Samstag, 28. März 2015

[Rezension] Blackout - Morgen ist es zu spät von Marc Elsberg



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  • Gebundene Ausgabe: 800 Seiten
  • Verlag: Blanvalet
  • erschienen am: 19. März 2012
  • ISBN-10: 3764504455
  • ISBN-13 978-3-7645-0445-8
  • Preis 19,99€
  • Meine Wertung: 5/5











Klappentext
Ist Fortschritt ein Rückschritt? - Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es bald nicht mehr. Der Countdown läuft ...
An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, zu den Behörden durchzudringen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, werden dubiose E-Mails auf seinem Computer gefunden. Selbst unter Verdacht wird Manzano eins klar: Ihr Gegner ist ebenso raffiniert wie gnadenlos. Unterdessen liegt Europa im Dunkeln, und die Menschen stehen vor ihrer größten Herausforderung: Überleben.

Autor
Marc Elsberg wurde 1967 in Wien geboren. Er war Kolumnist der österreichischen Tageszeitung »Der Standard« sowie Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien und Hamburg. Heute lebt und arbeitet er in Wien.

Meine Meinung
Ich hatte vor dem Lesen schon öfter gute Stimmen zu diesem Roman vernommen, doch was mich hier erwartete, war so realistisch dargestellt, das einem nach dem Lesen, oder auch schon vorher bewusst wird, was das bequeme Leben eigentlich ausmacht, es sind oftmals einzelne Dinge, die mit hunderttausend Anderen gekoppelt sind.
Wer denkt schon dran, das, wenn kein Strom da ist, das sie Klospülung nicht mehr geht. Mittlerweile ist die Menschheit sehr technikversiert, alles läuft elektronisch.
Dieses Buch beschreibt den absoluten SuperGAU, den Albtraum eines jeden Mitmenschen.
Neben einer unheimlichen spannungsgeladenen Geschichte zeigt es vor allem wie abhängig wir Menschen uns mit der Zeit gemacht haben.
Wenn so ein Fall eintreten würde, käme das wohl einem SuperGAU gleich.

Sehr detailgetreu umschreibt Autor Marc Elsberg seine Geschichte, und die damit verbundene Behördenwillkür, die ihm auch in der eskalierenden Situation noch Steine in den Weg legt.
Beim Lesen bemerkt man das enorme Recherchearbeiten vorab erarbeitet worden sind, aber diese tollen Ausführungen im Buch machen die Geschichte total authentisch. Ich glaubte beim Lesen an das, was da im Buch passierte und hatte nicht das Gefühl, das auch nur winzige Teile ausgedacht sind.

Die Charaktere sind echt wiedergegeben und das wird auch immer durch einen entsprechenden Hintergrund (Vergangenheit) untermauert. Die menschlichen Züge sind nachvollziehbar. Auch die beschriebene aufkommende Panik wirkte sehr real.
Hier ist Gänsehaut vorprogrammiert.

Als Leser findet man in "Blackout" einen tollen Wissenschaftlichen Thriller, der viel Hintergrundwissen anbietet, genau erklärt, sodass auch Leser ohne jegliches technisches Verständnis, den Erklärungen gut folgen kann. Also sehr präzise und aufregend.

Fazit
Diesen Thriller muss man gelesen haben, er zeigt einem auf, was passieren kann, das trotz enormer Entwicklung, man nicht alles selbstverständlich nehmen sollte.

Absolute Leseempfehlung!


Sterne
*****

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