Samstag, 6. August 2016

[Gewinnspiel] Ausgerechnet du von Lena Marten


Herzlich Willkommen!

Heute haben wir ein tolles Leseproben-Gewinnspiel im Gepäck. Lernt das neue Buch von Lena Marten kennen in dem Ihr die Leseprobe genießt und gewinnt toll Preise.

  • Preis 9,99€
  • Broschiert
  • 384 Seiten
  • Verlag: LYX
  • Auflage: 1 
  • erschienen am 12. August 2016
  • ISBN-10: 3736300824
  • ISBN-13: 978-3736300828

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Leseprobe

Jenny
Frustriert verließ ich das Jobcenter und gab der unschuldigen
Glastür einen Tritt. Wieder einmal hatte ich drei Stunden meines
Lebens damit verschwendet, darauf zu warten, dass ein gelangweilter
Sachbearbeiter mir erklärte, er habe leider keine
passende Stelle für Leute, die frisch von der Uni kamen. Sämtliche
Arbeitgeber setzten mindestens drei Jahre Berufserfahrung
voraus. Wie sollte ich die bitte schön bekommen, wenn
mich keiner diese Erfahrungen sammeln ließ?
Es dämmerte bereits, aber noch immer war die Fußgängerzone
brechend voll. Hätte ich es heute Morgen eher aus den
Federn geschafft, wäre mir wenigstens das Gedränge hier erspart
geblieben. Ich zog mein Handy aus der Jackentasche,
kontrollierte meine Nachrichten und rief kurz YouTube auf.
Erst gestern hatte ich ein neues Video hochgeladen. Ich hatte
eine Coverversion von Adele gesungen, die mittlerweile sage
und schreibe achthundertmal angeklickt worden war. Fassungslos
starrte ich auf die Zahl. Auch ein paar wohlwollende
Kommentare hatten mir Leute dagelassen, und einige outeten
sich sogar als Fans von mir. Nur ein Idiot schrieb etwas
von »nette Titten« und »würde dich gerne mal lecken«. Vielleicht
konnte man diese unerfreuliche Botschaft ja irgendwie
löschen lassen. Aber die anderen Nachrichten waren klasse.
Singen war mein Leben, meine Erfüllung, und eine Karriere
als Sängerin mein ganz großer Traum. Der Klingelton meines

Handys riss mich jäh aus meinem Glücksrausch. Der gerade
einsetzende Eisregen störte mich nicht, allerdings trübte der
Name des Anrufers meine Laune schlagartig. Mein Vater. Der
hatte mir gerade noch gefehlt. Obwohl sich alles in mir sträubte,
ging ich ran.
»Jenny«, hörte ich ihn in seinem üblichen Militärton bellen.
»Hi. Was gibt’s?«
Der Regen wurde stärker, die feuchte Kälte schnitt mir in
die Hand.
»Wie läuft die Jobsuche?«
Das hatte ich mir beinahe schon gedacht. Der übliche Kontrollanruf.
»Ganz okay. Ich habe mich bei ein paar Firmen beworben,
aber die meisten wollen leider keine Berufsanfänger.«
»Ich dachte mir schon, dass das nichts wird«, erwiderte er
so überzeugt, dass ich mir prompt wie eine Versagerin vorkam.
Meine Stimme wurde schärfer. »Ich habe gerade erst mit
den Bewerbungen angefangen. Wird schon noch klappen.«
»Du klingst mir nicht so, als ob dir deine berufliche Zukunft
sonderlich wichtig wäre. Du willst doch mal die Firma übernehmen,
oder nicht?«
»Nein. Du willst, dass ich die Firma übernehme.« Ungewollt
wurde ich lauter. »Um ehrlich zu sein, bin ich mir nicht sicher,
ob mir Betriebswirtschaft überhaupt liegt.«
»Du bist was?« Er japste vernehmlich nach Luft. »Nicht sicher?
Nachdem ich dir zehn Semester BWL-Studium finanziert
habe?«
»Zu dem du mich gedrängt hast«, schoss ich zurück und
strich mir eine feuchte Haarsträhne hinters Ohr.
»Jenny.« Sein Tonfall nahm einen bedrohlichen Klang an,
und ich konnte mir seinen hochroten Kopf bestens vorstellen.

»Du wirst einmal die Firma erben, dafür brauchst du Berufserfahrung.
Glaubst du, ich weiß nicht, dass du für diese Aufgabe
nicht wirklich geeignet bist?«
Das saß. Noch ehe ich antworten konnte, redete er schon
weiter.
»Ich hatte immer mit Paul gerechnet. Aber seit dem Tod deines
Bruders hat sich nun mal alles geändert. Jetzt musst du
eben an seine Stelle treten, und ich zähle auf dich. Enttäusch
mich nicht.« Es klang wie eine Drohung.
Der Name meines Bruders krachte buchstäblich in meinen
Brustkorb und nahm mir die Luft zum Atmen. Ich blieb stehen
und musste mich an einer Hauswand abstützen. »Ich bemühe
mich«, versicherte ich leise, nur damit ich endlich auflegen
konnte. Die Erinnerung an Paul tat noch genauso weh wie an
dem Tag, als uns die schlimme Nachricht erreicht hatte. Wenigstens
brach ich nicht mehr sofort in Tränen aus, wenn jemand
über ihn sprach. »Ein paar Antworten stehen noch aus
und …«
»Das hat sich erledigt«, sagte mein Vater in seinem typisch
autoritären Ton. »Mein Freund Hans hat zufällig eine passende
Stelle frei. Du kannst Montag anfangen. Näheres dazu schicke
ich dir per Mail.«
»Ich wollte mir eigentlich selbst was suchen«, wagte ich
einen schwachen Protest. Ich verabscheute es, wenn er mein
Leben einfach übernahm, wie ein Kidnapper.
»Dann suchst du nächstes Jahr noch. Hans erwartet dich
Montag um acht im Büro.«
»Na gut«, gab ich schließlich nach und versuchte, den Druck
wegzuatmen, der sich in meiner Brust aufbaute. »Ich kann ja
mal hingehen und mir die Stelle anschauen.« Pauls Tod hatte
auch meine Eltern total aus der Bahn geworfen, und ich wusste,
dass mein Vater nun alle Hoffnungen auf mich setzte. Ich

