Sonntag, 15. November 2015

[Rezension] Der Schinder - Nadine d'Arachart & Sarah Wedler





  • Preis: 8,99€
  • Kindle Book
  • Seiten: 241
  • Verlag: telescope
  • erschienen am: November 2015
  • Auflage: 1.
  • ASIN: B017KDY1EA
  • Sterne: 5/5








Klappentext
Was, wenn jemand eine Rechnung mit dir offen hat? 
Was, wenn dieser Jemand ein Serienmörder ist? 
Maxim Winterberg kann sich an nichts mehr erinnern. Der ehemals anerkannte Folterexperte und Mitarbeiter der Polizei ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Dennoch ruft Kommissarin Daria Storm ihn zur Hilfe, als an verlassenen Orten auf einmal grausam zugerichtete Leichen gefunden werden. Die Toten tragen die Handschrift des Schinders, eines Serienmörders, der vor zwei Jahren sein Unwesen trieb und dann spurlos verschwand. Doch jetzt ist er zurück und eine Hetzjagd durch die Ruinen Berlins nimmt ihren Lauf. Zu spät verstehen Maxim und Daria, dass sie absolut niemandem vertrauen dürfen …

Autor
Nadine d'Arachart wurde 1985 in Hattingen geboren und schreibt seit vielen Jahren gemeinsam mit Sarah Wedler. Neben diversen Veröffentlichungen in Anthologien und Jahrbüchern erhielten sie gemeinsam verschiedene Preise für ihre Kurzgeschichten und Drehbuchideen - u.A. den Ideale Literaturpreis und den Green Me Story Award. 2011 standen die beiden im Finale des Open Mike in Berlin. Zuletzt wurden Nadine und Sarah mit dem Förderpreis zum Literaturpreis Ruhr 2012 ausgezeichnet. "Die Muse des Mörders" ist ihre erste Romanveröffentlichung. Im April folgte der Thriller "Abgründe" als E-Book.

Sarah Wedler wurde 1986 geboren und lebt in Hattingen. Sie studiert Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität in Bochum und schreibt seit vielen Jahren Kurzgeschichten und Drehbücher. Gemeinsam mit Nadine d'Arachart wurde sie bereits mehrfach mit Literatur- und Drehbuchpreisen ausgezeichnet - u.A. mit dem Kubischu Förderpreis und dem Aachener Drehbuchpreis. 2011 stand sie gemeinsam mit Nadine im Finale des Berliner Open Mike; 2012 wurden beide mit dem Förderpreis zum Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet. "Die Muse des Mörders" ist der erste Krimi, den die beiden Autorinnen gemeinsam veröffentlicht haben. Später folgte der Thriller "Abgründe" als E-Book.

Meine Meinung
Da ich bereits mehrere Bücher der beiden Autorinnen gelesen habe, war ich sehr gespannt, was mich nun in diesem Thriller erwarten wird. Der Klappentext liest sich super, macht neugierig auf den Inhalt und ich war froh, als "Der Schinder" auf meinem Ebook Reader war. Nun sollte es los gehen.

Nicht das man denkt die beiden fangen mit einer leichten, seichten Einleitung an, nein, direkt ab ins kalte Wasser, wie ein Kind was schwimmen lernen soll. Man ist direkt im Geschehen drin, hält die Luft beim lesen an und erwartet sehnsüchtig was auf den nächsten Seiten geschehen wird.

Hauptcharaktere in diesem Buch sind die Ermittlerin Daria Storm und ihr freier Berater Maxim Winterberg. Er ist nicht angestellt bei der Polizei, steht dort aber als Fachberater den Komissaren zur Seite.
Daria ist alleinerziehende Mutter von einer Pupertierenden. Dazu der Job mit den unregelmäßigen Arbeitszeiten, die Nervenbelastung durch die Fälle. Sie hat es nicht wirklich einfach, meistert es aber sehr gut, versucht allen gerecht zu werden. Was natürlich mal mehr und auch mal weniger gut gelingt.
Maxim Winterberg kann sich nach einem Überfall von dem Schinder an nichts erinnern, was vor der Tat geschehen ist. Danach hat er sich sehr zurück gezogen, arbeitet nicht mehr, hat kaum Kontakt zur Außenwelt. Bis zu jenem schrecklichen Tag als der Schinder erneut sein Unwesen treibt und Daria mit ihm Kontakt aufnimmt.
Es werden Leichenteile gefunden, die Handschrift des Mörders ist unverkennbar und die SOKO wird wieder ins Leben gerufen. Daria schafft es, dass auch Maxim wieder mit ihm Boot sitzt. Was wird nun aufgedeckt werden? Können die den Wahnsinnigen stoppen oder begeben sie sich selbst in Gefahr?

Die beiden Autoren schaffen es hier gekonnt, den Leser bis zur letzten Seite ans Buch zu fesseln. Sie haben die Ortschaften, die Häuser, Kellerräume und Schauplätze so genau beschrieben, dass man sie direkt bildlich vor sich sieht. So kann man sich natürlich mit den Ereignissen identifizieren, fühlt mit, hofft mit und macht sich natürlich auch seine eigenen Gedanken. Doch sind diese richtig? Überlegt man falsch? Wie wird es am Ende ausgehen? Dazu mag ich nichts weiter schreiben da ich sonst spoilern würde.
Nur soviel. Der Thriller ist wie ein Boot auf stürmischer See. Hin und her und dann eine Kehrtwende mit, der man nicht rechnet und alles, ich meine wirklich alles verändert.

Fazit
Ein Thriller der einem beim lesen Gänsehaut auf die Arme treibt, einem mit dem Kopf schütteln lässt und Fassungslosigkeit hervorruft. "Der Schinder" ist nicht unbedingt leichte Kost und man sollte nicht zu zart beseitet sein wenn man ihn liest.
Aber für jeden Thrillerfan ein absolutes MUSS!!

Sterne
*****

1 Kommentar:

  1. Ein guter Thriller ist nie zu verschmähen. Ich habe von den beiden noch keinen Thriller gelesen - sollte ich nach deiner Rezi aber demnächst eventuell mal nachholen!
    Das Cover gefällt mir sehr gut und auch der Klappentext macht auf jeden Fall neugierig - aber am aller meisten würde mich interessieren ob der versprochene Gänsehauteffekt auch wirklich vorhanden ist - der ging mir bei meinen letzten Thriller oftmals leider ab.
    Liebe Grüße
    Janine

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