Mittwoch, 15. Juli 2015

[Rezension] Der Knochenhauer - Normen Behr






  • Taschenbuch: 328 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform 
  • erschienen am: 7. Juli 2013
  • ISBN-10: 1490930175
  • ISBN-13: 978-1490930176
  • Meine Wertung: 5/5
  • Originaltitel: -






Klappentext
Er hebt die Eisenstange und schlägt zu, wieder und wieder … 
Ein doppelter Leichenfund schockiert die Polizei in Bamberg: Die Opfer wurden erschossen, doch davor hat man ihnen die Knochen gebrochen. Die dazu verwendete Eisenstange lehnt noch an der Wand, die Namen der Getöteten sind eingraviert. Die Nachforschungen führen Polizeihauptkommissar Charlie Senger in eine Klinik, wo ein mysteriöser Patient dieselben Knochenbrüche aufweist wie die beiden Opfer … 
Der Knochenhauer ist ein ebenso schockierender wie wendungsreicher Thriller, dessen unvorhersehbares Ende beim Leser noch lange nachhallen wird. 
„Der Knochenhauer“ – Normen Behrs erster Roman

Autor
Nach seinem Abitur in Bad Kissingen und dem Studium der Anglistik und der Romanistik in Bamberg ist Normen Behr als Englisch- und Französischlehrer an einem Gymnasium in Schweinfurt tätig.
Seit frühester Jugend gehört das Schreiben zu seinen größten Hobbys; so entstanden über die Jahre hinweg viele Ordner randvoll mit Kurzgeschichten und Kurzromanen. Als vier seiner kürzesten Beiträge in "John Sinclair"-Heftchen erschienen, wurde diese Leidenschaft nur noch angefacht.
Nun ist es für ihn an der Zeit, mit seinen in der "ernsteren Phase" (also seit 2011) entstandenen Romanen an die Öffentlichkeit zu treten. Zu einem Großteil handelt es sich dabei um Kriminalromane und Psychothriller.
Besuchen Sie auch seine Webseite www.normenbehr.de

Meine Meinung
Ein Krimi der vom Klappentext her genau in mein Beuteschema passt.
Autor war mir bis dahin unbekannt, aber das heißt nichts wie ich schon oft feststellen musste und so war ich gespannt was mich erwarten wird. Das Bild macht auch neugierig auf den Inhalt, die Eisenstangen die schon erwähnt wurden finden auch hier einen entsprechenden Blickfang.

Normen Behr schafft es bereits im ersten Kapitel einen Spannungspegel aufzubauen, der sich bis zum Ende hin oben hält. Da man nie weiß, was einen im nächsten Kapitel erwarten wird, hält man beim lesen oft die Luft an. Die Personen die aktuell am erzählen sind wechseln ab und trotzdem kommt man nicht durcheinander beim lesen.
Der Schreibstil ist fesselnd, man mag das Buch nicht aus der Hand legen. Kapitel sind in einer ansprechenden Länge und somit hat man pures Lesevergnügen.

Die Charaktere die hier eine Rolle spielen, könnten unterschiedlicher nicht sein, wurden gut ausgearbeitet und kann man sich gut vorstellen. Was haben alte Ehepaare, eine Physiotherapeutin, ein Obdachloser und der durch einen Unfall behinderte Fitnesstrainer gemeinsam? Wie passt hier alles zusammen?

Der Leser kann gut miträtseln, die Puzzleteile fügen sich erst nach und nach langsam zusammen, um später ein erschreckendes, zu Gänsehaut neigendes Bild zu erzeugen.
Man denkt beim lesen das kann doch nicht sein, hat sogar ein wenig Mitleid mit dem Täter, da man seine Beweggründe nun nachvollziehen und teilweise auch verstehen kann. Klar rechtfertigt das nicht die Handlungen die begangen wurden, aber sie erzeugen Verständnis die auch jedes Gericht mit einbeziehen müsste.

Fazit
Ein spannender Krimi dem nach uneingeschränkt empfehlen kann und einen auch am Ende sehr bewegt!

Sterne
*****

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