konnte sie nicht auch noch enttäuschen, dafür hatte meine Familie
in den letzten Jahren zu viel durchgemacht. Wir hatten
die dunkelsten Gefühle durchlebt, und jeder neue Tag ohne
Paul hatte uns innerlich zerrissen.
»Das freut mich. Bis demnächst, Schätzchen.« Sein harter
Unterton hatte sich etwas abgemildert.
»Tschüss.« Ich legte auf, dennoch jagte mein Pulsschlag weiter
in die Höhe. Schon wieder hatte ich mich von meinem Vater
zu etwas überreden lassen, das ich gar nicht wollte, nur weil
er mir mit Paul ein schlechtes Gewissen einredete. Aber meine
Eltern hatten nur noch mich, und ich wollte als Tochter für sie
da sein, so wie sie das immer für mich gewesen waren. Vielleicht
verlangte das manchmal einfach ein Opfer. Und darüber
hinaus gab es wahrscheinlich Schlimmeres im Leben, als eine
gut gehende Firma zu erben, redete ich mir gut zu. Als ich am
Steve’s vorbeikam, trat ich, ohne zu zögern, ein. Jetzt brauchte
ich etwas Hochprozentiges.
Von einem tiefen Seufzer begleitet, schwang ich mich auf den
nächsten Barhocker. Warum schaffte es mein Vater immer wieder,
mir mit einem zehnminütigen Gespräch komplett den Tag
zu versauen? Als würde er es geradezu darauf anlegen. Nach
einem Blick in das verspiegelte Flaschenregal erschrak ich.
Mein blondes Haar hing triefend und strähnig an mir herunter
und hinterließ kleine Pfützen auf dem Holztresen. Ich sah
aus, als hätte man mich durch den Kanal gezogen. Dieser jämmerliche
Anblick war definitiv nicht öffentlichkeitstauglich,
deshalb beschloss ich, mir nur rasch einen Kurzen zur Beruhigung
zu genehmigen, bevor ich das Weite suchte. Zum Glück
kannte mich hier keiner. Der Barkeeper schlenderte endlich
heran, nachdem er mich gefühlte zehn Minuten konsequent
ignoriert und sich stattdessen in Ruhe einen Espresso einver-

leibt hatte. Das nannte ich Arbeitseinstellung. Der wäre bei
meinem Vater schon in der ersten Woche hochkant rausgeflogen.
Hastig wischte ich den Gedanken an meinen alten Herrn
beiseite, denn ich spürte schon wieder dasselbe Brodeln in mir
wie vorhin.
»Was darf es sein?« Gelangweilter konnte man nicht klingen,
dieser Kerl war offenbar kein Freund üppiger Trinkgelder.
»Eine Klaren.«
Kurz kniff er die Augen zusammen, griff dann aber ins Regal
und nahm eine Flasche heraus. Ich folgte jeder seiner
Zeitlupenbewegungen und trieb die lahme Schnecke in Gedanken
an, denn langsam hatte ich einen Drink bitter nötig,
und stutzte. Im Spiegel entdeckte ich einen Typen mit einer
wahnsinnig hübschen Frau an einem der Tische. Die beiden
schienen zu streiten, er redete aufgebracht auf sie ein, während
sie mit verschränkten Armen dasaß und immer wieder
theatralisch mit den Augen rollte. Aber das Schlimmste war:
Ich kannte ihn. Das war Tobi. Der Tobi! Das durfte doch nicht
wahr sein! Aus einem Impuls heraus senkte ich den Blick und
strich mir panisch die klebrig-feuchten Haarsträhnen ins Gesicht,
obwohl ich sowieso mit dem Rücken zu ihm saß. Wahrscheinlich
sah ich jetzt aus wie einer dieser ungarischen
Hirtenhunde, aber egal. Tobi durfte mich auf keinen Fall erkennen.
Sieben Jahre war ich ihm erfolgreich aus dem Weg gegangen,
und jetzt saß er wie Phoenix aus der Asche im selben
Laden wie ich. Eigentlich hatte ich gehofft, er wäre auf die andere
Seite des Globus ausgewandert. Und verdammt, er sah
gut aus.
Vorsichtig linste ich durch mein wirres Haar in den Spiegel.
Tobi hatte sich verändert. Ich betrachtete ihn genauer, mein
Puls pochte mir im Hals. Sein Gesicht war kantiger geworden,
die jungenhaften Züge von damals waren vollständig daraus ge-

