Donnerstag, 2. April 2015

[Interview] Osterplausch mit Boris Koch


Osterplausch mit Boris Koch

Hallo ihr Lieben,

schön das ihr heute wieder bei uns reinschaut. Ich durfte Autor Boris Koch ein paar Fragen stellen,
aber lest mal selbst!




Hallo, lieber Boris,

erst mal vielen Dank, dass du meine Neugier befriedigen willst und dich meinen Fragen stellst.
Erst kürzlich habe ich dein Buch auf Verlagsempfehlung gelesen und bin absolut begeistert.
Nun habe ich mir einige Fragen überlegt, die vielleicht auch andere Eltern mit Kindern interessieren könnten.

Vielleicht erzählst du an dieser Stelle kurz etwas über dich :-)

© Boris Koch
Gern. Seit Januar bin ich 42, habe aber – das sei allen Douglas-Adams-Lesern gegenüber betont – trotzdem noch nicht den einen großen Sinn des Lebens, des Universums oder des ganzen Rests gefunden …
Kindheit und Jugend habe ich auf dem Land verbracht, dann folgte der Zivildienst in einer Augsburger Kinderpsychiatrie und das Studium von erst Alter Geschichte und dann Neuerer Deutscher Literatur in München. Beides habe ich zugunsten des Schreibens abgebrochen.
Die letzten fünfzehn Jahre habe ich in Berlin gelebt, zeitweilige in der famosen Buchhandlung Otherland  mitgearbeitet und zehn Jahre lang zusammen mit Christian von Aster und Markolf Hoffmann die phantastische Lesebühne Das StirnhirnhinterZimmer betrieben.
Mehr oder weniger unregelmäßig spiele ich Freizeitfußball, aber die meiste Zeit des Tages verbringe ich mit meinen Romanen und Erzählungen. Ich habe Schuhgröße 45 und ziehe demnächst nach Leipzig.


„Das Kaninchenrennen“ ist dein aktueller Titel bei „Heyne fliegt“. Wie kam dir die Idee zu diesem Buch?

Das mit den Ideen ist so eine Sache; oft genug weiß man nicht, woher sie genau kommen, wann und wie sie sich im Hinterkopf eingenistet haben, sie tauchen einfach irgendwann auf. Und meist reicht eine Idee ja nicht für einen Roman, mehrere müssen sich erst zu einer Geschichte verbinden.
Entscheidend für das Kaninchenrennen waren sicher mehrere Dinge. Zum einen meine Begeisterung für Sport und Wettkampf, zum anderen hatte ich als Kind selbst ein Kaninchen, mit dem ich auch durch den Garten gewetzt bin. Und die Eltern meines damaligen besten Freunds hatten eine Kaninchenzucht, in der es ein Tier mit einem verkümmerten Vorderbein gab, das sich aber trotzdem in der Gruppe behauptet hat, was mich damals als Kind sehr beeindruckte.
Gleichzeitig ist Freundschaft für mich ein wichtiges Thema, wie auch die Frage nach Individuum und Gruppe. Wie gehört man dazu, wer ist Außenseiter, wie wird mit diesen umgegangen, wie entstehen Hierarchien und wie festgefahren oder offen sind bestehende Strukturen.
Das klingt jetzt vielleicht furchtbar theoretisch, aber in diesem Spannungsfeld geht es eben darum, sich selbst als der, der man ist, zu behaupten, und zu erfahren, wie offen und tolerant eine Gesellschaft ist. Das ist zwar in jedem Alter relevant, aber gerade Kinder und Jugendliche erleben diese Konflikte intensiver, suchen nach Zugehörigkeit und loten Grenzen aus.


Ich habe das Buch als sehr lehrreich empfunden, besonders zu dem Thema „Freundschaft“. War das mit Absicht so geschrieben oder hat es sich beim Schreiben einfach entwickelt.

