Montag, 7. Dezember 2015

[Interview] Interview mit Izabelle Jardin - Bernsteintränen


Willkommen,
willkommen zu einer virtuellen Reise durch einen Roman der nicht reizvoller sein könnte & vom Schicksal geprägt ist.
Gestern habt ihr bei Dani schon mehr über die Schauplätze erfahren, doch heute hab ich Izabelle Jardin ein paar Fragen stellen dürfen, die ich euch nicht vorenthalten möchte.


*****



Liebe Izabelle,
Danke, dass du dir die Zeit nimmst und meine Fragen zu deinem neuen Buch beantwortest.
Ich hatte zuletzt ja Remember von dir gelesen, welches mich schon nachhaltig beeindruckt hat und nun bei „Bernsteintränen“ war ich ein wenig überrascht, dass du Gegenwart und Vergangenheit miteinander kombinierst. Mich hat bei diesem Buch letztendlich das Ende am besten gefallen, die Zusammenführung zwischen Einst und Jetzt ist gekonnt gemeistert worden und hat mich am Schluss richtig umgeworfen.

Wir kam dir die Idee dazu? Und woher nimmst Du generell die Inspiration für deine Geschichten?

Izabelle:
Es ist bei all meinen Romanen dasselbe: Eine Geschichte ist da, wartet nur noch auf den »Initialzünder«, um das auszulösen, was ich meinen »Schreibwahn« nenne. Bei »Remember« waren es die Bilder des 11. September, die mich nicht mehr losließen, und es fiel mir nur allzu leicht, mir vorzustellen, selbst einen Angehörigen in diesem Inferno zu wissen.
Bei den »Bernsteintränen« begann ich zu brennen, als ich ganz zufällig über das Youtube-Video eines polnischen Immobilienmaklers stolperte.
Ein alter, ziemlich verfallener Gutshof im Herzen des ehemaligen Ostpreußen. Anrührende Bilder! Und die Frage: Was ist hier wohl passiert? Und könnten sich nicht gerade hier Vergangenheit und Gegenwart begegnen? Im nächsten Moment war ich schon am Rechner und begann zu schreiben.
Link zum Video: 

Katja:
Viele Bücher spielen in den USA, deines aber in Ostpreußen/Polen. Was faszinierte dich so an diesem Land?

Izabelle:
Mich faszinierte schon immer die Geschichte Polens, das jahrhundertelang zwischen den östlichen und westlichen Großmächten hin-und hergerissen wurde. Mal der einen, mal der anderen Seite zugeordnet, geteilt, bisweilen ganz „gefressen“ wurde und völlig von der Landkarte verschwand.
Aber der Vergangenheitsstrang der „Bernsteintränen“ beschäftigt sich ja speziell mit Begebenheiten aus den letzten Kriegsjahren in Ostpreußen. Vergleicht man alte und neue Karten, stellt man fest, dass das Gebiet der ehemaligen deutschen Provinz Ostpreußen heute zwischen Polen und Russland aufgeteilt ist. Der Glanz der ehemaligen Hauptstadt Königsberg, einst ein Mekka für Kunst, Wissenschaft und Kultur, außerdem ein Schmelztiegel, in dem verschiedenste Nationen friedlich miteinander lebten, ist heute verweht und vergessen. Bis 1989 lag zudem auch der westliche, heute zu Polen gehörige, Teil des alten Ostpreußen unerreichbar hinter dem Eisernen Vorhang.
Mein eigener familiärer Hintergrund bildet eine Schatzkiste aus Geschichten und Erzählungen, die ich immer und immer wieder gehört und abgespeichert habe und die genau betrachtet jahrzehntelang schon eine Form gesucht haben, um sie in einem modernen Roman zu erzählen. Es sollte aber nicht nur ein Flüchtlings-Einzelschicksal ohne Anbindung an unsere heutige Zeit werden, sondern eine Verquickung von heute und damals.
Ostpreußen galt den Millionen damals Vertriebener als Sehnsuchtsland. Viele, die damals gehen mussten, durften nie mehr zurückkehren. Dieses „nie mehr“ habe ich in meiner Familie so oft gehört. Eine unglaubliche Wehmut lag in diesen Worten. Und vielen hätte ich gewünscht, dass sie eine Geschichte wie meine Bernsteintränen hätten erleben dürfen …

