Mittwoch, 6. April 2016

[Interview] Interview mit Martina Fussel


Herzlich Willkommen!

Heute haben wir auf unserem Blog die Autorin Martina Fussel ausgehorcht.
Passend zur Blogtour von "Das Goldmädchen" habe ich mir spannende Fragen überlegt, die Euch auch interessieren könnten.
Und weil es so schön ist, habt Ihr am Ende des Beitrags die Chance, der Autorin Eure Frage zu stellen.

Die letzten Tage waren sehr turbulent und Ihr habt schon viele Informationen zum Buch erhalten. Doch wie denkt die Autorin selbst über Ihre Figuren?




*****

Liebe Martina,
Vielen Dank dass Du Dir die Zeit nimmst und mir einige Fragen beantwortest J
Doch zunächst stelle Dich einmal kurz vor!

Martina: Tja, also ich bin ein kölsch Mädche und bin sehr stolz darauf, aus der Domstadt zu kommen. Wer den Rheinländer kennt, weiß, dass die meisten echte Frohnaturen sind und so ist es mit mir auch. Ich lache sehr gerne und viel und wenn man mich besser kennt, kann man mit mir Pferde stehlen. Ich habe zwar als Teenager schon viel gelesen, aber so richtig wieder angefangen habe ich, als mir meine Freundin von Twilight erzählt hat. Ja ja, ich weiß. Danach habe ich dann unheimlich viel gelesen und mein Nachttisch war voll von Büchern. Manchmal habe ich mir dann jedoch gedacht, warum schreibt die Autorin das denn nicht so oder so. Wieso solch ein Ende??? Da habe ich mich an etwas eigenem versucht. Und tadaaaa „Das Königsmädchen“ entstand. Wenn mich heute jemand fragt: „Martina, wie viele Romane hast du jetzt geschrieben?“ Da bin ich selbst noch fassungslos, dass ich tatsächlich schon vier Romane veröffentlicht habe. Und unheimlich stolz bin ich auch und gerade „Das Goldmädchen“ ist mir am meisten ans Herz gewachsen.

Wie ist Dir die Idee zur Buchreihe “Die Legenden der Jiri” gekommen?


Die Legenden der Jiri




Martina: Also ich hatte vor Ewigkeiten einen Traum, in dem ein Junge ein Mädchen aus dem Wasser retten und beide waren von unterschiedlichen Völkern und darum habe ich dann einfach diese ganze Welt gebaut. Ursprünglich war das Buch als Einteiler geplant, doch dann verliebte ich mich in den Charakter Barein und somit schrieb ich immer weiter. 

Sklaverei ist ein wichtiger Faktor der Bücher. Was hat Dich dazu inspiriert, sowas mit einzubauen? Hast Du dafür auch recherchiert?

Martina: Ich habe damals, als ich mit dem Roman begonnen habe noch in einem VHS-Kurs in Köln gelernt, wie man Romane schreibt und hatte durch Zufall einen Gladiatorentrainer in meiner Klasse. Er wusste einfach alles über Gladiatoren und die Kämpfe. Das war ein irrer Zufall, weil ich eine Szene von der Gladiatorenarena vorgelesen hatte. Danach habe ich von der Gemeinschaft Amor Mortis unheimlich viel gelernt und sie in Xanten beim Fest „Schwerter und Brot“ kämpfen sehen. So einen Kampf live zu erleben, ist einfach etwas ganz Besonderes und man bekommt ein vages Gefühl, wie es damals war. Das wollte ich weiter einbauen und habe daher aus Lani eine Gladiatorenkämpferin gemacht.

Wenn Du die Bände mal Revue passieren lässt, welche Figur hat Dich am meisten bewegt/begleitet?

Martina: Es war eine Zeitlang so, dass Shaani, Faro, Barein, Lani, Kelvin und Zahra jederzeit hinter mir standen und ich ständig überlegt habe, wie sie in der jeweiligen Situation in meinem Leben umgehen würde. Das war sehr schön, weil mir alle sehr ans Herz gewachsen sind. Am meisten sind mir aber Lani und Barein ans Herz gewachsen und ich bin jede Nacht mit ihren Szenen eingeschlafen, manchmal mitten in der Nacht aufgesprungen, um noch was zu schreiben oder eine Szene zu ändern. Die beiden fehlen mir sehr.