Ich bin tatsächlich niemand, der eine Geschichte vollständig durchplant, sie muss sich beim Schreiben in den Details noch entwickeln, auch wenn ich natürlich das Ziel kenne, auf das alles hinausläuft. Letztlich ist aber natürlich alles, was im Roman passiert, auch mit Absicht im Buch. Wenn nicht, würde ich es beim Überarbeiten rauswerfen, oder das Gegenteil: Manches, das anfangs nur beiläufig mitschwingt, gewinnt im Laufe der Arbeit an Bedeutung, und muss dann ausgearbeitet werden.
Dass Freundschaft ein zentrales Thema des Romans sein würde, war von Anfang an klar. Da war es mir dann entsprechend auch wichtig, unterschiedliches Verhalten aufzuzeigen. Zu zeigen, wie sich auf der einen Seite Carsten und auf der anderen Pascal gegenüber ihrem Freund Tim verhalten. Was ist wirkliche, was nur vermeintliche Freundschaft. Wie entsteht Freundschaft, wie weit geht Loyalität und weiteres.
Allerdings – und das ist mir sehr wichtig – glaube ich daran, dass die Geschichte über allem steht, auch – vielleicht sogar ganz besonders – in der Kinder- und Jugendliteratur. Auf keinen Fall wollte ich ein „Lehrstück“ zu einem bestimmten Thema schreiben. Es geht um die Geschichte, um das Rennen, um Tims Kämpfe, Träume, Hoffnungen und eben auch seine Freundschaften. Die Figuren müssen glaubwürdig aus sich heraus agieren, nicht einer pädagogischen Agenda folgen. Dabei versuche ich, möglichst viel von dem, was ich erlebt, beobachtet oder mir anderweitig angeeignet habe, in die Geschichte einfließen zu lassen. Wenn das dann auch lehrreich ist, ist das natürlich wunderbar.


Es geht auch ums Gewinnen & Verlieren in deinem Buch. Was war dir in dem Bezug wichtig, an die Leser zu vermitteln?

Das mit dem Vermitteln ist schwer zu beantworten. Natürlich ist die ganze Geschichte von meiner Sicht auf die Welt geprägt, von meinen Erfahrungen und Beobachtungen. Doch ich glaube nicht, dass meine Sicht die einzig Wahre ist, ganz im Gegenteil: Jeder muss für sich herausfinden, was für ihn passend ist. Deshalb kann ich auch keine für alle Leser gleichermaßen gültige „Wahrheit“ über das Gewinnen aufzeigen.
Um es konkret am Roman zu verdeutlichen: Der 10-jährige Tim nimmt am Rennen teil und will natürlich gewinnen, sein Opa bestärkt diese Position und will, dass Tim für einen anderen gewinnt, während seine Oma es dagegen mit dem olympischen Gedanken hält und sagt: „Dabeisein ist alles.“
Aber meint sie das wirklich oder will sie Tim nur den Druck nehmen? Von wieder anderer Seite hört Tim, dass es für die meisten eigentlich nur ums Verlieren geht. Jede dieser Positionen ist in der Figur begründet, und um diese Vielfalt geht es mir. Die Leser sind ja selbst ebenso unterschiedlich, und ich würde im persönlichen Gespräch einem vor Ehrgeiz zerfressenen Jungen etwas anderes raten als einem, der immer sagt: „Ach, was soll's, die anderen gewinnen ja eh.“
Im Endeffekt geht es mir darum, dass weder ein einfaches Dabeisein alles ist noch allein das Gewinnen. Wichtig ist mir ganz allgemein, unterschiedliche Positionen aufzuzeigen, weil ich glaube, dass das Nachdenken über unterschiedliche Positionen dabei hilft, eine eigene zu finden oder sie zu überdenken.


Glaubst du als Erwachsener, dass Kinder diese feinen Themen schon beim Lesen verstehen, oder meinst du, dass sie die Eindrücke eher „unterschwellig“ wahrnehmen und sie es so für sich selbst „mitnehmen“?

