ei von einer Gans.

    Liebe Grüße,
    Petra

    AntwortenLöschen
  7. Wir färben auch immer selber da unsere Hühner nur weiße, braune und grüne Eier legen müssen wir die anderen Farben selber machen und eigene Hühner und Gänse Eier schmecken nun mal besser als gekaufte.

    Frohe Ostern

    AntwortenLöschen
  8. hahahaha... dass Kinder immer nicht hören können, wenn man sie zum Zähneputzen schickt *lach*.. tolle Geschichte. Und hui... das sind aber tolle Eier geworden. Wir haben auch schon fleissig gefärbt, allerdings hab ich das mit dem Glitzer nicht erst angefangen *lach*... war so schon großes Chaos hier .
    Aber wir haben uns nur mit Hühnereiern beschäftigt... zu deinem großen Ei ... jaa... hmm.... Straußenei? Sind die so groß? Oder doch eher ein Gänseei ? Na ich tippe nun einfach mal auf letzteres ;)

    AntwortenLöschen