Mittwoch, 6. Januar 2016

[Rezension] Das Joshua Profil - Sebastian Fitzek



  • Preis 19,99€
  • Gebundene Ausgabe
  • 432 Seiten
  • Bastei Lübbe 
  • erschienen am: 26. Oktober 2015
  • ISBN-10: 3785725450
  • ISBN-13: 978-3785725450
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Sterne: 5/5






Klappentext
Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

Autor
Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. "Therapie", erschienen 2006, war sein erstes Werk - und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie - und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender "Mailoholic" ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin.

Meine Meinung
Meine Meinung zu dem Buch kann man in nur einem Wort ausdrücken. Fitzek! Alleine der Name ist Programm. Jeder der den Schriftsteller kennt und Werke von ihm gelesen hat, weiß, es kann nur gut werden.
So wurde ich auch dieses Mal nicht enttäuscht und habe diesen Thriller innerhalb kürzester Zeit regelrecht verschlungen. Im ersten Kapitel hat er den Leser schon gefesselt, man ist wieder im typischen Bann des Autors und nun nicht mehr in der Lage das Buch an die Seite zu legen.
Er schafft es, den Spannungspegel kontinuierlich nach oben zu treiben, immer weiter kleine Adrenalinstöße zu versenden. Atempausen zum erholen werden kaum gegeben und irgendwie ist man danach fix und fertig, allerdings im positiven Sinne. Nicht viele Bücher schaffen es, dieses Gefühl bei mir auszulösen.

Hauptperson ist dieses Mal Max, ein aktuell weniger erfolgreicher Buchautor. Er ist ein sehr sympathischer, liebenswerter Kerl. Seine Ehe ist nicht die beste, seine Frau aufgrund Ihres Berufes mehr unterwegs als zu Hause bei der Familie. Aber seine kleine Tochter, die liebt er abgöttisch und würde alles für sie tun. leider ist das auch nach kurzer Zeit nötig.
Ein mysteriöser Anruf lockt ihn in ein Krankenhaus, er kann sich zuerst keinen Reim auf das ganze machen. Während er den Hintergrund noch überlegt, wird seine kleine Tochter entführt und er danach überfallen. Im Krankenhaus erwacht ist danach nichts mehr wie es vorher war, mitten drin in dem perversen Alptraum des Joshua Profils, muss er nun um das Leben seiner Tochter bangen.

Das Projekt sagt aus, dass er eine schlimme Straftat begehen wird, er ist aber eigentlich eine der liebenswerten Personen, wie konnte es nur soweit kommen, das er auserwählt wurde?

Der Alptraum um die Liebe zu seiner Tochter, das retten seiner Ehe und vor allem seines Lebens beginnt. Warum taucht auf einmal der Bruder, auf der jahrelang in einer psychiatrischen Klinik war? Welche Rolle spielt er in dem ganzen?

Hier in diesem Thriller herrscht Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Die Grausamkeiten, die der Leser nach und nach erfährt, sind nicht unbedingt etwas für schwache Nerven. Das Thema Kindesmisshandlung kommt auf, das ist für mich da ich selber zwei Söhne habe natürlich nur schwer zu lesen und zu verstehen.

Was mir an diesem Buch gut gefällt: Am Ende, wenn die eigentliche Geschichte schon vorbei ist, gibt es noch ein paar Extra Seiten über einzelne Themen, die er im Buch aufgegriffen hatte. So erfährt man noch etwas über den Hintergrund und kann sich besser hinein versetzen.
Ebenso gibt es noch eine Leseprobe zum Buch "Die Blutschule". Das ist das Werk, was diesem hier zu Grunde gelegen hat.
Ab und an liest man, dass man dieses zuerst gelesen haben sollte, um "Das Joshua Profil" besser verstehen zu können. Das erfuhr ich aber erst, nachdem ich hier fast durch war. Also kein Problem, es auch ohne dieses Wissen zu lesen. Wobei ich denke, dass ich mir "Die Blutschule" trotz allem noch holen werde.

Fazit
Fitzek schafft es wieder mal den Leser ans Buch zu fesseln, Gänsehaut entstehen zu lassen. Seine Bücher kann man ohne den Klappentext zu kennen einfach kaufen, es wird definitiv gut werden!
Uneingeschränkte Leseempfehlung!!!

Sterne
*****

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