Das hängt wohl vom Einzelnen ab, gerade auch, was ihn selbst beschäftigt. Kennt man den Druck zu gewinnen vom Sport oder nicht, ist man selbst Außenseiter oder nicht, hat man gerade Zoff mit den Freunden, usw. Grundsätzlich traue ich Kindern jedoch einiges zu, sie nehmen mehr wahr, als sie vielleicht selbst ausdrücken können.
Und diese Themen sollen auch eher „unterschwellig“ mitlaufen, in erster Linie soll die Geschichte spannend und humorvoll sein.


Tierliebe; ein Stichwort, das ich selber sehr groß schreibe. Warum hast du Kaninchen gewählt, sind das vielleicht deine Lieblingstiere?

Na ja, mit Bären oder Walen wäre das wahrscheinlich ein ganz, ganz anderes Rennen geworden (lacht) …
Nein, im Ernst: Ich mag Kaninchen sehr, aber das allein wäre zu wenig, um sie auszuwählen. Sie müssen ja auch für die Geschichte funktionieren, wenn auch nicht zu perfekt, damit sich ein Spannungsfeld ergibt. Am offensichtlichsten wären Hunde gewesen: Es ist glaubwürdig, dass ein Wachhund ein Dorf vor Räubern warnen kann, es gibt zahlreiche Hunderennen und Hunde werden massenweise trainiert.
Aber Kaninchen?
Ich habe mich an die Gänse des Kapitols erinnert, die der Sage nach Rom gerettet haben, und dachte: Was ist ein noch unwahrscheinlicheres Tier für so etwas? Ein Kaninchen, das ein Dorf rettet, muss etwas ganz Besonderes sein, und das gibt der Geschichte etwas Wunderbares. Dazu gelten Kaninchen als rasend schnell, was ideal für ein Rennen ist. Doch zugleich rennen sie selten geradeaus, sie schlagen Haken, wetzen nach rechts und links und ducken sich plötzlich nieder. Ein Rennen mit 50 Kaninchen muss das reinste Chaos sein, und genau das wollte ich erzählen.


Hast du selbst Tiere?

© Boris Koch ( Bobby)


Als Kind hatte ich ein Kaninchen namens Bobby, dem der Roman auch zur Hälfte gewidmet ist. Die Bilder habe ich damals selbst gemacht, und eines ist ganz großartig verwackelt …
Damals habe ich noch auf dem Land gewohnt, in einem ehemaligen Bauernhof mit großem Garten. Inzwischen lebe ich in einer Stadtwohnung und bin immer wieder für zwei, drei Tage oder auch mal länger weg: Hier eine Messe, da eine Lesung, usw. Das kann und will ich keinem Tier zumuten.

© Boris Koch (Bobby)

Was machst du an Ostern, gibt es bei dir an diesen Feiertagen auch Traditionen, die eingehalten werden?

Dieses Jahr gibt es keine Tradition, sondern ich werde an den Feierabenden durcharbeiten und nebenbei Umzugskisten packen. Nächstes Jahr mache ich dann wieder frei.
Als Kind hatte ich dagegen Traditionen. Meine Eltern haben 40 Ostereier versteckt, je nach Wetter meist im Haus, selten draußen. Mein Bruder und ich haben dann gesucht wie verrückt, jeder wollte die meisten Eier finden. Die einzigen Regeln waren: Keine Verstecke in Schränken, damit wir nicht wild alle Kleidung durchwühlen, und nicht unter Stuhlkissen oder auf anderen Sitzflächen, aus offensichtlichen Gründen. Und so lagen die Eier hinter Zimmerpflanzen oder in einem Lampenschirm. Und in dem Jahr, in dem wir nur 39 gefunden haben, hat mein Vater beschlossen, die Verstecke alle aufzuschreiben, weil ihm selbst das vierzigste nicht mehr eingefallen ist …


„Das Kaninchenrennen“ ist erschienen, schreibst du schon an einem neuen Titel und kannst vielleicht schon etwas verraten?