Wieviel Martina steckt in Lani?

Martina: Ich würde sagen mir stecken 80-90 % in Lani. Ja, sie ist tatsächlich der Charakter, der mir am meisten ähnelt. Ich kann auch in einem Moment absolut ruhig sein und im nächsten komplett aufgedreht (vor allem, wenn ich nichts zu essen bekommen) *lacht
Und ich sage leider auch nicht immer alles frei heraus, sondern mache viele Dinge mit mir selbst aus. Ich glaube es wäre einfacher, wenn man immer sagen würde, was man denkt, aber so bin ich halt nicht. Und Lani auch nicht, was ihr das Leben mit Barein doch um einiges erschwert.





  • Preis: 3,99€
  • digital
  • Seiten: 246
  • Verlag: Impress
  • erschienen am: März 2016
  • ASIN: B018XTH2H8
  • Jugendbuch ab 14 Jahren
  • Band 3/3




Fantasy, Jugendbuch oder doch mal Gegenwartsliteratur? Wohin führt Dich deine weitere Reise als Autorin. Hast Du schon was Neues in Planung und gibst Du uns einen Tipp?

Martina: Ich wollte unbedingt einen Liebesroman schreiben, der nichts mit Fantasy zu tun hat, doch wie die Muse dich halt küsst, sag ich immer. Im Moment schreibe ich wieder an einem Fantasyroman, weil die Worte einfach so aus meinen Fingern sprudeln und daher muss der andere Roman noch warten. Ich habe ganz viele Ideen und viel zu wenig Zeit, leider. Aber wenn es sich meine Muse wieder anders überlegt, dann habe ich euch hier schon den Mund wässrig gemacht und dann kommt es doch nicht so. Von daher, verrate ich erst mal nichts. *zwinker

Was liest Du selber in Büchern total ungern?

Martina: Mich packt ein Roman, wenn die Charaktere Katze und Maus sind und sich zu Anfang überhaupt nicht ausstehen können oder absolute Feinde sind. Und wenn sie sich dann langsam annähern und man als Leser einfach spürt, wie die Fronten sich erweichen und man auf einmal zusammen gegen den Rest der Welt ist….ja, das liebe ich.

Welches Buch hat Dich am meisten bewegt?

Martina: Bewegt….Bewegt hat mich Jojo Moyes – Ein ganzes halbes Jahr. Ich habe letztens den Trailer gesehen und musste mir die Tränen verkneifen, weil der Roman direkt wieder so präsent war. Dieses Buch hat mich wahrlich bewegt, auch wenn es nicht mein Lieblingsroman ist. Dieser Roman zeigt einem, wie wichtig es ist, jeden Tag zu genießen und das Leben mit Dingen zu füllen, die das Leben bereichern. Von daher….holt euch jetzt mal einen Löffel und das verdammte Nutellaglas und ihr wisst genau, was zu tun ist.

© Martina Fussel


Zitiere mir Deine Lieblingsstelle aus Deinem eigenem Buch & erkläre warum genau diese Stelle so besonders ist!

Martina: Puh, das ist schwierig, aber es gibt eine Szene, die elementar für den ganzen Roman ist und das hat Lani gestern in dem Blog bei Tuuli (thousandlifes.blogspot) schon in ihrem Interview erklärt. Denn ihre verfluchten Spangen an den Armen gehen nur auf, wenn sie die wahre Liebe findet. Und es geht wahrscheinlich jedem so, der schon einmal von der Liebe verletzt wurde, dass man Schwierigkeiten hat, sich auf etwas Neues einzulassen, weil man Angst hat, wieder verletzt zu werden.
Also hier meine Szene:

Der Mond hüllte uns in ein warmes Licht und umgeben von den Wellen, die gegen die Klippen schlugen und den Feuerwerken von Amaris und Sith Beag strahlte alles um uns herum. Dies war wahrlich der schönste Moment in meinem Leben und ich war dankbar, dass Barein bei mir war.

