Mittwoch, 6. Mai 2015

[Interview] Interview mit Alesia Fridman


Willkommen zur Blogtour 
"Mutterland - In der Hitze Afrikas" von 
Alesia Fridman!

Nachdem ihr ja nun schon einige Beiträge zum Buch gelesen habt, hier dennoch gerne noch mal eine Rückblende. Marie hat euch das Buch vorgestellt. Sabrina hat sich mit der Recherche zum Buch auseinandergesetzt. Bei Jacqueline ging es um Afrika. Und gestern konntet ihr bei Manja "tief" Blicken und euch mit dem Wesen der Charaktere beschäftigen.


Wer ist Alesia Fridman? 
 
Schreiben ist ihre Leidenschaft.
Die Autorin hat in der Schweiz, den USA und in Deutschland gelebt. Bevor sie in der Nähe von Frankfurt zur Ruhe gekommen ist und begonnen hat, Belletristik zu schreiben, ist sie viel gereist. Nichts ist so inspirierend und gibt dem Leben neue Impulse wie das Bereisen anderer Länder und die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen und Menschen. Daher schreibt sie über das Reisen und die Liebe, die das Leben gleichermaßen bereichern und verändern. Gewürzt sind ihre Bücher mit einer anständigen Prise Erotik.

 Mehr über Alesia Fridman erfahrt ihr auch über ihre Homepage, Facebook oder Twitter.

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Liebe Alesia,

erst mal vielen Dank das du dir die Zeit für uns nimmst & die Fragen beantwortest.

Magst du uns erzählen, wie du auf die Buchidee gekommen bist und warum Namibia?

Namibia ist ein aufregendes Land, das ich sehr liebe. Schon vor Jahren ging mir der Gedanke durch den Kopf, ein Buch zu schreiben, das in Namibia spielt und in dem man etwas über das Land, seine Geschichte und die Einwohner erfährt. Wichtig war mir allerdings, dass man es „nebenbei“ erfährt. Das Buch sollte spannend sein, leicht zu lesen und vor allem eine schöne, prickelnde Liebesgeschichte erzählen. Ich wollte es nicht nur für diejenigen schreiben, die sich ohnehin schon für Afrika interessieren und schon viel darüber gelesen haben, sondern auch für andere, die - genau wie ich - gerne eine „komplizierte“ Liebesgeschichte eingehen – zumindest literarisch.

Warst du selber schon mal da?

Ja, ich habe Namibia zweimal bereist. Bei meiner ersten Reise habe ich einige Zeit auf einer Farm zugebracht, die eine deutsche Auswandererfamilie sich gekauft hatte. Sie betreiben dort Viehzucht und Jagdtourismus. Das war sehr spannend und aufschlussreich. Bei meinem zweiten Besuch habe ich eine dreiwöchige Rundreise mit Freunden durch das Land unternommen und dabei fast alle Orte besucht, die in dem Buch beschrieben werden.

Wie bist du vorgegangen, als du das Buch geschrieben hast, waren die Kulissen zuerst im Kopf oder die Charaktere zum Buch? 
 
Die Kulisse hatte ich durch meine eigenen Reisen natürlich sehr plastisch im Kopf. Die Charaktere haben sich nach und nach entwickelt. Wie ich es bei Sabrina in Binchen´s Bücherblog schon gesagt habe, ist für mich als Autorin eine der aufregendsten Erfahrungen, dass Charaktere ein Eigenleben entwickeln. So wusste ich beispielsweise zu Beginn meiner Reise mit den Vieren noch nichts von Felix sexuellen Neigungen, und ich kannte auch Michaels dunkles Geheimnis nicht.

Welche Sehenswürdigkeiten kannst du empfehlen? 
 
Wer eine Reise nach Namibia plant, sollte in jedem Fall ein paar Tage im Etosha-Nationalpark einplanen. Twyfelfontein mit den Felsgravuren ist einen Zwischenstopp wert, und mich persönlich hat die Wüstenregionum Sossusvlei stark beeindruckt.

Wie viel „Tara“ steckt in Dir?  
 