Katja:
Als ich selbst mit dem Lesen begonnen hatte, war es schon ungewöhnlich für mich mit Nikola nach Polen zu reisen. Allerdings hast du mich dann mit deiner Ausdrucksweise so stark gepackt, das ist gar nicht gar nicht anders konnte, als mich dem Charme der Umgebung hinzugeben.
Wie schaffst du es, die Magie eines Ortes festzuhalten und dem Leser zu vermitteln?

Izabelle:
Wenn ich eine Geschichte schreibe, die an einem fernen Ort spielt, muss ich diesen Ort erlebt haben. Man hatte mir immer erzählt: „Nirgends auf der Welt ist der Himmel so hoch, ist das Land so weit“. Sollte ich das einfach glauben? Einfach er-googlen? Nein! Ich muss sehen, riechen, und vor allen Dingen wissen, wie es sich dort anfühlt. Also war ich mit meinem Mann zusammen im Frühling etliche tausend Kilometer kreuz und quer durch das ehemalige Ostpreußen unterwegs. Und ich war erstaunt, denn es passierte etwas Merkwürdiges. Ich bereiste dieses Land zum ersten Mal, und nichts erschien mir wirklich fremd. Eigentlich hätte ich mich da hinsetzen und sagen können: »Ich bin hier zu Hause!«
Mag sein, dass dieses ganz besondere Gefühl sich nur bei Menschen einstellt, deren Wurzeln dort liegen. Ich habe mich jedenfalls sofort verliebt und verstand auf einmal, warum so viele Menschen mit so viel Sehnsucht von der Gegend sprechen. Dani hat ein paar meiner Reisebilder zusammengestellt und wird sie Euch in einer Station der Tour zeigen.
Für mich ist es übrigens der schönste Lohn der Arbeit, wenn Leser, so wie Du, Katja, feststellen, dass es mir gelungen ist, mit Worten die Bilder zu malen, die ich beim Schreiben im Kopf und im Herzen hatte. Ich möchte ja nicht nur eine Geschichte erzählen, sondern lebendige Atmosphäre schaffen, die jeder sehen, fühlen, ja, manchmal sogar riechen kann. Denn Bücher sind für mich selbst als Leser neue Welten in die ich mit allen Sinnen abtauchen möchte. Und ich schreibe nur das, was ich selbst gern lesen möchte J

Katja:
Erziehungsweisen sind mit ein faktischer Bestandteil deiner Charaktere im Buch, welche Idee steckte dahinter, dies mit in die Geschichte einzuflechten?

Izabelle:
Wir sind alle, wie wir gebacken sind, nicht nur genetisch vorprogrammierte Geschöpfe, sondern soziale Wesen. All meine Charaktere haben immer eine Vergangenheit, haben Dinge erlebt oder durchlitten, die sie geprägt haben, die ihre Wege in eine bestimmte Richtung vorgezeichnet haben. Aber Ereignisse, besondere Umstände UND kognitive Fähigkeiten (wie Emotionen, Erinnerung, Problemlösung etc.) können natürlich dazu führen, dass ab einem bestimmten Punkt ein ganz neuer Weg beschritten wird. Nadja wird sich ja im Rahmen der Blogtour noch ein bisschen näher mit diesem Thema beschäftigen.
Meine Nicola tat mir beim Schreiben mit ihrem rein erfolgsorientierten Leitspruch richtig leid. Aber diesem zu folgen, hatte ich ihr ja nun mal auf den Leib geschneidert. Ich fand, dass sie zunächst durch ein richtiges Gefühlschaos durchmüsste, damit sie eine Chance hat, endlich zu sich selbst zu kommen. Und eine Chance bekommt, glücklich zu werden.

