Samstag, 25. Juli 2015

[Rezension] „... dann sterben sie noch heute“ - Normen Behr






  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform 
  • erschienen am: 27. Juni 2015
  • ISBN-10: 1514724324
  • ISBN-13: 978-1514724323
  • Meine Wertung: 5/5
  • Originaltitel: -






Klappentext
Kriminalroman: Die Leiche ist von hunderten Nägeln durchlöchert, ihr Gesicht zum letzten Schrei verzerrt …
Nach seinen Erfahrungen mit dem Serientäter namens „Knochenhauer“ hätte Charlie Senger einen bequemen Schreibtischjob herbeigesehnt, doch als ihm ein Unbekannter ein geheimnisvolles Päckchen schickt, dessen blutiger Inhalt Hinweise auf einen Mord zu geben scheint, ist Charlie klar, dass es vorbei ist mit der Ruhe. Schon am selben Abend entdeckt man tatsächlich eine Frauenleiche – und was man mit ihr angestellt hat, übersteigt das Vorstellungsvermögen des ganzen Polizeireviers in Bamberg ...
"… dann sterben sie noch heute" ist ein Wiedersehen mit Polizeihauptkommissar Charlie Senger, doch auch ein unerbittlicher Blick in die Abgründe eines Wahnsinnigen, der von seinen eigenen Dämonen heimgesucht wird.

Autor
Nach seinem Abitur in Bad Kissingen und dem Studium der Anglistik und der Romanistik in Bamberg ist Normen Behr als Englisch- und Französischlehrer an einem Gymnasium in Schweinfurt tätig.
Seit frühester Jugend gehört das Schreiben zu seinen größten Hobbys; so entstanden über die Jahre hinweg viele Ordner randvoll mit Kurzgeschichten und Kurzromanen. Als vier seiner kürzesten Beiträge in "John Sinclair"-Heftchen erschienen, wurde diese Leidenschaft nur noch angefacht.
Nun ist es für ihn an der Zeit, mit seinen in der "ernsteren Phase" (also seit 2011) entstandenen Romanen an die Öffentlichkeit zu treten. Zu einem Großteil handelt es sich dabei um Kriminalromane und Psychothriller.
Besuchen Sie auch seine Webseite www.normenbehr.de

Meine Meinung
Nachdem ich den Auftakt "Der Knochenhauer" schon verschlungen habe war der Folgeband natürlich ein Muss. Was soll ich als Kurzfassung sagen? Ich habe es nicht bereut. Klappentext fesselnd, Schreibstil des Autors ist super. Leicht und flüssig fliegt man förmlich durch das Buch.

Alleine das Cover sticht einem schon ins Auge. Markante Farbe ist hier rot, so rot wie Blut. Passt perfekt zum Inhalt. Ist ja auch ein Spruch aus einem Märchen und genau darum geht es dem Mörder hier.

Kommissar Charlie dachte sich nichts dabei, als er das an ihn adressierte Päckchen öffnet. Doch das was er dann zu sehen bekommt verschlägt ihm die Sprache. Ein blutiger Nagel, man erkennt das es frisch ist und kein Fake. Nur wo ist die passende Leiche dazu? Die lässt nicht lange auf sich warten und befindet sich bei einem Kollegen.
Doch wenn man denkt das war es hat man sich geirrt. Ein Gestörter spielt die Grimm Märchen nach und die Frauen erleiden Höllenqualen.

Da ich persönlich nicht so firm in den Märchen bin wusste ich bis zum eigentlichen "Akt" nicht was genau geschehen wird. So war Spannung von Beginn an auf jeder Seite gegeben.

Normen Behr beschriebt zwischendurch kleine Momente aus seinem ersten Band. Es ist zwar nicht von allergrößter Bedeutung das andere Buch zuerst gelesen zu haben, aber das Verständnis in manchen Situationen wird besser. Ich empfehle also "Der Knochenhauer" vorab zu lesen. Dann hat man einen näheren Bezug zu den Personen die nach und nach in dem Krimi auftauchen und eine wichtige Rolle spielen.

Gerade am Ende als ich dachte, so das war es nahm es wieder eine unerwartet Wendung. Absolutes Highlight beim lesen. mehr mag ich darüber nicht sagen sonst verrate ich das Ende.


Fazit
Klasse Krimi, tolle Charaktere und ein Grauen in Worte gefasst!

Sterne
*****

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