Das ist schwer zu sagen. Ein bisschen natürlich schon. Beim Schreiben habe ich mich zunächst mit meiner Hauptprotagonistin identifiziert, doch sie hat es sehr schnell geschafft, mich zu verblüffen und Dinge zu sagen oder zu tun, die ich nie gesagt oder getan hätte. Sie ist definitiv selbstbewusster und experimentierfreudiger als ich.

Würdest du mit 3 Männern nach Afrika reisen? :-) 
 
Wer weiß, vielleicht habe ich das ja sogar schon getan .

Was glaubst du, wie wie wichtig sind die inneren Wurzeln für das eigene Empfinden? 
 
Meiner Ansicht nach sind die inneren Wurzeln extrem wichtig für die eigene Entwicklung und Empfindung. Es müssen nicht immer die Wurzeln der ethnischen oder geografischen Herkunft sein, nach denen Tara sucht. Ich denke, dass man auch auf einem anderen Boden wurzeln kann, beispielsweise in der Familie, einer Partnerschaft oder sogar in einem Beruf. Das wäre eines der wichtigsten Dinge, die ich mir für meine Kinder wünsche: dass sie sich in ihrem Leben fest verankert fühlen und von diesen Wurzeln aus wachsen können.

Was glaubst du, warum Menschen untereinander so viele Unterschiede machen? 
 
Jeder steckt in seiner Haut fest. Es fällt uns schwer, nicht über andere zu urteilen. Wir bewerten andere Menschen von unserem Standpunkt aus und wirklich tolerant zu sein, ist ein wahres Kunststück. Das Leben ist vielfältig, spannend, aufregend, und wir sollten versuchen die Möglichkeiten zu sehen, die in allem steckt, was uns fremd ist. Als Autorin liebe ich es, mich mit dem Unbekannten auseinanderzusetzen, Gedanken zu Ende zu denken, die mir durch den Kopf schießen und aufregende Erfahrungen zu machen, die im „wahre Leben“ keinen Platz haben. 
 
Wo schreibst du ?
 
Neue Geschichten schreibe ich mit Vorliebe in meinem Lieblingscafé. Dort kann ich am Besten in meine Fantasiewelt abtauchen. Zu Hause gelingt mir das nicht so gut. Es liegt immer zu viel Arbeit herum, die mich ablenkt. Recherche und Überarbeitung mache ich zu Hause.



















Gibt es schon neue Projekte von dir, wo du uns schon etwas darüber erzählen kannst? 
 
Natürlich arbeite ich fleißig an meinem nächsten Roman. Doch da es kein wackeligeres Projekt gibt, als ein noch nicht veröffentlichtes Buch, möchte ich nicht allzuviel darüber erzählen. Nur so viel: Es hat mich nach Australien verschlagen.

Wie wichtig ist dir der Leser Kontakt? Kann man dich zum Beispiel auf für eine Lesung einladen? 
 
Der Kontakt zu Lesern ist mir extrem wichtig. Ich bin ja darauf angewiesen, um mich weiterzuentwickeln, und es gibt keinen größeren Ansporn weiterzumachen, als ein positives Feedback, sei es persönlich oder in einer Rezension. Teilweise ist das Schreiben ja auch anstrengend, man muss Durststrecken überwinden und durchhalten. Es kostet wahnsinnig viel Zeit, die ich mir immer wieder aus den Rippen schneiden muss. Doch all das vergesse ich, wenn ich eine positive Rückmeldung bekommen. Auch die kritischen Meinungen sind natürlich hilfreich, wenn auch hart und schwer zu verdauen. Ich nehme Kritik sehr ernst und versuche, daraus zu lernen.
Eine Lesung mit Alesia gab es noch nicht, aber das wäre sicher eine spannende Erfahrung. Sollte ich eingeladen werden, würde ich mich sehr geehrt fühlen und die Einladung gerne annehmen, wenn ich es zeitlich und örtlich einrichten kann.


Liebe Alesia,, vielen Dank für deine Antworten, magst du deinen Lesern noch etwas sagen, oder gar selber fragen?   
 
Vor allem möchte ich mich bei meinen Lesern und Leserinnen sehr herzlich bedanken. „Mutterland“ ist mein zweiter Roman und überraschend gut angelaufen. Der Gedanke, dass jeden Tag Menschen mein Buch lesen, beflügelt mich und ich hoffe, dass ich den Erwartungen, die die Leser an das Buch stellen, gerecht werden kann. Ich freue mich sehr darüber, wenn Leser persönlichen Kontakt zu mir suchen, Fragen stellen oder mir ihre Eindrücke zu dem Buch schildern. Das ist mehr als inspirierend!