Katja:
Als aufmerksamer Leser ist mir natürlich nicht entgangen, wie viele Fakten im Buch der Realität entsprechen. Wie lange und wie hast du für „Bernsteintränen“ recherchiert, damit es für dich stimmig und rund wurde?

Izabelle:
Mein Schreibtisch lag monatelang voller Rechercheliteratur, meine Rechercheliste ist endlos lang. Dutzende von Dokumentationen habe ich mir angesehen, Karten studiert, verschiedenste Historiker und zeitgenössische Literatur gelesen. Dabei entstand ein Hintergrundwissen, das zu 90 Prozent nicht tatsächlich einfließen konnte, denn letztlich ist es ein Liebesroman, der in unseren Tagen spielt, und kein historischer Roman. Aber ich hatte immerhin das gute Gefühl, zu wissen, wovon ich schrieb. ;)

Katja:
Welcher Charakter aus diesem Buch ist dir am nächsten und warum?

Izabelle:
Die Antwort ist nicht schwer. Mir ist Elisabeth am nächsten. Ihre Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten, die ein leider lange verstorbener Mensch erlebt hat, der mir sehr nahe stand. Für diese, „meine Elisabeth“ habe ich mit den Bernsteintränen eine Geschichte erfunden, die mich selbst auch ein bisschen mit dem versöhnt, was im wahren Leben leider nicht so glücklich ausging, wie in meinem Roman.

Katja:
Nachdem ich deine Romane Remember, Snow Angel und nun auch Bernsteintränen inhaliert habe, schreist du schon wieder an einem neuen Roman und kannst dazu schon was sagen?

Izabelle:
Ja klar! Momentan schreibe ich an einer Geschichte, die einige lieb gewonnene Personen aus dem Snow Angel wieder aufgreift. Allerdings wird es keine Fortsetzung, sondern ein Roman, der ganz für sich stehen kann. In dem kleinen beschaulichen Touristenort ist noch eine unerhörte Geschichte passiert, die ich Euch unbedingt erzählen muss …
Im März soll es so weit sein.
Außerdem reift gerade eine Idee, die allerdings wieder sehr viel Recherchearbeit und Zeit erfordert. Momentan sichte ich alte Dokumente dazu. Auch mit diesem Roman möchte ich meine Leser in eine längst vergangene Zeit mitnehmen und ein Frauenschicksal erzählen, das wieder einmal auf wahren Hintergründen fußt.

Katja: Vielen Dank für die interessanten Einblicke J

*****

Morgen geht es an dieser Stelle bei Nadja weiter mit einem nicht unerheblichen Thema, also bleibt dran & macht mit! 

Meine heutige Tagesfrage drehen wir ein wenig um. Eure Aufgabe lautet: Stelle Autorin Izabelle Jardin deine Frage!

Gewinne:

1. 1xTB "Bernsteintränen plus Schmucklesezeichen im Überraschungs-Wohlfühlpaket.
©Barbara Häcker

2. 1x TB "Bernsteintränen" plus Schmucklesezeichen

3. 1x Ebook "Bernsteintränen"


Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 9.12.2015 mit einem Kommentar unter diesem Post :-) 


Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Kommentare:

  1. Guten Morgen,
    eine schöne Woche wünsch ich allen,
    und das Buch von Izabell ist ein besondere Schatz.
    Liebe Grüße
    Ute

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    1. Danke, liebe Ute. Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch hinter all meinen anderen Büchern stehen würde. Aber dieses, naja ... ist für mich etwas ganz Besonderes ;)

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  2. Sonjas Bücherecke7. Dezember 2015 um 06:13

    Guten Morgen Katja,

    gerade dieses Buch von Izabell berührt mich sehr, da ich mit diesem Land auch verbunden bin, als ich mit meinem Mann das erste Mal die wunderbare Stadt Danzig und die Masuren besuchte war ich total beeindruckt, von der Landschaft, den Leuten.
    Meine Frage an Izabell: Wo hat es ihr in Polen am besten gefallen und was hat sie am meisten beeindruckt? Ich war ja auch von der Marienburg hin und weg.

