Sonntag, 17. April 2016

[Rezension] Das Eisrosenkind - Michael E. Vieten



  • Preis 12,90€
  • broschierte Ausgabe
  • 304 Seiten
  • Acabus Verlag
  • erschienen am: 07. März 2016
  • ISBN-10: 3862824136
  • ISBN-13: 978-3862824137
  • Sterne: 5/5




Klappentext laut Amazon
Der Mensch glaubt, er hofft, und er irrt.
Ein kalter Morgen im März. Eine gefrorene Kinderleiche am Moselufer. Eisige Farinade verziert das kleine Gesicht. Ist das die achtjährige Rosalia, nach der die Trierer Kriminalpolizei verzweifelt sucht? Ist sie im Nachtfrost erfroren oder verbirgt sich ein noch viel schrecklicheres Geheimnis hinter der Schönheit des Grauens? Nach seinem ersten Psychokrimi „Christine Bernard – Der Fall Siebenschön“ veröffentlicht Michael E. Vieten nun einen weiteren mörderischen Fall, bei dem Kommissarin Bernard mit den dunkelsten und abgründigsten Seiten der Menschen konfrontiert wird. Ihre Ermittlungsarbeiten führen sie durch das winterliche Trier. Ein Thriller, der Gänsehaut verschafft – und das nicht nur aufgrund eisiger Temperaturen!
Ein neuer spannender Fall voller Hoffnung, Glaube und Irrtum für Kommissarin Christine Bernard
Über den Autor (laut Amazon)
Michael E. Vieten. Jahrgang 1962. Aufgewachsen in Düsseldorf und Ratingen. Den Großteil seines Lebens hat er im Norden Deutschlands verbracht. Heute lebt und arbeitet er im Hunsrück. Gelernter Hotelkaufmann. Später Wechsel in die IT-Branche. 2002 gründete er sein eigenes Unternehmen und verkauft es 2011, um mehr Zeit für die Dinge zu haben, die ihm wirklich wichtig sind.
Michael E. Vieten schreibt seit seiner Jugend. Überwiegend Prosa und Lyrik, Romane und Erzählungen, am liebsten Balladen über die kleinen und großen Dramen im Leben von Menschen. Seine Bücher sind eine Mischung aus Lebenserfahrungen, Sehnsüchten, Hoffnungen und ein wenig Fantasie. Er freut sich immer sehr darüber, wenn er seinen Lesern etwas mitgeben konnte, für ihre eigene Reise durch die Zeit.
Die Ruhe zum Schreiben findet er in einer kleinen Gemeinde am Fuße des Erbeskopfs. Von seinem Schreibtisch aus hat er einen freien Blick über die Höhen des Hochwalds und den Nationalpark, durch den er in Schreibpausen gerne wandert.
Den Kontakt zu seinen Lesern hält er persönlich und über soziale Medien und Lesungen. In seinem Blog stehen umfangreiche Textproben und Audiolesungen bereit. Interessierten Lesern bietet er in der Rubrik "Autor intern - Neuigkeiten aus der Schreibstube" einen Einblick in seine Arbeit als Autor.
Michael E. Vieten will sich auf einen bestimmten Schreibstil oder ein Genre nicht festlegen. Er experimentiert gerne und beschränkt seine Protagonisten wie in einem Kammerspiel oft auf engste Räume. Seine Helden sind fehlbar. Sie glauben, sie zweifeln, sie hoffen, sie fürchten und sie irren. Oft kämpfen sie mit sich selbst. Er lässt keine Wunder geschehen. "So sei das Leben nun mal", sagt er. "Eine gefährliche Sache. Hat noch keiner überlebt".
Michael E. Vieten liebt klassische Musik, den Wald, das Meer, philosophische Fragen und kluge Antworten.

Meine Meinung
"Das Eisrosenkind" ist ein Buch, was einem von der ersten Seite in den Bann zieht. Nur mal kurz anlesen und dann ins Bett, so war eigentlich mein Plan gewesen. Was kam dabei heraus? Viel zu lange noch wach gewesen, weil ich mich nicht trennen konnte, kaum geschlafen, morgens direkt weiter.
Ich glaube das sagt schon vieles über diesen Krimi aus oder nicht?

Man ist von der ersten Seite an mitten im Geschehen drin, da der Autor es schafft, direkt Gänsehaut zu erzeugen und dieses Gefühl: nein das darf doch nicht wahr sein.
Aber genau das ist es doch, was ein gutes Buch ausmacht oder nicht? Dieses Gänsehautfeeling bleibt auch das ganze Buch mehr oder weniger bestehen. Ein auf und ab der Gefühle, man hofft und bangt bei jeder Seite mit, dass dem kleinen Mädchen, was vermisst wird, nichts geschehen ist. Man ärgert sich über Sackgassen, weiß kaum einen Rat wie es weiter gehen soll.

So geht es auch dem Hauptprotagonisten: Christine Bernhard. So arbeitet sie in einem kompetenten Team, kann sich immer und zu jeder Zeit auf die Kollegen verlassen. Aber sie hat auch Hörner an der Stirn und mag mit dem Kopf durch die Wand. Alleingänge, die nicht abgesprochen sind, gehören dazu und machen die ganze Sachen spannend und aufregend. Dass das nicht gut gehen kann, weiß jeder, der ab und an Krimis liest. Wie wird diese Geschichte nur enden?

Der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil, dem man sehr gut folgen kann. Keine langweiligen unnötigen Passagen, die sich ewig hinziehen. Knapp und klar kommt er auf den Punkt, ich mag so was. Man kann dem Geschehen sehr gut folgen und macht sich seine eigenen Gedanken was wohl geschehen ist.

Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet worden, sind sympathisch und man freundet sich mit Ihnen an. Sie sind auf dem Boden der Tatsachen und die Handlung beschränkt sich auf das wichtigste. Oft ist es so, dass mehrere Handlungstränge miteinander vermischt werden, viel privates dabei ist. Das ist hier nicht der Fall und das Buch sehr gradlinig.

Mehr kann man an dieser Stelle kaum verraten da man sonst zu viel vom Inhalt preis gibt. Das will ich nicht und empfehle lieber: Selber lesen!

Fazit
Ein sehr guter, gradlinieger Krimi mit liebevollen Personen die einem ans Herz wachsen!

Sterne
*****

1 Kommentar:

  1. Hallo,

    ich muss sagen, ich schaue irgendwie ständig auf dieses Cover, das ist ja mal was ganz anderes und zieht einen an. Die Rezi hat mir auch gefallen, deshalb wird es mal auf meine WuLi landen. ;)

    LG, Silke

    http://worldofbooksanddreams.blogspot.de/

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