Dienstag, 4. Oktober 2016

[Rezension] Krähenmutter - Catherine Shepard


Krähenmutter



  • Preis 9,99€
  • Kartoniert
  • 288 Seiten
  • erschienen am 04.10. 2016 
  • Verlag: Piper
  • ISBN-13: 978-3-492-30965-3
  • Sterne: 4/5 








Klappentext
LKA-Ermittlerin Laura Kern steht vor einem Rätsel. Ein Kind wurde am helllichten Tag aus einem Supermarkt entführt, doch es gibt keine Lösegeldforderung. Auch die Eltern schweigen sich aus – stecken sie womöglich mit den Tätern unter einer Decke? Laura und ihr Partner Max kämpfen sich durch einen Strudel widersprüchlicher Zeugenaussagen, während ihnen das Innenministerium im Nacken sitzt. Doch dann verschwindet der Vater des Kindes. Und dem LKA läuft die Zeit davon ...

LESEPROBE

Über die Autorin
Catherine Shepherd, geboren 1972, stammt ursprünglich aus Berlin und lebt heute mit ihrer Familie in Zons am Rhein. Nach dem Abitur studierte sie Wirtschaftswissenschaften und arbeitete anschließend bei einer großen Bank. Doch ihre Leidenschaft für Kreativität und Phantasie trat immer stärker hervor, bis sie eines Tages zum Stift griff und ihren ersten Thriller schrieb. Seitdem hat sie schon eine Million Leser mit ihren Büchern begeistert.

Meine Meinung
Dieses Buch war mir, bevor es die Tage unerwartet in meinem Briefkasten lag, völlig unbekannt. Trotz allem habe ich mich sehr über diese Überraschungspost gefreut, da der Klappentext genau dem entsprach, was ich gerne lese.
Alleine das Cover macht schon neugierig. Hauptfarbe grau weiß und dann diese markante Rot des Titels, gehalten in einer nicht alltäglichen Schrift, sticht es einem sofort ins Auge.
Der Kinderwagen lässt direkt auf eine Geschichte schließen, wo Babys oder Kleinkinder drin vor kommen. Wird also wahrscheinlich keine leichte Koste werden, da so was beim lesen doch sehr unter die Haut geht.

So war es dann auch. Ein kleines Kind, was vor den Augen der Mutter am helllichten Tag entführt wird. Ein absoluter Alptraum, den man niemals am eigenen Leib erfahren mag.
Doch das scheint gar nicht so unüblich  zu sein, wenn man sich mal die Zahlen der entführten Kinder ansieht:

In Deutschland werden jedes Jahr mehr als 100.000 Kinder und Jugendliche als vermisst gemeldet - und tauchen glücklicherweise in mehr als 99% aller Fälle wohlbehalten wieder auf.
Laura Kern, die Hauptperson in diesem bizarren Thriller, hat es mit einem Fall zu tun, der nicht alltäglich in Ihrer Laufbahn als Ermittlerin ist.
Ein entführtes Kind, am helllichten Tag, aus einem gut besuchten Einkaufsmarkt. Wie konnte das nur geschehen? Wie kam der Täter so abgebrüht und unbemerkt aus dem Center?
Was aber noch erstaunlicher ist? Es gibt keine Lösegeldforderung, das passt doch gar nicht in den Rahmen einer typischen Geiselnahme. So sieht dass auch ihr Partner Max, der eigentlich immer an ihrer Seite sein sollte. Doch warum ist er so abgelenkt und lässt Laura in brenzlige Situationen kommen aus der der Ausweg erfolglos scheint?

Die Ermittler wurden in diesem Thriller gut ausgearbeitet, man hat sie bildlich vor Augen. Nebenprotagonisten sind ausreichend beschrieben und bedürfen keiner näheren Erläuterung.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Perspektive von Laura geschrieben, einzeln Abbschnitte handeln aber auch von anderen Personen, u.a. von dem Entführer. Handlungen sind gut ausgearbeitet worden, man kann der Story gut folgen. Am Ende wird es, durch verschiedene Handlungsstränge ein klein wenig verwirrend, das klärt sich aber zügig auf.

Das einzige was mich hier stört und weswegen ich auch einen Stern abziehe, ist die ständige Wiederholung von Laura´s Erlebnis in der Jugend. Es wird angedeutet, ganz erzählt wird es nicht und wiederholt sich. Nach ein paar Mal dachte ich: ja ich weiß es ja jetzt.

Fazit
Ein guter Thriller, der auf die typischen blutrünstigen Morde verzichtet und trotzdem Gänsehaut verursacht.

Sterne
****

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