wichen. Auch seine Schultern hatte ich nicht so breit in Erinnerung
– er war richtig muskulös, und nichts erinnerte mehr an
den schlaksigen Jungen von damals. Tobi war verdammt heiß
geworden, musste ich mir widerwillig eingestehen. Hätte Gott
ihn nicht wenigstens mit nässender Akne bestrafen können?
Zwischenzeitlich hatte es die Trinkgeldbremse tatsächlich
geschafft, mein winziges Glas zu füllen, und ich kippte die
durchsichtige Flüssigkeit mit einem Zug in mich hinein, ehe ich
die Luft scharf durch die Zähne einsog. Der Schnaps brannte
sich seinen Weg durch meine Speiseröhre. »Noch einen«, sagte
ich nach Atem ringend, worauf er mein Glas erneut füllte.
»Jeder zehnte geht aufs Haus«, ließ er mich dabei wissen. Als
ich die Reihe der – wahrscheinlich – Stammgäste am Tresen
überflog, wusste ich auch, warum.
Hinter mir wurden Stimmen lauter, übertönten sogar Sweet
child o’ mine, das gerade aus den Boxen dröhnte. Offenbar trat
Tobis Streit in eine heiße Phase, denn auch seine schöne Begleitung
ging jetzt lautstark auf Konfrontation. Leider verstand
ich kein Wort … ärgerlich. Hätte mich ja schon interessiert,
was Tobi gerade ausfocht.
Mittendrin sprang sie von ihrem Stuhl auf wie eine dieser
Hollywood-Diven in den Fiftys-Streifen. Wie gebannt verfolgte
ich das Geschehen im Spiegel und genehmigte mir nebenbei
mein Schnäpschen. Popcorn oder Erdnüsse hätten die Vorstellung
abgerundet.
Madame schwebte richtiggehend davon, ein eisiger Engel
mit einer raumfüllenden Präsenz. Wie kippende Dominosteine
drehten sich sämtliche männliche Gäste nach ihr um, stießen
sich gegenseitig die Ellenbogen in die Seite und deuteten ihr
nach. Das wiederum erinnerte mich an meinen ramponierten
Zustand, worauf ich schnell den Kopf senkte, denn Tobi eilte
ihr nach und erwischte sie – wie konnte es auch anders sein –

direkt hinter mir. Verdammt. Ich hielt mir eine Hand vor die
Stirn, verdeckte so unauffällig wie möglich mein Gesicht und
erntete einen Blick vom Barista, als wäre ich ein Fall für die
Psychiatrie.
»Das war es jetzt also?«, hörte ich Tobis dunkle Stimme hinter
mir, die mir wie Sektperlen den Rücken hinunterprickelte.
»Du wirfst drei Jahre einfach so weg, wegen dieses drittklassigen
Schauspieler-Fuzzis?«
»Herz der Sehnsucht ist ganz bestimmt nicht drittklassig,
sondern die gerade angesagteste Daily Soap«, keifte sie.
Herz der Sehnsucht? Ich schüttelte mich innerlich, diese Serie
triefte vor Schmalz. Bei Serienstart hatte ich nicht mal die
erste Folge zu Ende schauen können, weil sie mich so genervt
hatte. Vor allem die blonde männliche Fehlbesetzung hatte mir
die Serie für immer vermiest. Aber warum stritten die beiden
sich wegen einer Serie?
»Und? Warst du mit dem blonden Vollpfosten in der Kiste?
«, fragte Tobi, was mich aufhorchen ließ. Offenbar war das
hier doch mehr ein Beziehungsdrama. Hatte sie am Ende Tobi
das Herz gebrochen? Tja, wie sich Geschichte wiederholte. Ich
wusste nur zu gut, wie sich das anfühlte – dank Tobi.
»Ja«, zischte sie. »Ich habe mit ihm geschlafen. Ich habe
mich in Max Henke verliebt, und es ist uns ernst.«
Max Henke? Der talentfreieste Schauspieler, den ich je im
TV gesehen hatte. Na ja, der würde ihr wenigstens nichts vorspielen
können. Tobi war in punkto Vorgaukeln falscher Tatsachen
jedenfalls um einiges versierter. Dieselbe alte Wut auf ihn
stieg in mir hoch. Noch immer hatte ich ihm nicht einen Millimeter
verziehen. Dazu gesellte sich nun jedoch eine kindische
Genugtuung darüber, dass ich live miterleben durfte, wie er abserviert
wurde. Geschah ihm recht.
Als die Stimmen hinter mir verklangen, wagte ich einen

neugierigen Blick zur Seite und bekam gerade noch mit, wie
Tobis Ex die Kneipe verließ. Nach einem vorsichtigen Check
im Spiegelregal setzte mein Herzschlag aus, denn Tobi sah
mir direkt in die Augen. Fassungslosigkeit lag in seinen Gesichtszügen.
Hektisch strich ich mir noch mehr Haarsträhnen
ins Gesicht, um zu retten, was zu retten war, und betete, dass
er mich nicht erkannt hatte. Ich versuchte, mich auf meinem
hohen Barhocker so klein wie möglich zu machen, warf einen
scheinbar interessierten Blick in mein leeres Glas und hoffte
innerlich zitternd, dass sich Tobi endlich davonmachte, um sich
voll und ganz seinem wohlverdienten Herzschmerz zu widmen.
»Jenny?«
Oh nein! Geh weg, beschwor ich ihn in Gedanken. Hatte er
in dieser Situation nichts Besseres zu tun, als andere Leute anzuquatschen?
Nach einer Pause, in der ich tief durchatmete,
drehte ich mich zu ihm um und tat überrascht.
»Tobi?« Ich sprach seinen Namen wie eine Frage aus, während
ich ihn mit zusammengekniffenen Augen musterte, als
müsste ich sein Erscheinungsbild erst mühsam einsortieren.
»Das ist aber eine Überraschung! Wir haben uns ja ewig
nicht mehr gesehen. Wie lange ist das jetzt her?« Er klang ganz
normal. Als ob er wirklich nicht wüsste, wie lange es her war,
dass er sich wie das größte Arschloch der Welt verhalten hatte.
Ob Männer solche Dinge wirklich einfach aus ihrem Gedächtnis
strichen?
»Nicht lange genug«, gab ich mit militärischer Freundlichkeit
zurück. »Eigentlich hatte ich darauf gehofft, dich nie mehr
wiederzusehen.«
»Jenny, es tut mir leid, dass …«
»Das muss dir nicht leidtun«, unterbrach ich ihn. »Wer weiß,
was mir dadurch erspart geblieben ist.« Im Zeitlupentempo