Ich schreibe an einem neuen Buch, ja, denke dabei über drei weitere Romane nach sowie über zwei bis drei Kurzgeschichtensammlungen. Mehr möchte ich aber jetzt noch nicht verraten, nur dass es sehr unterschiedliche Bücher werden …


Wie kam dir die Idee für Kinder zu schreiben?

Als ich vor gut 20 Jahren mit dem Schreiben begonnen habe, habe ich viel unheimliche Phantastik für Erwachsene verfasst, aber auch schon da immer wieder junge Protagonisten gehabt. Dann bin ich auf Mats Wahls Jugendbücher gestoßen und habe Andreas Steinhöfels Die Mitte der Welt gelesen und war als Erwachsener begeistert.
Ich habe festgestellt, dass in Genreliteratur wie etwa der Fantasy im Erwachsenenbuch viel stärker auf Konventionen geachtet wird. Natürlich ist das sehr vereinfachend und es gibt zahlreiche Ausnahmen, und sie alle mögen mir verzeihen, aber im Kinder- und Jugendbuch wird oft viel freier fabuliert. Es ist kein Problem, dass Pipi Langstrumpf Riesenkräfte besitzt oder dass Bilbo im Hobbit kein typischer heroischer Fantasyheld ist. Es wird nicht nach E oder U gefragt, es wird einfach erzählt, und das gefällt mir.
Zudem, und das ist wohl das Wichtigste, habe ich schöne Kindheitserinnerungen und intensive an meine Jugendzeit, und ich habe Zivildienst in der Kinderpsychiatrie gemacht. Was ich dort gesehen habe, war teilweise hart. Es tat aber gut, für die vom Leben geschlagenen Kinder da zu sein, und irgendwie haben sich die Themen von da in einige meiner Bücher gerettet, egal ob in Fantasyromanen wie Der Drachenflüsterer oder realistische wie Vier Beutel Asche. Es war nur ein kleiner Schritt, nicht mehr nur über Kinder und Jugendliche zu schreiben, sondern auch für sie. Ich war ja sowieso in der Perspektive drin.
Außerdem denke ich, dass hier die Grenzen fließend sind. Klassiker wie Huckleberry Finn, Die Schatzinsel oder auch Karl Mays Romane wurden immer schon von Erwachsenen und Kindern gelesen, ich selbst lese immer wieder Jugendbücher. Daher sehe ich das mit der Altersangabe für Leser eher als sehr groben Vorschlag …


Hast du auch eine Homepage/ Fanseite, wo man sich über deine Bücher informieren kann?

Klar, mehrere … Zum einen gibt es www.boriskoch.de, meine eigentliche Website, die von der Optik und Bedienung her seit Jahren komplett überarbeitet gehört, aber ich finde einfach nicht die Zeit. Aber inhaltlich ist alles auf dem Laufenden.
Dann gibt es www.lesehappen.de, eine gemeinsame Site von sieben befreundeten Autoren. Wir schreiben alle sehr unterschiedlich, schätzen uns und unsere Arbeiten aber gegenseitig. Dort gibt es auch einen monatlichen Newsletter, mit dem man über uns alle auf dem Laufenden bleiben kann.
Und zu guter Letzt gibt es bei Facebook eine offizielle Infosite, die mein Webmaster (ein sehr guter Freund) eingerichtet hat und betreut, weil ich selbst nicht bei Facebook bin: 


Wie wichtig ist dir der Austausch mit den Lesern?

Da ich, wie gesagt, nicht bei Facebook bin und eigentlich auch nicht in Foren aktiv, findet der Austausch in meinem Fall vor allem bei und nach Lesungen, auf Buchmessen und anderen Veranstaltungen statt. Und das genieße ich, gerade ausführliche Fragerunden bei Lesungen sind immer spannend, einfach die unmittelbaren Reaktionen. Da bleibe ich auch gern mal länger als die Veranstaltung eigentlich angedacht ist.


Zu deinem Buch „Das Kaninchenrennen“ gibt es sogar ein Spiel, eines das jeder selber gestalten und anschließend spielen kann. (Dazu morgen noch mehr)
Wie kam dir der Einfall dazu?