»Ich danke dir so. Es ist atemberaubend.«

Ohne mich aus der Umarmung zu entlassen, schaute er in mein lächelndes Gesicht und sein Blick blieb an meinem Mund hängen. Konnte es noch besser werden? Ja!

Langsam näherte sich sein Kopf und als er ihn schieflegte, schloss auch ich meine Augen. Seine Hände zogen mich wieder eng an ihn heran und dann umschlossen seine Lippen die meinen. Es fühlte sich an, als würden wir fliegen, meine Beine gaben nach und meine Lippen erwiderten zärtlich seinen Kuss. Viel zu früh lösten wir uns voneinander und schauten uns überrascht an. Seine Hände glitten an meinen Armen herab zu meinen Handgelenken.

»Gib mir deine Hände, ich möchte dich von deinen Spangen befreien.«

Der schöne Moment war vorbei und Trauer legte sich auf mein Gesicht. »Ich kann nicht.«

Schon einmal hatte jemand versucht meine Spangen zu öffnen. Damals lag ich im Sterben und hatte Faro darum gebeten, mich von diesem grässlichen Schmuck, der mich als Sklavin zeichnete, zu befreien. Doch er hatte es nicht geschafft und das hatte mir damals fast das Herz zerrissen. Wie würde es dann jetzt bei Barein sein, wenn er sie nicht geöffnet bekäme? Nein, das würde ich nicht verkraften.

Schnell trat ich zwei Schritte nach hinten und schaute ihn entschuldigend an. Seine Züge spiegelten die Trauer, die es ihm bereitete.

»Wieso vertraust du mir nicht, Lani?«

»Ich kann nicht.«

»Warum nicht? Wir haben so viele Kämpfe bestanden. Warum fällt es dir so schwer, mir jetzt zu vertrauen?«

Als er auf mich zukam, trat ich einen weiteren Schritt nach hinten, weil ich Sorge hatte, er würde es mit Gewalt versuchen.

»Weil ich so viel zu verlieren habe.« Ich schaute unsicher zu Boden. »Ich habe einfach alles zu verlieren.«

»Und du hättest so viel zu gewinnen.«

Er kam wieder nahe an mich ran und fasste mir in den Nacken. Gott, wie ich diese Geste liebe.

»Vertrau mir doch Lani, nur dieses eine Mal.«

Verlegen schaute ich zu Boden. »Ich kann nicht und du sollst auch wissen, dass mein Entschluss Jeer-Ee zu verlassen feststeht.«

»Ich weiß.«

Er zog mich in seine Arme und drückte mich fest an sich. »Ich wünschte, du würdest für immer bei mir bleiben.«

Er schloss seine Augen und küsste meinen Kopf. Und ich wünschte, er würde mich anflehen, bei ihm zu bleiben, aber was würde ich dann antworten? Vielleicht würde er die Spangen ja doch geöffnet bekommen, aber was wäre dann? Er war ein Jiri und ich eine Uhura, weder sein Volk noch meins wären mit diesem Bündnis einverstanden.

»Was fühlst du gerade, Barein?«

Er atmete tief ein und streichelte dabei meinen Nacken. Ich reckte ihm mein Kinn entgegen und schaute ihm tief in die Augen. »Was fühlst du?«, fragte ich wieder.

Er streichelte meine Wange. »Du bist so schön.«

Ich lächelte verlegen.

»Lani, die Frage ist nicht, was ich fühle, sondern was du fühlst.«

Seine Hände fuhren zu meinen und strichen über die Spangen. »Wir wissen doch beide, dass ich sie geöffnet bekomme.«

Erschrocken entzog ich ihm meine Hände. »Nicht.«

Zärtlich glitten seine Finger über die zarte Haut auf meiner Wange. »Lani, würdest du auch nur einen Funken so empfinden, wie ich für dich, würden wir uns jetzt hier nicht gegenüberstehen, als wären wir nur Freunde.«

»Wir sind nicht mal Freunde.« Ein Funken von Panik huschte über sein Gesicht und er löste sich von mir, drehte sich weg.