verschränkte ich die Arme, mit dem Gefühl, mich an mir selbst
festhalten zu müssen.
»Du bist also immer noch sauer«, stellte er nüchtern fest. Ich
glaubte, ein leichtes Zittern in seiner Stimme zu vernehmen.
Wenn ich es nicht besser wüsste, könnte man fast meinen, es
täte ihm leid.
»Um ehrlich zu sein, habe ich seit Jahren nicht mehr an dich
gedacht.« Was gelogen war, aber er sollte auf keinen Fall den
Eindruck bekommen, ich hätte ihm an irgendeinem Zeitpunkt
meines Lebens eine Träne hinterhergeweint – obwohl es eher
ein Tränenmeer gewesen war, das ich wegen dieses Mistkerls
vergossen hatte.
Tobi wirkte unruhig. Ob ihm wohl gerade unser letztes Zusammentreffen
durch den Kopf ging? Ich jedenfalls sah es
noch vor mir, als wäre es gestern gewesen. Dazu dröhnte immer
noch jedes seiner miesen Worte in meinen Ohren. Das
Mindeste, was er tun könnte, wäre, mich um Verzeihung zu
bitten, am besten noch auf Knien. Obwohl ich seine Entschuldigung
selbstverständlich niemals annehmen würde.
»Deine Haare sind heller. Sieht gut aus.«
Was?!
Das war alles, was ihm dazu einfiel? Er war einfach nur ein
Mistkerl. Obwohl ich sie in der Tat etwas gebleicht hatte. Allerdings
hatte ich gedacht, recht unauffällig dabei vorgegangen
zu sein. Wie gut hatte Tobi eigentlich meine Haarfarbe im
Gedächtnis? »Danke«, presste ich hervor. Er musterte mich so
durchdringend, dass ich nervös auf dem Hocker herumrutschte.
Warum haute er nicht endlich ab und ließ sich volllaufen?
Taten Männer das bei Liebeskummer nicht? Leider machte er
keinerlei Anstalten, das Feld zu räumen. Stattdessen deutete er
auf den Barhocker neben mir.
»Darf ich?«

Der Kerl hatte Nerven.
»Klar. Ich wollte sowieso gerade gehen.« Mit zittrigen Fingern
kramte ich einen Zehn-Euro-Schein heraus und legte ihn
auf den Tresen.
»Jenny.« Er klang so flehentlich, dass ich ihm am liebsten
den Hals umgedreht hätte.
»Was?«, giftete ich ihn an.
»Können wir nicht über alles reden?« Tobi rieb sich den Nacken.
»Ich meine, heute bin ich etwas durch den Wind, aber
vielleicht können wir ja mal einen Kaffee zusammen trinken.«
Schwungvoll sprang ich vom Hocker. »Klar, ich ruf dich an«,
sagte ich überfreundlich und verzog mich, ehe er mir seine
Handynummer geben konnte. Ganz bestimmt würden wir beide
uns niemals wiedertreffen, dafür würde ich schon sorgen.
Immerhin war Nürnberg groß genug, dass man sich nicht unbedingt
über den Weg laufen musste.
Zu Hause schlug ich die Tür hinter mir zu und spürte mein
Herz noch immer in meiner Brust trommeln wie bei einem
Vollstreckungskommando. Mein unvorhergesehenes Aufeinandertreffen
mit Tobi arbeitete noch in mir.
Ich setzte mich an den Schreibtisch im Wohnzimmer. Wie
von selbst fingen meine Hände an, die Stifte in einer Reihe zu
sortieren, lose Blätter der Größe nach aufeinanderzuschichten
und den Laptop im rechten Winkel zum Drucker zu positionieren.
In schlechten Zeiten konnte ich Stunden damit zubringen,
alles in Reih und Glied zu ordnen, was irgendwie beruhigend
auf mich wirkte. Wahrscheinlich ersparte ich mir dadurch sogar
das Geld für einen Psychiater.
Zu Ablenkungszwecken fuhr ich den Computer hoch und
loggte mich auf astrosingles.de ein, um mein Liebeshoroskop
für heute zu lesen.

Sie möchten geliebt werden und hungern nach einem Partner?
Ihr Liebesglück bekommt einen Schubs, vielleicht schon schneller,
als Sie erwarten. Haben Sie etwas Geduld.
Geduld? Geduld war leider mein knappstes Gut. Obendrein
zog das Beziehungspech mich magisch an, verfolgte mich geradezu.
Leider war Tobi nicht meine einzige Pleite gewesen. Vor
zwei Monaten hatte mich mein Ex Heiko verlassen und seine
Ich-verlasse-dich-Darbietung mit der Mitteilung gekrönt, er
würde zu Jens ziehen, in den er sich unsterblich verliebt habe.
Darüber hinaus besaß Jens offenbar den tollsten Körper der
Welt. In der Hölle sollte der Kerl schmoren – zusammen mit
Tobi und meinem schwedischen Ex-Lover Ole, der sich nach
sechs heißen Wochen, in denen wir sämtliche Fantasien auslebten,
die einem diverse Schmuddelromane und auf Frauen
zugeschnittene TV-Serien halt so ins Hirn pflanzten, als Kevin
Hartmann entpuppt hatte, der so wenig schwedisch war wie die
berüchtigten Gardinen und sich zudem eine Wohnung mit seiner
Freundin teilte. Allen Ernstes meinte er dann beim Tribunal
zu mir: Aber der Sex sei doch so klasse gewesen, was spräche
denn dagegen, hin und wieder die positiven Seiten unserer
Beziehung weiterzuführen? Es war zum Verzweifeln. Ich hatte
wirklich keine Ahnung, warum ausgerechnet mir immer solche
Typen zuliefen.
Eine Stunde später machte ich es mir mit einer dampfenden
Tasse Yogi-Tee und meiner Stars & Romance auf dem Sofa gemütlich
und kuschelte mich in meine graue Flauschidecke. Im
Bad plätscherte das Wasser. Meine Mitbewohnerin Aida war
vorhin nach Hause gekommen. Duschen war Aidas Art, sich
Geld für den Psychiater zu sparen. Wahrscheinlich war sie mal
wieder im Krankenhaus, wo sie ein Arztpraktikum absolvier-

