Samstag, 2. April 2016

[Rezension] Distant Shore 02 von Tanja Bern



  • Preis: 0,99€
  • digital
  • Seiten: 116
  • Verlag: KopfKino Verlag
  • erschienen am: März 2016
  • ASIN: B01DM4EVFK
  • Sterne: 5/5
  • Band 2





Klappentext
Ben Evers kämpft mit der Erkenntnis, dass Eltern und Freunde von seinem Vorhaben nicht begeistert sind, in Irland zu leben. Das hält ihn jedoch nicht davon ab, zu Hanna auf die grüne Insel zurückzukehren. Auch Hanna fragt sich mit leiser Furcht, ob ein Leben auf dem Land wirklich das Richtige für Ben ist, oder ob er sie nicht doch wieder verlassen wird. Als ihm eine alte Freundin nachreist, um ihm ins Gewissen zu reden, muss Ben sich entscheiden ...
Autor
Tanja Bern wurde in Herten geboren und ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh, das Bedürfnis zu schreiben. Im Frühling 2008 erschien Tanja Berns Debüt, der Auftaktroman ihrer irischen Fantasy-Buchreihe. Mittlerweile ist sie in verschiedenen Genres tätig und schreibt für verschiedene Verlage. Außerdem ist die Autorin in diversen Anthologien vertreten und veröffentlichte schon mehrere Kurzgeschichten auf dem Literaturportal LITERRA. Wer mehr erfahren möchte oder an kostenlosen Kurzgeschichten interessiert ist, sollte unbedingt auf der offiziellen Homepage der Autorin vorbeischauen: www.tanja-bern.de

Meine Meinung
Mit “Distant Shore 02“ von Tanja Bern gelingt dem KopfKino-Verlag eine interessante & gefühlvolle Fortsetzung. Die Geschichte von Hanna und Ben, der den Schritt in die Wahlheimat seiner an Krebs verstorbenen Schwester Kristin gewagt hat, geht über den Umzug hinaus.
Ben geht den Spuren seiner Schwester nach und erfährt durch verschiedene, innige Momente, wie er an den Erinnerungen seiner geliebten Schwester, über deren Tod hinaus, nah sein kann.
Der Stil von Tanja Bern ist wie ich ihn schon häufiger kennenlernen durfte, sehr innig. Als Leser bekommt man ein unglaubliches, irisches Feeling. Bilder die sich sofort im Kopf formen, verleiten dazu sich auf die Suche zu begeben, vielleicht genau jenen Ort einmal selber zu erkunden und „Das Gold der Dünen“ selbst zu erleben.
Die Autorin stärkt die Familienbande, knüpft sie neu und gibt Vertrauen in neue Entscheidungen. Neue Situationen können gemeistert werden und Tanja Bern gibt dem Leser in ihrer Geschichte mit, dass man nicht den Kopf in den Sand stecken darf, sondern das Neues im Leben durchaus mit Stärke hervorgeht.

Fazit
Gefühlvolle Beschreibungen, tierische Begleiter & die Familie/Freunde von Hanna und Ben, runden die Geschichte mit interessanten Wendungen ab, sodass selbst auf einer geringen Seitenzahl eine formschönes KopfKino entsteht.
Volle Punktzahl für soviel Gefühl!

Sterne
*****

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