»Barein, es tut mir leid. Natürlich sind wir Freunde.«

»Aber das reicht mir nicht«, sagte er aufgebracht. Wollte er wirklich mehr? Was bedeutete sein Gesichtsausdruck? Auf einmal wirkte er so zornig. Ich drehte ihm den Rücken zu und schaute Richtung Sith Beag.

»Wir leben in unterschiedlichen Welten, haben andere Ansichten. Wie könnte zwischen uns beiden je mehr als nur Freundschaft sein?«

Mit ein paar Schritten stand er direkt hinter mir und ich spürte seinen Atem in meinem Haar, doch er berührte mich nicht.

»Lani, ich kann nicht nur mit dir befreundet sein.«

»Schon klar, du bist jetzt Oberster und musst dir eine Frau suchen.«

»Damit hat es nichts zu tun.«

Ich wünschte, er würde mich wieder in seine Arme ziehen, doch das tat er nicht.

»Ich könnte es nicht ertragen, in deiner Nähe zu sein, ohne dich zu berühren, das kann ich nicht.« Er holte tief Luft. »Ich möchte nicht immer derjenige sein, der den ersten Schritt macht. Ich küsse dich, du erwiderst. Ich umarme dich, du erwiderst. Ich offenbare mich dir und du sagst wir seien nicht mal Freunde. Ich möchte dich nicht überreden müssen, Zeit mit mir zu verbringen, es soll von dir kommen.« Er holte tief Luft. »Sieh mich an.«

»Ich kann nicht.«

Tränen stiegen in mir auf, seine Worte waren mit einem gewissen Zorn gesprochen, doch sie waren voller Liebe.

»Ich gebe dich frei.«

Sofort drehte ich mich zu ihm um. Ich wollte nicht, dass er mich freigab! Er hob seine Hand, wollte sie auf meine Wange legen, doch ließ sie wieder sinken. Warum konnte er mich nicht einfach an sich drücken und nie wieder loslassen?

»Du bist frei, Lani. Du warst es schon immer, aber ich lasse dich nun gehen. Ich werde dir nicht mehr im Weg stehen, lasse niemand nach dir suchen. Wenn du wegwillst, wenn es wirklich das ist, was du willst, dann geh. Wohin du willst.«

Damit drehte er sich weg. Wieso brach es mir das Herz? Ich wollte nicht von ihm weg, ich wünschte mir, dass er mich anbettelte bei ihm zu bleiben. Aber Barein hatte Recht, alles war von ihm ausgegangen und nie hatte ich ihm gezeigt, was ich fühlte.

Er machte einen Schritt von mir weg und reflexartig packte ich ihn am Arm, zog ihn zu mir herum. Noch bevor er wusste, wie ihm geschah, schloss ich meine Augen und küsste ihn. Seine Lippen schmiegten sich auf meinen Mund und so standen wir lange, aber doch viel zu kurz da. Wir lösten uns ein wenig. Seine Züge wirkten so befreit.

Ich lächelte verlegen. »Es tut mir leid. Ich weiß nicht, was für Gefühle das sind. Ich weiß nur, dass du mir fehlst, wenn du nicht bei mir bist und ich ständig auf dich achte, wenn du in meiner Nähe bist.«

»Oh Lani.«

eBook oder Printbuch, was bevorzugst Du und warum?

Martina: In der Badewanne bevorzuge ich eBook, weil ich da auf dem Handy lese. Eigentlich lese ich am allerliebsten eBooks, weil ich den Reader leichter in einer Hand halten kann, sei es im Bett oder auf dem Fahrrad im Fitnessstudio. Aber richtige Bücher haben einen gewissen Charme, das kann ich nicht verleugnen.

Vielen Dank dass Du meine Fragen so geduldig beantwortet hast. Möchtest Du deinen Lesern abschließend noch etwas sagen?