te, mit ihrem Kollegen und Hassobjekt Nick aneinandergeraten.
Seufzend verdrängte ich den unliebsamen Gedanken an
die nächste Wasserrechnung und blätterte meine Illustrierte
durch. Ein blutjunges Modelsternchen posierte mit ihrem
neuen Opa-Millionärs-Boyfriend in freizügigen Posen und
schwafelte von großer Liebe. Grusel.
Ein Erstligisten-Torwart hatte bereits zum dritten Mal in
den letzten zwölf Monaten seine Freundin durch eine andere
Blondine ersetzt, die der jeweiligen Vorgängerin zum Verwechseln
ähnlich sah. Warum er sich überhaupt noch die Mühe
machte, entzog sich meinem Verständnis.
Ich benetzte meinen Zeigefinger mit der Zungenspitze und
blätterte gelangweilt weiter. Irgendwie nichts Neues, immer
ging es nur um Geld, um Aufmerksamkeit, sehen und gesehen
werden, wir sind ja alle so wichtig.
Auf der vorletzten Seite blieb ich hängen. »Max Henke
frisch verliebt« stand dort in großen Lettern und knalligem
Rot. Dazu ein Foto, eingerahmt von einem Herz, das ihn mit
seiner Neuen zeigte. Tobis Ex. Ich erkannte sie auf der Stelle.
Bekenntnis zur großen Liebe stand da. Endlich hat das Versteckspiel
ein Ende. Schon seit drei Monaten ein Paar. Wow!
Armer Tobi. Da hatte er wohl als Letzter vom Teamwechsel erfahren,
wenn es sogar schon die Stars & Romance mitbekommen
hatte. Beinahe tat er mir leid – aber nur beinahe. Wieder
erinnerte ich mich an das Chaos, in dem er mich vor Jahren
zurückgelassen hatte. Damals hatte ich geglaubt, niemals über
ihn hinwegzukommen. Noch nie zuvor und niemals wieder in
meinem Leben war ich so verliebt in jemanden gewesen wie
damals in Tobi. Energisch blätterte ich die letzte Seite um und
widmete mich den Partnerschaftsannoncen, um mich zu vergewissern,
dass es da draußen Leute gab, die genauso arm dran
waren wie ich. Gab es. Genügend. Na also. In Gesellschaft litt

es sich schon wesentlich besser. Mein Blick fiel auf die Anzeige
ganz unten.
Madame Burchard sagt Ihnen die Zukunft voraus, zu hundert
Prozent treffsicher und einfühlsam. Ich stamme aus einer alten
Zigeunerfamilie, seit Generationen wurde diese Gabe an die
Frauen bei uns weitergegeben. Scheuen Sie sich nicht!
Rufen Sie noch heute an und sichern sich Ihre fünf Gratisminuten.
Ich starrte auf die Gratisminuten. Ob ich es wagen sollte? Andererseits,
was hatte ich schon zu verlieren? Und wer glaubte
schon an so etwas Dämliches? Wahrsagen. Lachhaft. Aber
es kostete immerhin nichts. Ein klitzekleiner Blick in die Zukunft,
mehr war sowieso nicht drin. Ich nahm mein Handy
vom Wohnzimmertisch und schrak zusammen. Hoffentlich
las die Gute nichts Schlechtes bei mir. Etwa dass ich für immer
allein und verlassen bleiben würde, kein Mann mich je
für liebenswert halten würde. Dass Familie, Kinder, Häuschen
mit Garten, all diese Dinge für mich nicht drin wären. Stattdessen
würde ich die Nächte einsam in irgendwelchen Kneipen
verbringen und dort mit bindungsgestörten männlichen
Restexemplaren meinen Kummer ertränken, von einem Desaster
ins nächste gleitend, während mein Gesicht langsam faltig
wurde und die Haut meines Körpers es nicht mehr schaffte,
der Schwerkraft zu trotzen. Bis man mich dann irgendwann
in meiner klitzekleinen Wohnung mit dem Kopf im Gasbackofen
fände. Falls das Schicksal wirklich ein ähnlich schreckliches
Szenario für mich bereithielt, wollte ich es wirklich wissen?
Wäre es dann nicht besser, ich würde meine letzten guten
Jahre in der Hoffnung verbringen, doch mal meine wertvollen
Gene mit einem sexy, erfolgreichen und unverschämt at-

traktiven Ehemann weiterzuvererben, der selbstverständlich
nur Augen für mich hatte? Träumen durfte man ja wohl
noch.
Nach einmaligem Durchatmen wählte ich die Nummer.
Mein Atem zitterte, als es im Hörer tutete und tutete und tutete.
Schon wollte ich auflegen und ihre Abwesenheit als Zeichen
des Himmels werten, da meldete sich eine kratzige tiefe
Stimme. »Burchard.«
Ich räusperte mich. »Ähm, ja, hallo. Ich würde gern Ihre
Frau sprechen.«
»Ich bin Madame Burchard.«
Ups.
»Wie schön, dass ich Sie erreiche«, versuchte ich das kleine
Malheur zu überspielen. »Ich rufe wegen Ihrer Annonce in der
Stars & Romance an.«
»Stars & Romanz«, wiederholte sie in einem eigentümlichen
harten Dialekt. »Sagt mir nichts.«
Na super. Da rief ich einmal eine Wahrsagerin an, und das
Ganze stellte sich als Fake heraus. Die Sterne waren wirklich
gegen mich.
»Fünf Gratisminuten?«, half ich ihr vorsichtig auf die Sprünge.
»Ihre Annonce fürs Wahrsagen?«
»Ach so, deswegen rufst du an.« Ein unschöner Husten, der
längere Zeit anhielt, unterbrach unser Gespräch. Sie atmete
röchelnd ein. Das klang nicht gut. Ich hoffte, sie würde jetzt
nicht schlappmachen, ehe sie einen Blick in die Zukunft für
mich gewagt hatte.
»Also gut, deine Zeit läuft jetzt, und nach den fünf Minuten
mache ich Stopp. Falls du dann noch mehr wissen willst, kostet
das fünfzig Euro für die halbe Stunde, entweder überweisen,
Paypal oder in bar. Weitere Voraussagungen erst nach Geldeingang.
Verstanden?«

