Sonntag, 19. März 2017

[Rezension] Das Scherbenhaus - Susanne Kliem








Zitat:
Ein sehr kühles, teilweise steriles Haus, 
ein underklärbarer Unfall der Halbschwester 
und eine weitere Tote?









 Allgemeines zum Buch
  • Preis: 14,99€
  • Broschiert: 336 Seiten
  • Verlag: carl's books
  • erschienen am: 20. März 2017
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570585662
  • ISBN-13: 978-3570585665
Klappentext
Carla Brendel wird seit Monaten von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: Menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Aus Angst vor dem Fremden flüchtet sie aus ihrer idyllischen Heimatstadt in Norddeutschland zu ihrer Halbschwester nach Berlin. In Ellens luxuriöser Wohnanlage "Safe Haven", die mit neuesten Sicherheitssystemen ausgestattet ist, fühlt sie sich beschützt. Doch kurz nach ihrer Ankunft verschwindet Ellen spurlos, ihre Leiche wird wenige Tage später aus der Spree geborgen. Ein tragischer Unfall? Oder wissen die anderen Hausbewohner mehr, als sie sagen? Carlas Zweifel wachsen. Sie bleibt und sucht nach der Wahrheit. Dabei merkt sie schnell, dass im "Safe Haven" ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen. Und es tödlich enden kann, wenn man zu viele Fragen stellt

Über den Autor
Susanne Kliem wurde 1965 am Niederrhein geboren. Sie arbeitete als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF und für das größte deutsche Theaterfestival »Theater der Welt«. Seit 2009 schreibt sie Krimis, für die sie bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde.
Mehr unter www.susannekliem.de

Meine Meinung
Ein sehr kühles, teilweise steriles Haus, ein underklärbarer Unfall der Halbschwester und eine weitere Tote? Wie passt das ganze zusammen?

Carla flüchtet aus Ihrem Heimatort in das entfernte Berlin. Diese Möglichkeit ergab sich leider nach dem Tod Ihrer Schwester und auf diesem Wege versucht sie nun, dem Stalker, der sie seit Monaten verfolgt, aus dem Weg zu gehen. Doch ist das der richtige Weg? Wird sie dort Ruhe und Frieden finden und mit allem abschließen können?

Leider nein! Ihre Schwester verschwand kurz nach dem ersten Besuch von ihr und das lässt ihr keine Ruhe. Sie wirkte so zerstreut, hatte Angst, wollte Carla unbedingt noch etwas wichtiges erzählen und verschwand. Was war das Geheimnis, was sie mitteilen wollte?
Was hat es mit den Hausbewohnern auf sich? Das ist eine Gemeinschaft, die unterschiedlicher nicht sein können. Ruhige Bewohner, die alles im Blick haben, junge Mädchen, die einen eher verwirrten Eindruck machen.
Carla stellt Fragen, versucht Licht ins dunkle zu bringen und merkt nicht, wie sie selber in die Fänge "des Hauses" gerät.

Susanne Kliem hat hier einen Psychothriller erschaffen, der ein ständiges auf und ab hat. Man wird gefesselt von den Unsicherheiten, die Anspannung der einzelnen Protagonisten und das unklare, was hier herrscht. Man bekommt einen Einblick in eine eingeschworene Gemeinschaft. Man hat Verdachtsmomente, die eigentlich einleuchtend sind, um im nächsten Moment wieder ins Gegenteil um zuschlagen. Trotz allem kommt eine Person immer in den Vordergrund, mal sehen ob es sich bewahrheitet.

Ich werde trotz allem 2 Sterne abziehen, da mir das Ende einfach zu lasch und langweilig war, anders kann ich es nicht beschreiben. Der Spannungspegel stieg in kurzer Zeit sehr hoch, verweilte lange auf dem Level um dann auf direktem Weg ab zufallen. Ich würde es mit einer Achterbahn vergleichen. Das hat mich schon sehr enttäuscht muss ich sagen. Wenn man das Ende abwandeln würde wäre es ein perfekter Thriller den man nicht aus der Hand legen mag.

Fazit
Ein Thriller mit sehr interessantem Klappentext, keinem typischen Handlungsort- und Verlauf, aber leider mit zügig abfallendem Ende. Sehr schade. Also gibt es nur eine durchschnittliche Leseempfehlung. Ist nett, muss man aber nicht haben.

Sterne
***

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