Samstag, 11. April 2015

[Rezension] Die letzten Tage von Rabbit Hayes - Anna McPartlin






  • Format: Taschenbuch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 464 Seiten
  • ISBN 978-3-499-26922-6
  • erschienen am: 20. März 2015
  • Preis 12,00€
  • Verlag: rororo
  • Meine Wertung: 4/5








Klappentext
Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt. 
Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst ...
Die Geschichte von Rabbit Hayes: ungeheuer traurig. Ungeheuer tröstlich.



Autor
Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing, doch sie blieb dabei ihrer wahren Liebe, der Stand-up-Comedy, und dem Schreiben treu. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihren späteren Ehemann Donal kennen. Die beiden leben in der Nähe von Dublin.

Meine Meinung
Direkt vorab: Beim lesen bitte Taschentücher bereit halten, man wird sie benötigen!

Rabbit Hayes, eigentlich eine normale junge Frau, Mutter, Tochter, Schwester. Wenn da nicht der blöde Krebs wäre. So kämpft sie dagegen an, alles scheint gut zu werden. Bis er erbarmunslos zurück kehrt und alle wissen, das es dieses Mal wohl keine Heilung mehr geben wird.
So fängt die Familie nun an, sich mit der Situation auseinander zu setzen. Verschiedene Dinge müssen besprochen und geklärt werden. Vor allem, was geschieht mit Ihrer 12-jährigen Tochter? Das Mädchen, was sich aktuell mit Leib und Seele der Pflege Ihrer Mutter widmet? Sie liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab und versucht alles, dass es der Mutter halbwegs gut geht.

Das Buch ist absolut bewegend und mitfühlend. Beim lesen bekommt man die Tränen in die Augen, hat immer noch so ein kleines Fünkchen Hoffnung. Doch wie man bereits aus dem Klappentext entnehmen kann, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Ende kommen wird.,

Genau diese Zeit ist es, die die Autorin hier beschreibt. Die Gefühle der Familie, der Zusammenhalt der hier herrscht und vor allem das gegenseitige Vertrauen. Die Angst die alle befällt, weil sie wissen, das es kein gutes Ende nehmen wird.

Dieses Buch wurde in einzelne Kapitel unterteilt, die jeweils ein bisschen mehr zu den einzelnen Personen erzählen.
Dabei springt die Zeitform, was mir gerade zu Beginn, ein wenig schwer fiel. So weiß man im ersten Moment nicht, ob Gegenwart oder Vergangenheit gerade aktuell sind.

Ansonsten ist dieser Roman bis zur letzten Seite einfach nur fesselnd und man erlebt hier den Alltag einer Sterbenden im Hospiz mit. Das Buch ist keine leichte Kost, man muss oft schlucken und ist doch froh, einen Einblick in eine solche Situation zu bekommen.

Tränen werden fließen und doch kann man es nicht weglegen. 

Fazit
Bewegend, mitfühlend, traurig und doch einfach ein ganz tolles Buch!

Sterne
****

1 Kommentar:

  1. Hm, ich bin um das Buch schon etwas herumgeschlichen, aber vielleicht sollte ich es nun doch auf meine Wunschliste setzen. LG, Bianca

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