»Verstanden«, hauchte ich, eingeschüchtert von ihrem plötzlich
energischen Wesen.
»Also, was willst du wissen? Liebe, Beruf, Allgemeines?«
»Liebe?«, fragte ich im Flüsterton, denn Aida schwang soeben
die Badezimmertür auf und lief summend durch den
Flur. Hoffentlich kam sie jetzt nicht rein, das hätte mir gerade
noch gefehlt. Ich hörte Madame Burchard Karten mischen. Sie
mischte und mischte, es dauerte eine halbe Ewigkeit.
»Du hattest einige Enttäuschungen mit Männern zu verkraften
in letzter Zeit«, fing sie an, und ich lauschte gebannt in ihre
bedeutungsvolle Pause hinein. »Immer die Falschen, immer
die Falschen«, erklärte Madame Burchard und klang, als würde
sie den Kopf schütteln.
Danke fürs Gespräch. Dafür brauchte ich nun wirklich keine
Hellseherin, damit sie mir erzählte, wie viele Frösche ich in
der Vergangenheit geküsst hatte, ohne jemals meinen Prinzen
gefunden zu haben. »Das weiß ich ja schon«, gab ich leicht genervt
zurück und warf einen kurzen Blick auf die Uhr am Handy.
Schon zwei Minuten vorbei, langsam sollte Madame mal in
die Gänge kommen. »Aber werde ich jemals den Mann meines
Lebens finden, den Mann, mit dem ich eine Familie gründe,
Kinder habe, mit dem ich alt werde?«
»Mmmhhh«, machte sie lang gezogen, und ich bereute den
Anruf auf der Stelle. Mein Leben würde im Backofen enden,
warum hatte ich mich bloß bei Madame Burchard gemeldet?
»Was heißt mmhh?«, fragte ich mit zittriger Stimme. »Heißt
das alles aus und vorbei? Nichts mit Glück und Familie?«
»Nicht unbedingt.« Schon wieder unterbrach ihr kratziger
Husten unsere Unterhaltung, und meine Nerven flatterten.
Sie holte pfeifend Luft. »Manche Menschen haben mehrmals
die Chance, einen neuen Anlauf zu wagen. Sie haben mehre-

re kompatible Partner in ihrer Lebenszeit. Es gibt für sie nicht
nur den einen, sondern einen wahren Männerschatz, aus dem
sie wählen und sich bedienen können, wie sie Lust und Laune
haben. Jeder dieser Männer wird sie glücklich machen, sie
schöpfen quasi aus der Schüssel voll Gold am Ende des Regenbogens.
Andere wiederum, und zu denen zählst du, haben nur
den einen Mann in ihrem Leben, der sie ergänzen könnte. Den
Seelenverwandten. Für sie gibt es nur eine Chance, aber als
kleiner Trost: Dieser eine Partner könnte auch dich zu einem
wundervollen reichen Leben führen, nicht nur materiell, sondern
auch an einem nie versiegenden Quell der Liebe, Vertrautheit,
Leidenschaft und Glück. Also kurz und schmerzlos:
Du hast nur einen Stich.«
Wie konnte ein Mensch nur so grausam sein? Meine Hoffnungen
zersplitterten in messerscharfe Scherben, die sich in
mein Herz bohrten.
»Nur der eine«, wiederholte ich monoton und versuchte, das
eben Gehörte wenigstens ein bisschen sacken zu lassen. Ich
hatte also nur einmal die Chance, meinen Traumpartner zu
finden, während es andere hundertmal probieren durften und
nicht wussten, welchen aus all den Richtigen sie wählen sollten?
Wie ungerecht war das denn bitte? Ich schluckte.
»Noch eine Minute«, sagte Madame Burchard gelangweilt
und klang, als würde sie am Rädchen eines Feuerzeugs drehen.
Sie pustete durch den Hörer in mein Ohr. »Dann ist die Gratisberatung
vorbei.«
Eine Minute. Panik. Eine Minute, und ich hatte noch so viele
Fragen. Wo würde ich ihn treffen? Wie sah er aus? Wie war
sein Name? Meine Gedanken purzelten durcheinander.
»Wann werde ich ihn treffen?«, fragte ich auf gut Glück und
mit rasendem Puls. Adrenalin rauschte durch meine Adern, als
würde sich ein Einbrecher an meinem Fenster zu schaffen ma-

chen. Mach schon, trieb ich sie in Gedanken an. Oh nein, sie
mischte schon wieder.
»Wann? Das ist leicht«, sagte sie endlich. »Am 14. Februar.
Und jetzt sind die fünf Minuten auch schon um. Wenn du noch
Fragen hast, dann überweise mir fünfzig Euro auf folgendes
Konto.« Sie ratterte eine Reihe Zahlen herunter. »Oder über
Paypal an info@madame_burchard.de.«
Das Tuten im Hörer erklärte unser Gespräch für beendet.
Ich saß da wie gelähmt. Valentinstag also. Am 14. Februar würde
ich meinen Traummann treffen. Den einzigen Mann, der
für mich bestimmt war, was ich immer noch als zutiefst ungerecht
empfand. Aber einen kleinen Lichtblick hatte die Sache.
Der 14. Februar, das war kommenden Samstag.