Der erste Gedanke kam im Austausch mit der Autorin Kathleen Weise (und auch bei Lesehappen.de) auf. Wir reden regelmäßig über unsere Bücher, lesen die Erstfassungen des jeweils anderen und spinnen auch danach herum, was man rund um das Buch machen könnte, von besonderen Lesungsorten bis zu einem einfachen Bonus fürs Internet. Vieles scheitert dann leider an mangelnder Zeit oder fehlendem technischen Equipment oder weil der Veranstaltungsort dann doch zu viel Miete kostet; viel zu viel …
Aber diesmal hatte Kathleen nicht nur die entscheidende Idee, sondern war auch die treibende Kraft hinter der Umsetzung und hat alles koordiniert, einschließlich des dazugehörigen Lesezeichens. Ich musste nur die Rohfassung von ein paar Texten liefern, sie hat diese überarbeitet, die fehlenden geschrieben und den befreundeten Zeichner KlausScherwinski mit ins Boot geholt, der dann den Grafiker Gunther Klippel.


Färbst du eigentlich auch Ostereier oder bist du ein „Ich kaufe vor-gefärbte Eier“ Mensch?

Ich bin in einer glücklichen Weder-noch-Lage. Ich bekomme jedes Jahr genug selbstgefärbte Eier geschenkt bzw. bin bei der Familie meiner Freundin, wo ich auch Eier bekomme. Als Kind habe ich selbst gefärbt und meine Eltern färben bis heute. Und das werde ich auch tun, sobald ich wieder vor der Frage stehe. Wahrscheinlich nächstes Jahr …


Lieber Boris, danke, dass du dich meiner Neugier gestellt hast, ich habe noch viel mehr Fragen, aber ich würde den Lesern auch gerne die Chance geben, ihre eigenen Fragen zu stellen.

Bitte, gern. Danke für dein Interesse und nur her mit den weiteren Leser-Fragen …


Möchtest du deinen Lesern gerne noch etwas sagen?

In Angesicht des Datums natürlich: Habt famose Feiertage und findet alle Eier. Und das gilt natürlich auch für alle, die mich nicht lesen …

*****

Morgen an dieser Stelle, gibt es hier ein Spiel für die jungen Leser zu selber gestalten, also schaut mal rein!


Ka-Sas Buchfinder
01.4. Kindermeinung zum Buch
02.4. Osterplausch mit Boris Koch  (heute)
03.4. Das Kaninchenrennen - Das Spiel zum Buch
04.4. Gewinnerbekanntgabe
Gewinnspiel
Ihr könnt natürlich auch etwas gewinnen, beantwortet einfach die Frage in jedem Post im Kommentar, für jede beantwortet Frage gibts ein Los (insgesamt könnt ihr also eure Gewinnchance erhöhen, wenn ihr alle 5 Lose habt)

Gewinnspielfrage: Ihr dürft neugierig sein, und Boris Koch eine Frage stellen!
Am 4.4.2015 verlosen wir auf Ka-Sas Buchfinder dann insgesamt 3 signierte Exemplare von "Das Kaninchenrennen" von Boris Koch


* Rechtliches*
  •  Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis des Erziehungs/Sorgeberechtigten
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden(Gewinnerpost) und das ihre Adresse dem Verlag zwecks Gewinnversands übermittelt wird.
  • Keine Barauszahlung der Gewinne möglich
  • Keine Haftung für den Postversand

Kommentare:

  1. Dann versuche ich heute auch mal mein Glück, weil mir das Buch schon mehrfach empfohlen wurde.

    Meine Frage: Welche Person (tot oder lebendig) würdest du gerne einmal treffen und warum?