Martina: Liebe Leser, ich hoffe, dass euch Lani und Barein genauso erfreuen und fesseln, wie sie es mit mir getan haben. Ich liebe die beiden einfach und hoffe, dass das auf euch übergeht. Ich wünsche euch allen ganz viel Glück bei dem Gewinnspiel *Daumendrück
So….. und jetzt hab ich irgendwie Lust auf Nutella bekommen. Vielleicht geht es euch ja genauso
J
Lasst es euch schmecken, eure Martina
Danke schön .-)

*****
Gewinnspiel zur Blogtour

Gewinne
1. Preis ist ein signiertes Goodie-Paket und diese Spange des Goldmädchens + das eBook "Das Goldmädchen" im Wunschformat

2. Preis ist ein signiertes Goodie-Paket und diese handgefertigte Kette vom Volk der Jiri + das eBook "Das Goldmädchen" im Wunschformat


3. Preis ein signiertes Goodie-Paket + das eBook "Das Goldmädchen" im Wunschformat

Um in den Lostopf für einen der Preise zu springen müsst ihr einfach die Tagesaufgabe beantworten. Nutzt ihr die Chancen auf den anderen Blogs ebenfalls, erhöht sich Eure Gewinnchance. 1 beantwortete Frage = 1 Los.
Deswegen hier der Tourplan
Bewerben könnt ihr Euch bis einschließlich 7.4.2016

Tagesaufgabe: Stellt Martina Fussel Eure Frage!

 Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr Euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Kommentare:

  1. Hallo,

    vielen Dank für deinen tollen Beitrag, das Interview hat mir sehr gefallen.

    Meine Frage an Martina Fussel wäre, da ich die Namen in ihren Büchern sehr ungewöhnlich finde, wie wählt sie die Namen aus? Denkt sie viel darüber nach, welche Bedeutung der Name eines Charakters für sie hat oder fliegen ihr die Namen der Charaktere zu?

    Liebe Grüße
    Isabell

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  2. Hallo,
    danke für das interessante Interview. Meine Frage: welches Cover der Reihe gefällt dir am besten und weshalb?
    Eine tolle Blogtour zu einer sehr interessanten Reihe, schade, dass sie schon vorbei ist.

    lg, Jutta

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    Antworten
    1. Liebe Jutta,
      also als ich damals das Feuermädchen gesehen habe, war ich direkt "Feuer" und Flamme. Aber wenn ich jetzt alle nebeneinander sehe, dann gefällt mir das Goldmädchen am besten. Aber das könnte auch daran liegen, dass mir Lani am besten gefällt. Welches findest du denn am schönsten?
      Ja, ich finde es auch schade. Und vermisse meine Protagonisten alle. Verrückt.

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  3. Liebe Isabell, schön dass du fragst, denn ich habe mir mit den Namen so viel Zeit genommen und viel recherchiert.
    Also. Es gibt ja vier Völker. Das eine Volk hat mit dem Feuer (Leekaner) zu tun, das andere mit der Luft (Uhuru), die Jiri mit der Erde und dann noch die Amari mit Wasser. Die Jiri-Namen waren am einfachsten. Das sind hauptsächlich lateinische Namen für Pflanzen oder Bäumen. Beispielsweise heißen viele Buchen Fagus oder Brent heißt Hügel. Lani bedeutet übrigens in einer Sprache (ich habe so viele Namen aufgeschrieben, dass ich nicht mehr weiß aus welchem Land es ist) die Himmlische und Leilani bedeutet himmlische Blume. Also perfekt einfach :)
    Die Uhuru sind lateinische Namen von irgendwelchen Vogelsorten. Dann schaue ich mir noch Babynamen mit ihrer Bedeutung an und notiere alles, was man gebrauchen kann. Seraphina bedeutet die Feurige und Shaani die Schöne. Man kann auch ein Wort in Wikipedia eingeben und sich das dann auf unterschiedlichen Sprachen anzeigen lassen. Leek bedeutet Feuer auf Estnisch oder so.
    Die indischen Namen haben häufig auch eine Bedeutung und klingen einfach wundervoll. Akash bedeutet beispielsweise indischer Himmel.
    Und dann als ich alle notiert hatte (Seiten von Namen) überlege ich, welchen Charakter die Protagonistin hat oder wofür man sie später braucht und dann gebe ich ihr den entsprechenden Namen.

    Ich hoffe, das hat deine Frage beantwortet und ich freue mich, dass das jemandem aufgefallen ist *hüpf

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  4. Dankeschön für das richtig tolle Interview. Meine Frage wäre, was hat sie für Tipps für angehende Schriftsteller?