Tobi
Mit dickem Kopf schwankte ich zum Küchentisch und überlegte,
ob ich den letzten Schluck Tequila zum Frühstück direkt
aus der Flasche trinken sollte. Die vergangenen beiden
Tage hatte ich mich von Alkoholika jeglicher Art ernährt und
meinen Kummer schlichtweg ertränkt. In meinem Bettzeug
hing noch Ellens Geruch, und da drin zu liegen machte mich
fast wahnsinnig. Wochenlang hatte Ellen mir via Facebook und
Whatsapp heile Welt vorgespielt, mir Fotos geschickt und virtuell
Bussi-Bussi gemacht. Durch all mein Drama drang eine
Erkenntnis zu mir durch. So etwas passierte mir kein zweites
Mal. So schnell würde ich mich nicht mehr verlieben. Bei diesem
Gedanken kam mir plötzlich Jenny in den Sinn, und das
Drama, das sich zwischen uns beiden abgespielt hatte. Sie so
unvorbereitet wiedergetroffen zu haben, beschäftigte mich zusätzlich.
Auch Paul kreiste in meinen Gedanken, ihr verstorbener
Bruder. Mein bester Freund. Ich vermisste Paul. In der
Schule hatten wir immer zusammen abgehangen und im Freibad
die Mädels in der hintersten Umkleidekabine durch das
winzige Loch in der Bretterwand beobachtet. Wir hatten die
hübschen Mädchen in unserer Klasse geküsst und erste Erfahrungen
mit dem anderen Geschlecht gesammelt. In unserem
letzten gemeinsamen Sommer hatten wir die Welt auf den
Kopf gestellt, während unsere schmutzigen pubertären Fantasien
wie Turbinen wirkten, obwohl wir sie doch nie in die Tat
umsetzten. Während dieser ganzen Zeit war Pauls kleine flachbrüstige
Schwester zu einem heißen Feger herangewachsen.
Ich weiß nicht mal mehr genau, wann das passiert war. Eines
Tages kam Jenny ohne Zahnspange, dafür aber in knappen Klamotten
an, die immer an den richtigen Stellen verrutschten.
Plötzlich war alles an ihr anbetungswürdig. Ihre Figur, ihre
langen hellblonden Haare, die beim Gehen auf ihren Hüften
wippten. Ich liebte sogar ihren Kaugummi-Atem, wenn sie diese
Riesenblasen fabrizierte, die dann mit einem »Plopp« in ihrem
Gesicht platzten. Bis heute wusste Jenny nicht, wie sehr
ich damals in sie verschossen war. Und auch nicht, dass ich ihren
Bruder auf dem Gewissen hatte.

Ich hoffe Euch hat die Leseprobe genauso gefallen, wie mir auch :-)

**********
Gewinnspiel



Gewinne:
Preis Nr. 1 - 10 Euro Amazon Geschenkgutschein, Motiv-Tasse, Energy Drink Dose mit Motiv
 
Preis Nr. 2 - Stofftasche mit Motiv, Skatset mit Motiv, Energy Drink Dose mit Motiv 
 
Preis Nr. 3 - Duschgel mit Motiv, Shampoo mit Motiv, Energy Drink Dose mit Motiv
 
Was müsst Ihr tun um in den Lostop für einen der Preise zu hüpfen?
 
Beantwortet folgende Frage auf der Facebookseite von 
 oder unter diesem Post

Schreibe in ein/zwei kurzen Sätzen wie dir die Leseprobe gefallen hat
 
 Bewerbung bis einschließlich 11.8.2016 möglich

Teilnahmebedingungen
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Kommentare:

  1. Hallihallo, danke für das schöne Gewinnspiel :-), ich freue mich schon riesig auf das Buch. Die Leseprobe macht definitiv Lust auf mehr :-), Jenny ist in einer richtig blöden Lage und es würde mich auch stören, wenn ich so einen hohen Druck wegen der Übernahme der Firma auf mir lasten würde. Sie wird ja quasi von ihrem Vater bevormundet. Spannend fand ich auch die Situation, in der beschrieben wird, wie Toby und Jenny aufeinander treffen. Ah und das die Perspektiven wechseln gefällt mir super gut, das mag ich sehr.
    Lg Lena

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  2. Sonjas Bücherecke6. August 2016 um 12:31

    Hallo Katja,

    wieder eine tolle Buchvorstellung. Man bekommt nach dieser Leseprobe einfach Lust auf mehr. Der Schreibstil der Autorin spricht mich an. Jenny hat ja einiges zu verkraften, den Tod ihres Bruders. Und dann übt auch noch ihr Vater diesen Druck auf sie aus. Ich kann mich gut in ihre Lage versetzen. Sie will doch aus eigener Kraft etwas schaffen. Ich fand die Leseprobe einfach klasse.

    Schönes Wochenende.
    LG Sonja

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  3. Huhuhu,
    eine Arbeit die man nicht wirklich will, ein Vater der meint man müsste den Bruder ersetzen und dabei auch noch alte Wunden aufzureißen scheint. Ich fürchte Jenny wird noch viel Spaß haben bevor sie das alles im Griff hat. Das hört sich nach viel ärger an und dann platzen auch noch Kerle dazwischen die man so gar nicht brauchen kann. Das könnt ein schöne Geschichte sein. Muss ich mir mal ansehen.
    Ach ja wie war das 18 Jahre, Blond, Schlank, Abi und 5 Jahre Berufserfahrung hihihi Vorstellungen heutzutage.
    tztztz
    Liebe Grüße
    Ute

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  4. Die Leseprobe macht Lust auf mehr, was ja im besten Fall auch Sinn einer Leseprobe ist.
    Ich in auf jedenfall neugierig geworden, wie es weitergeht :-)

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  5. ich bin ehrlich und ich mag an sich nicht unbedingt Leseproben und bevorzuge doch eher da das gesamte buch denn der Bucheinband wo die Handlung steht reicht mir eigentlich völlig um zu wissen die geschichte im ganzen im buch lesen zu wollen :-)
    LG Jenny

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  6. Oh mein Gott, jetzt würde ich zu gerne weiter lesen. Ich will wissen was zwischen Jenny und Tobi vorgefallen ist und warum er ihr das Herz gebrochen hat und ob er wirklich für Pauls Tod verantwortlich ist!? Außederm mag ich Jennys Papa nicht, denn er drängt ihr Sachen auf, die sie nicht will. Ich bin so gespannt, wie es ausgeht <3 Danke für den Einblick :-*

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  7. Hi!