    Wünsche eine tolle Woche.
    LG Sonja

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    1. Hallo,liebe Sonja. Danzig ist einfach zauberhaft, nicht? Masuren hat mich unglaublich beeindruckt. Die Marienburg ist so voller Geschichte, dass ich gerne mehr als nur einen Nachmittag Zeit gehabt hätte. Aber am besten hat mir die Oberländische Seenplatte im Ermland gefallen. Am liebsten wäre ich sofort ausgewandert ...

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  3. Guten Morgen,
    ein sehr schönes Interview. Meine Frage an Izabell wäre, da sie Erlebnisse nahestehenden Personen im Roman einfließen lässt (wenn auch nicht mehr lebend), wie nehmen es evtl. Nachkommen auf, dass solche persönlichen Dinge durch das Buch veröffentlicht werden?
    LG Bettina
    bettinahertz66@googlemail.com

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    1. Bettina. Du fragst danach, wie Nachkommen es aufnehmen. Nun ja, ich habe eigene Familien-Geschichte in diesem Buch verarbeitet.Und dem - in Wirklichkeit natürlich anderen Ausgang - ein fiktives glückliches Ende gegeben. Mich versöhnt es ein bisschen mit der Vergangenheit, das getan zu haben. Weitere Nachkommen gibt es nicht ;)

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  4. Guten Morgen,

    danke für das schöne Interview. Da kann man mal wieder sehen, wie viel Arbeit in einem Buch steckt. Ich hätte viele Fragen an Izabelle. ;)
    Heute würde ich dann erstmal gern wissen, welcher ihrer Protas ihr am meisten am Herz liegt. <3

    Ich wünsche einen gute Wochenstart.

    Liebe Grüße
    Petra

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  5. Hey,

    schönes Interview, vielen Dank!!
    Mich würde interessieren, was Izabelle selbst gern liest.

    Liebe Grüße, Samuel
    info@win-com.de

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    1. Hallo Samuel. Ich lese gerne Literatur, die Geschichte mit Geschichten verbindet. Durch die Augen eines starken identifikationsfähigen Protagonisten Ereignisse der Weltgeschichte zu sehen, hat mir immer viel mehr Spaß gemacht, als trockene Geschichtsdaten zu verdauen, die keine "Gesichter" haben. Ein paar meiner Lieblinge, die ich immer wieder lesen mag, sind Tolstoi, Pasternak, Grass, Thomas Mann, Lenz. Eine höchst unvollständige Aufzählung ... Entschuldigung!

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  6. Hallo,

    sehr schönes Interview.
    Mich würde interessieren ob sie an mehreren Bücher gleichzeitig arbeiten könnte oder sich immer "nur" mit einem beschäftigen kann.

    LG
    SaBine

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    1. Meist habe ich ein Buch an dem ich arbeite und eines im "Vorlauf". Gleichzeitig an mehreren Geschichten kann ich nicht arbeiten. Das geht eventuell bei Serien. Aber die schreibe ich ja nicht ;)
      Möglich ist allerdings eine gewisse Recherchearbeit, um mal auf andere Gedanken zu kommen. Wobei ich das meistens gar nicht will, denn in jeder Geschichte, an der ich gerade arbeite, stecke ich bis über beide Ohren. Meine Familie ist das leidgeprüft. Eine typische Begebenheit während der Entstehung der Bernsteintränen: Mein Mann bereitete das Abendessen zu. Es war fast fertig, als mir noch eine Idee kam, die ich unbedingt sofort aufschreiben musste. Er fragte: "Lohnt sich denn der Grenzübertritt für eine Viertelstunde noch?"