Vielen Dank für die interessanten Einblicke!
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Natürlich gibt es auch wieder ein Gewinnspiel.
Beantwortet mir folgende Frage und sichert euch einen Platz im Lostopf!
Zu welchen der oben genannten Sehenswürdigkeiten würdest du gerne mal reisen & warum? 
Bewerbung bis einschließlich 6.5.2015/23:59 Uhr als Post unter diesem Beitrag
Gewinne:
1. Preis: Taschenbuch Mutterland, Lesezeichen und 15 Euro Amazon-Gutschein
2. Preis: Taschenbuch Mutterland, Lesezeichen und 10 Euro Amazon-Gutschein
3. Preis: Taschenbuch Mutterland, Lesezeichen


  • Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis des Erziehungs/Sorgeberechtigten
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden(Gewinnerpost) und das ihre Adresse dem Verlag zwecks Gewinnversands übermittelt wird.
  • Keine Barauszahlung der Gewinne möglich
  • Keine Haftung für den Postversand
  • Versand der Gewinne innerhalb Deutschland - Österreich - Schweiz
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen


Kommentare:

  1. Guten Morgen,

    das ist wirklich ein schönes Interview! Sehr interessante Fragen! Ich würde unheimlich gerne mal zu den Sossusvlei Dünen reisen. Die Wüste dort muss faszinierend sein. Die höchsten Dünen der Welt sind bestimmt sehr beeindruckend!

    Liebe Grüße Nadine
    (Nalas.blog@gmail.com)

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  2. Einen wundervollen Guten morgen :)

    Also ich würde gerne in den national Park!ich liebe Tiere und Parks und mir macht es richtig Spaß ein paar nicht heimische Tiere auch mal live zu sehen :)

    Eine tolle Tour habt ihr da und das Buch klingt auch spannend. Sympathische Autorin, was will man mehr :)

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  3. Hallo und guten Tag,

    hm, Etosha-Nationalpark, in der Hoffnung auf der Begegnung mit interessanten Tiere. Die ich bis jetzt nur möglicherweise im Tiergarten bewundern konnte.

    LG..Karin...

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  4. Hallo

    tolles Interview, die Autorin ist mir richtig sympathisch.

    Ich würde auf jeden Fall in den Etosha-Nationalpark gehen. Ich liebe Tiere und würde super gerne auch mal die etwas gefährlicheren Tierchen live sehen ;) Es gäbe mit Sicherheit auch eine Menge neuer Tiere, die ich noch nie gesehen habe :D

    Viele Grüße

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  5. Hallo,

    mich würde der Nationalpark interessieren. Die Tiere die dort leben mal live zu sehen wäre sicher ein super Erlebnis :)

    LG
    SaBine

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  6. Huhu,

    mich würde die Wüstenregion Sossusvlei unglaublich reizen. Es muss echt beeindruckend sein, dort das Naturschauspiel, insbesondere bei Sonnenaufgang, zu beobachten! Ich würde ganz früh aufstehen, meine Kamera mitnehmen und bei diesen wunderbaren Lichtverhältnissen tolle Fotos machen :))

    Liebe Grüße
    Lisa
    trulla97@web.de

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  7. Den Etosha-Nationalpark würde ich gerne mal ansehen, stelle ich mir sehr interessant vor.

    daniela.schiebeck@t-online.de

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  8. Ich würde mich auch für den Nationalpark entscheiden, weil ich sehr gerne einmal eine Safari machen würde, weil ich es liebe die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, ist was ganz anderes als hinter Gittern. :-D

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  9. Ich glaub ich würde auch am ehesten bei einer ersten Reise mich für eine "klassische" Safari entscheiden, da würde sich der Etosha-Nationalpark sicherlich am besten für eignen. Mich fasziniert vorallem die Landschaft und die Tiere in der freien Wildbahn die es da zu entdecken gibt.

    Mir gefällt dein Interview, mal ein paar andere Fragen dabei :)

    Viele Grüße,
    Cori

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