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    1. Person, Singular, also nur eine? Schwer, sehr schwer, weil ich auf viel zu viele neugierig wäre :-)
      Aber gut, dann grenze ich mal ein: Ich nehme eine tote Person, weil bei lebenden besteht die Chance eines Treffens ja auch ohne diesen Wunsch. Auch aussortiert werden alle, deren Sprache ich nicht spreche, weil es sonst eng wird mit der Verständigung. (Nur Helena von Troja wäre trotzdem interessant, einfach um zu sehen, wie schön eine Schönheit ist, die einen Krieg auslösen kann …)
      Ich übergehe jetzt auch spontan literarische Helden wie Büchner, Kafka und Graf und sage: Heinrich Schliemann, um mir von ihm von seinen unglaublichen Ausgrabungen erzählen zu lassen. Die Ilias hat mich schon als Kind ungeheuer fasziniert, und von Mykene war ich stark beeindruckt, als ich vor Jahren dort war.

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  2. Tolles Interview... und interessante Dinge, die man hier erfahren hat (Schuhgröße 45 *uff*) ;)
    So .. nun meine Frage .. was ist dein absolutes Lieblingsessen ? (gehe mal davon aus, dass es nicht Kaninchen ist ;) ... und noch eine zweite Frage hinterher ... gehörst du eher zu den guten Verlierern? Und wenn ja, hast du trotzdem ein Erlebnis, einen Schwank aus jungen Tagen, weshalb du ein Schlechter Verlierer warst ??? ;)
    Liebe Grüße und schöne Ostern ... und danke für die tolle Aktion hier ;)

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    1. Richtig geraten, Kaninchen esse ich eher nicht :-) Aber mich auf ein einziges Lieblingsessen festzulegen, fällt schwer, da es beim Essen ja auch gerade um Abwechslung geht. Nach diesem Prinzip hier mal drei Gerichte: ganz klassische Spaghetti mit Tomatensoße, Schweinefilet mit Backpflaumen und Sushi.
      Was das Verlieren anbelangt, so denke ich schon, dass ich das mit Anstand kann. Jetzt im Alter natürlich leichter als als Kind, aber gut :-) Einen lustigen Schwank, wie ich Spielfiguren in die Ecke pfeffere oder so, gibt es leider nicht, das war alles unspektakulär oder ich habe es verdrängt. Aber einen anderen hätte ich, der halbwegs passt, obwohl ich da besser wegkomme …
      Ich war damals wohl in der vierten Klasse, Captain der Fußballmannschaft und mit dem Sohn des Trainers befreundet, der auch bei uns mitspielte. Wir mussten beim Tabellenführer antreten, der noch einen einzigen Sieg für die Meisterschaft brauchte. Also kam der Trainersohn vor dem Spiel zu mir und erinnerte mich: „Nach dem Spiel musst du dem Gegner die Hand geben und zum Sieg gratulieren.“ Er sagte nicht „falls wir verlieren“, sondern ist einfach von der Niederlage ausgegangen. Das hat mich stinksauer gemacht, zumal ich den Captain der Gegner absolut nicht leiden konnte, er war mir schon beim Hinspiel auf den Keks gegangen. Dem wollte ich auf keinen Fall gratulieren – so viel zum Thema „guter Verlierer“ :-)
      Ich glaube, ich bin in keinem Spiel davor und danach mehr so viel gerannt wie damals, und irgendwie haben wir es tatsächlich geschafft, zu gewinnen.
      Und damit gleichfalls famose Feiertage.

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  3. Interessantes Interview. Der Autor klingt sehr sympathisch! Ich muss gestehen, dass ich bei dem Titel des Buches direkt an dieses Märchen denken musste. Kaninchen gegen Schildkröte! War das vorher bekannt? Gibt es da Parallelen? Mit freundlichen Grüßen und frohe Ostern! Verena von books-and-cats

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    1. Ich habe die Geschichte gerade noch einmal schnell nachgeschlagen, um sicherzugehen: Ja, ich hatte sie wohl schon gehört, sie war mir beim Konzipieren des Romans aber nicht präsent. Auch unterbewusst hat sie keine Rolle gespielt, und von demher fällt die Antwort auch recht kurz aus :-): Nein, es gibt keine Parallelen.
      Ebenfalls vergnügliche Festtage.

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