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  7. Hallo ,

    Tolles und interessantes Interview .
    Meine Frage wäre : Kann sich die Autorin vorstellen
    ein Kinderbuch zu schreiben ?

    Liebe Grüße Margareta
    margareta.gebhardt@gmx.de

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    1. Ja, das kann ich mir nicht nur vorstellen, sondern dafür schlummert sogar ein Konzept, das bereits einen recht ausgegorenen Plot und erste Kapitel hat. :)
      Bisher war nur noch keine rechte Zeit, es in Ruhe weiterzutreiben

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  8. Hallo,
    mein Frage an Izabelle ist, warum macht sich E. eigentlich alleine auf den Weg und ist nicht schon mit den anderen mitgegangen?
    Das Buch ist so schön und ich würde mich freuen, wenn das TB mit diesem wunderschönen Cover mein Regal schmücken würde. ;-)
    Viele Grüße,
    Claudia

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    1. Das ist eine Frage, die das Buch beantwortet ;) Ich kann ja jetzt nicht petzen ...

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  9. Dankeschön für das sehr interessante Interview.

    Meine Frage ist, wie der Entstehungsprozess eines Buches ist.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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    1. Ich habe ja schon ein bisschen dazu verraten. Ich kann ganz gut nachdenken, wenn ich nur mit den Händen arbeite. Da ich das täglich tun muss, ist dann der Kopf frei und die Gedanken haben Freiflugzeit. Alle Bücher sind gedanklich grob "fertig", wenn ich beginne zu schreiben. Dann folgt die heiße Phase der Entstehung, Überarbeitung, Lektorate, Korrektorat.

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  10. Guten Morgen!
    Ich muss sagen, dass mir leider keine Frage einfällt. Ich finde, dass das Interview mega toll ist und schon alle möglichen Fragen abdeckt :) Und wenn doch eine Frage da ist, wurde diese bereits gestellt :D
    Liebe Grüße
    Charleen

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  11. Hallo und vielen Dank für dieses schöne Interview mit der Autorin! Ich würde die Autorin fragen, wie sie zum Schreiben gekommen ist.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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  12. Hallo,
    ein interessantes Interview, jetzt bin ich richtig gespannt auf die Geschichte.

    Meine Frage wäre: Haben sie eine bestimmte Musik, welche sie während des Schreibens im Hintergrund laufen lassen? Und falls ja, ist es denn bei jedem Buch eine andere Musikrichtung?

    Viele Grüße, Manu(ElasBookinette)

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    1. Da Frederic Chopin Musik in diesem Buch eine "tragende" Rolle spielt, war er mein Begleiter in der Entstehung. Allerdings kann ich keine Musik oder sonstige Geräuschkulisse während des Schreibens vertragen. Da brauche ich absolute Ruhe ;)

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  13. Hallo,
    ich hoffe, die Frage wurde in den Vorkommentaren noch nicht gestellt, aber ich finde es immer faszinierend, wenn eine Geschichte mit "Daten" aus der Realität verbunden ist. Ist es für Sie/dich wichtig, reale Daten in deine Bücher einfließen zu lassen?

    Bin schon sehr gespannt auf das Buch!

    Lg
    Gaby

    http://escape-into-dreams.blogspot.co.at/

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  14. Ja klar, Gaby ;) . Bei diesem Buch musste sehr genau recherchiert werden, was wann genau in den Kriegstagen des Januar 1945 passierte

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  15. Hallo,

    ich finde das Cover sehr schön und mich würde deshalb die Entstehung der Buchgestaltung interessieren... hat die Autorin es selbst entworfen?

    LG

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    1. Der Verlag hat mich mitreden lassen. Ich durfte das "Covergirl" aussuchen und meine Ideen zur Gesamtgestaltung unterbringen. Im Grunde haben die Grafiker ziemlich genau meine Ideen umgesetzt.

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