Montag, 12. Oktober 2015

[Rezension] Super unkühl, Alter! von Adnan Maral



http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Maral_ASuper_unkuehl_Alter_159434.jpg




  • Broschierte Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Cbj
  • erschienen am: September 2015
  • ISBN-10: 978-3-570-17153-0
  • ISBN-13 
  • Preis: 14,99€
  • Meine Wertung: 2/5
  • ab 12 Jahren






Klappentext
Mit 16 sollte das Leben so richtig cool werden, findet Memo. Da passt die Offenbarung, dass der Mann, den er sein Leben lang für seinen Vater gehalten hat, gar nicht sein leiblicher Vater ist, absolut nicht ins Drehbuch. Sein Vater ist Türke und obendrein Lehrer – uncooler geht’s ja wohl nicht! Memo will wissen, was für ein Typ sein Erzeuger so ist, und stattet dessen Schule einen Besuch ab. Er schleicht sich in den Sportunterricht seines Vaters, wo ihn der nächste Schock erwartet, denn Atilla sitzt im Rollstuhl. Und auf den Unterricht des Rollstuhl-Paukers hat die Truppe um King Kongo, die dicke Gigi und Karate-Paul mal gar keinen Bock. Von wegen cooles Leben, denkt Memo, das ist reinstes Assi-TV und alles so was von unkühl, Alter!
Autor
Adnan Maral, geboren 1968 in Çıldır in der Türkei, lebt seit 40 Jahren in Deutschland und besitzt bis heute keinen deutschen Pass – im Gegensatz zu seinen drei in Deutschland geborenen Kindern. Maral ist Schauspieler und Kulturbotschafter im deutsch-türkischen Dialog. In dieser Funktion begleitet er Außenminister Frank-Walter Steinmeier regelmäßig nach Istanbul und ist in zahlreichen Rollen auf dem Fernsehbildschirm und der Kinoleinwand zu sehen. Zuletzt spielte er in »Türkisch für Anfänger«, »Kückückskind« und »Einmal Hans mit scharfer Soße« mit. »Super unkühl, Alter!« ist sein erstes Jugendbuch. Er lebt mit seiner Familie bei München.
Meine Meinung

Dieses Jugendbuch ab 12 Jahren macht es mir in der Bewertung diesmal recht schwer.
Die Geschichte an sich ist sehr gut lesbar allerdings hatte ich persönlich einige Schwierigkeiten mit dem Schreibstil.
Die Sprache ist für mich sehr gewöhnungsbedürftig gewählt. Anfangs bin ich der Meinung gewesen, okay das gehört dazu. Ansprache wie „Sista“ und ähnliches in der Clique.
Doch als dann eine Szenerie in der anderen Schule kam, wunderte ich mich schon. Maßlos überspitzt stellt der Autor die Zustände in einer Schule dar. Zeigte den fehlenden Respekt den Lehrern gegenüber auf und auch das Mobbing untereinander an der Tagesordnung ist.
Man darf mich nicht falsch verstehen, blind gehe ich nicht durchs Leben, aber das Schulleben so darzustellen für Leser ab 12 finde ich ehrlich gesagt nicht so schön.
Die Geschichte der Hauptfigur „Memo“ Michael fand ich richtig toll. Familiengeschichten wie diese gibt es sicherlich zu Hauf und ich denke da kann sich sicher der ein oder andere mit identifizieren und aus der Handlungsweise der Protagonisten lernen.
Zu hundert Prozent überzeugen konnte mich diese Lektüre nicht, dafür waren viele Szenen zu überspitzt geschrieben und nur teilweise glaubwürdig.



Fazit
Hat mich nicht wirklich überzeugen können.


Sterne
**

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