    Liebe Grüße,
    Daniela

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    1. Also ich habe angefangen, in dem ich einen VHS zum Roman schreiben besucht habe. Der Austausch mit den anderen hat mir sehr viel gebracht.
      Generell baue ich meine Romane nach der Schneeflocken-Methode auf und die ist einfach super. Schaut mal in der Suchmaschine eurer Wahl nach Schneeflocken-Methode. Das hilft schon mal sehr beim Einstieg. Aber das ALLER ALLER ALLERWICHTIGSTE ist, dass ihr einfach drauf losschreibt. Es gibt so viele Seiten, auf denen man sich austauschen kann.
      Wenn ihr dann was fertig habt, dann lasst Bekannte drüber lesen, die ehrlich genug sind, euch ehrliches Feedback zu geben. Oder ihr postet mal im Facebook, wer Interesse hätte, euren Roman zu lesen. Ich lese derzeit die Romane von zwei Autorinnen und die freuen sich riesig über ehrliches Feedback. Spätestens von den Lesern bekommt man es ohnehin um die Ohren ;)

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  5. Hallo,

    sehr schönes Interview :) Und die Stelle aus dem Buch hat bei mir echt Bauchkribbeln ausgelöst :)
    Mich würde interessieren was für Naschereien sie noch mag außer Nutella :)

    LG
    SaBine

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    1. Ohhhh, ich bin eine absolute Chips-Esserin und habe vorhin noch welche geknabbert. Ich mag einfach alles an Süßigkeiten, NicNacs, Chips, Hanuta, Snickers, Cola-Fläschen....ich könnte endlos weiterschreiben. Was magst du denn am liebsten?

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  6. Hallo
    Danke für das tolle Interview; es hat echt sehr viel Spass gemacht dies zu lesen.

    Meine Frage an Martina ist:
    Angenommen Deine Serie wird verfilmt, welche Schauspieler wären Deine Traumbesetzung für Deine Protagonisten?

    Viele viele liebe Grüsse
    Mimi

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    1. Wuaaah, das ist so einfach. Denn ich habe jede Menge Bilder von diesen Schauspielern, wenn ich schreibe neben dem Laptop liegen. Also:
      Faro Alexander Pettyfer
      Shaani Scarlett Johansson
      Zahra Megan Fox
      Kelvin Kellan Lutz
      Barein Kit Harington
      Lani Emilia Clarke

      Wie hättet du sie besetzt?

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  7. Hallo :),

    danke für das tolle Interview! Es war toll und macht mir total Lust, die Trilogie weiterzulesen.

    Meine Frage(n) an die liebe Martina ist (sind) (hat aber nichts mit den Büchern zu tun *.*):
    Du liest ja auch gerne und im Interview hast du verraten, was du gerne liest bzw. nicht liest. Wenn du zu einen Buch greifst, das sich dann als Enttäuschung herausstellst, brichst du da ab oder liest du es tapfer zu Ende? Gibst du der Fortsetzung danach noch eine Chance oder eher nicht? Wie muss ein Buch aufgebaut sein, dass du es abbrichst?

    Danke schon mal im Voraus :)

    Alles Liebe,
    Tiana

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  8. Also ich habe schon einige Bücher abgebrochen und dann lag es meist an der Story oder an dem Schreibstil der Autorin. Meistens lese ich ein Buch sofort aus, weil ich nicht mehr genug davon kriege. Wenn es dann drei Tage auf dem Nachttisch liegt und ich mich nicht aufraffen kann, es weiter zu lesen, probiere ich es noch mal. Und wenn es dann wieder länger da liegt, rühre ich es irgendwann nicht mehr an und räume es dann irgendwann weg. Aber meine Freundin Jenny (der ich auch das Goldmädchen gewidmet habe) die liest noch viel mehr als ich und hat immer sehr gute Ratschläge, was ich als nächstes lesen soll. Von daher falle ich nicht auf die Nase, wenn ich auf sie höre. Dank ihr bin ich auch überhaupt zum Schreiben gekommen. Daher habe ich ihr das Buch gewidmet, weil sie mir damit eine ganz wunderbare Welt geschenkt hat.

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