    Ich mache zwar bei deiner Verlosung nicht mit, aber ich hab sie gerne auf meiner Gewinnspielseite geteilt.

    Ich drücke allen die Daumen!

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  8. Hallo omg die leseprobe ist ja der hammer das buch steht auf meiner wuli sobald es zu kaufen gibt muss ich es mir holen vielen dank
    Lg natascha

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  9. Hi,
    ein bisschen Gemein ist deine Leseprobe ja schon. Da kommt man rein und dann war es das. Ja der Sinn ist erfüllt - ich bin überzeugt.
    Tolles Gewinnspiel will gewinnen!
    Lieben Gruß

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  10. Oh, bei dir gibt es das tolle Gewinnspiel auch? Ich habe gestern bei Manja schon kommentiert und da auch schon die Leseprobe gelesen! Ich habe noch kein Buch der Autoirn gelesen, glaube ich, obwohl ich bei "Nicht auch noch der" schon mehrmals überlegt habe! Die Leseporbe liest sich gut und flüssig und ich würde nun zu gerne wissen, was sich zwischen Jenny und Tobi weiterhin passiert bzw. was mit Paul überhaupt passiert ist! Ich würde gerne für Gewinn 1 und 3 in den Lostopf! LG Verena

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  11. Hallo,
    danke für das schöne Gewinnspiel. Diese Leseprobe macht definitiv Lust auf mehr. Ich habe noch kein Buch der Autorin gelesen. Das wird sich aber ändern.
    LG
    Anni

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  12. Das ist eine tolle Leseprobe und macht Lust auf noch viel mehr! Ich kenne die Autorin nicht, aber sie schreibt sehr schön.

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  13. Das ist eine tolle Leseprobe und macht Lust auf noch viel mehr! Ich kenne die Autorin nicht, aber sie schreibt sehr schön.

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  14. Hallo ,

    Eine echt tolle Leseprobe. Macht Lust auf mehr.
    Freu mich schon auf das Buch. Steht bereits auf meiner WuLi.

    LG Marion Kroll
    Auf Facebook Marion Matz 😘

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  15. Erstmal danke für das tolle Gewinnspiel 😀
    Die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen und macht Lust auf die ganze Geschichte 😊 Habe es soeben auf meine Wuli gesetzt 😉

    LG Mona Voigt

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  16. Und wieder so ein tolles Gewinnspiel! Die Leseprobe hat mir gut gefallen, aber wie immer ist es so fies, weil es mittendrin aufhört. Nun bin ich neugierig, wie es weitergeht.

    lg, Jutta

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  17. Hallo,

    das Buch scheint genau mein Fall zu sein - ich finde die Geschichte total klasse, die Leseprobe ebenso. Toll geschriebene Sätze, die es verstehen einem zu fesseln, ich würde daher gerne das komplette Buch lesen und bin sehr gespannt.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  18. Hallo,

    die Leseprobe macht Lust auf mehr. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut und ich würde am liebsten sofort weiter lesen. :)

    LG
    SaBine

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  19. Tolles Gewinnspiel und die Leseprobe hat mir Lust auf mehr gemacht so das ich das Buch bereits auf meine Wuli gesetzt habe😉

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  20. Danke für das Gewinnspiel. Ich finde die Geschichte klasse, da sie etwas beschreibt, was viele schon erleben mussten: Die totale Verzweiflung.
    Ich würde gerne für Päckchen 1 in den Lostopf hüpfen.

    Danke.

    LG,
    Gaby Il.
    grabs64 (at) gmail (dot) com

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  21. Auf Grund der Lesprobe gehe ich davon aus, dass auch dieses Buch „AUSGERECHNET DU!“ von Lena Marten/Ute Jäckle alles bietet, was einen guten Roman ausmacht: Spannung, Dramatik und viel Gefühl. Alles wirkt lebendig und nachvollziehbar.
    Die Handlung ist wohl durchdacht und alle Aktionen und Reaktionen werden ideal wiedergegeben.

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  22. Oh wow! Was für eine Leseprobe! Sehr ansprechend,gut verständlich!Scheint eine tolle Geschichte zu sein.Etwas verzwickt mit Höhen und Tiefen. Jetzt würde ich gerne sofort weiterlesen.Daher hüpfe ich gerne mit in den Lostopf.
    LG Marina

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  23. Oh wow! Was für eine Leseprobe! Sehr ansprechend,gut verständlich!Scheint eine tolle Geschichte zu sein.Etwas verzwickt mit Höhen und Tiefen. Jetzt würde ich gerne sofort weiterlesen.Daher hüpfe ich gerne mit in den Lostopf.
    LG Marina

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  24. Hallo,

    mir gefiel die Leseprobe sehr gut. Geheimnisvoll und macht neugierig. Was hat es mit dem Tod des Bruders auf sich? Der Vater ist mir absolut unsympathisch - einer, der meint, für alle Zeit über das Leben der Tochter bestimmen zu dürfen. Kenne ich leider nur zu gut. Und dann das Datum, an dem die Protagonistin laut Wahrsagerin ihren Traummann treffen soll. Vermutlich wird sie es dann auch...

    Klingt nach viel Gefühl und einer dennoch humorvollen Handlung.

    LG,
    Heidi, die Cappuccino-Mama

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  25. Hallo,
    die Leseprobe gibt einen interessanten Eindruck, der Leser wird direkt in den Bann der Geschichte gezogen. Das entspricht genau meinem Geschmack. =)
    Liebe Grüße
    Jeannine M.

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